Die Große AMANZ-Exkursion 2026 rückt näher: Diesmal steht das Meer als Bezugspunkt archäologischer Perspektiven in unserem Fokus

 

Liebe Studierende!
Die Große AMANZ-Exkursion 2026 rückt näher: Diesmal steht das Meer als Bezugspunkt archäologischer Perspektiven in unserem Fokus.

 

„Wohin geht die Reise?“

Die diesjährige Große AMANZ-Exkursion wird Studierenden die Möglichkeit bieten, Einblicke in die Mittelalterarchäologie in Niedersachsen und insbesondere an der Küste zwischen Emden und Cuxhaven zu gewinnen. 

„Was gibt es zu sehen?“

Der 10-tägige Besuch der nordwestdeutschen Küstenregion bietet zum Beispiel Einblick in die Siedlungsarchäologie der kaiserzeitlichen und frühmittelalterlichen Wurten. Unser Augenmerk gilt jedoch nicht ausschließlich diesem für AMANZ-Verhältnisse frühen Siedlungsbau, sondern reicht weiter, denn es soll eine abwechslungsvolle Reise werden. 
Mit Stadt-, Kirchen- und Klosterarchäologie sind nur einige weitere archäologische Fachgebiete genannt, die wir durch den Besuch entsprechender Wirkstätten unserer norddeutschen Kolleginnen und Kollegen kennenlernen werden.

Auch mit Blick auf die Epochen ist die Bandbreite groß, wobei der Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem Früh- und Hochmittelalter liegt. 
Für Begehungen im Watt gilt dieses Jahr: Gummistiefel nicht vergessen!

Studierenden, die erwägen, nach dem Studium auch außerhalb Bayerns beruflich Fuß zu fassen, wird mit dem Format „Große Exkursion“ ein Blick über den regionalen Tellerrand ermöglicht.

„Das Meer als Bezugspunkt archäologischer Perspektiven?“

Bei aller Abwechslung wird sich die Nähe zum Meer als roter Faden durch das Programm ziehen, da diese in Küstenregionen − wie kaum anders zu erwarten − als Bezugspunkt archäologischer Betrachtungen häufig eine Rolle spielt. 

Die Lernziele der Lehrveranstaltung (vgl. Modulhandbuch) entsprechen zentralen praktischen Arbeitsweisen der Archäologie und der Denkmalpflege, insbesondere dem fachlichen Bewerten des Erhaltungszustands von Denkmalen sowie dem Nachvollziehen und kritischen Reflektieren zentraler Aspekte der öffentlichen Präsentation archäologischer Inhalte. Durch die vor Ort durchgeführte Bearbeitung und Besprechung von Arbeitsaufträgen erhält die Exkursion den Charakter eines angeleiteten Praktikums. Die Veranstaltung kann trotzdem ausschließlich als Exkursion angerechnet werden. Vorbereitend auf die Exkursion kann das Proseminar „Meer-Mensch-Beziehungen in archäologischen Beispielen“ belegt werden, das die Zielregion Nordseeküste/Nordwestdeutschland in den Blick nimmt. Eine ausführliche Beschreibung des Proseminars findet sich im entsprechenden VC-Kurs.

 

Termin: 13. – 22. September 2026; Eigenbeitrag: 350,- Euro (Selbstversorger-Apartments; An- und Abreise inklusive).

Anmeldung per Einschreibeliste bis 20.04.2026 (vor dem AMANZ-Sekretariat im Dokumentenständer).

 

Zusätzliche Infos gibt es im UnivIS und im VC-Kurs. 
Ergänzende Auskünfte erhalten Sie direkt bei der Organisatorin Elena Reus: elena.reus(at)uni-bamberg.de
Lehrstuhl für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit