Neuerscheinungen 2014

Obstlandschaften 1500 – 1800 : Historische Geographie des Konsums, Anbaus und Handels von Obst in der Frühen Neuzeit / Jochen Alexander Hofmann

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Geographische Schriften - Sonderfolge ; 11)
978-3-86309-223-8

Preis: 29,50 €


Historisch-geographische Untersuchung durch Konsum, Handel und Produktion evozierter räumlicher Strukturen und Prozesse. Als historisch-geographische Prozessanalyse untersucht Obstlandschaften 1500-1800, vorwiegend an Beispielen aus Franken, die Entwicklung räumlicher Strukturen, die sich im Zusammenspiel von Konsum, Handel und Produktion von Obst konstituierten. Die Entwicklung der Obstkultur zwischen dem Aufgang der Neuzeit und dem Ende des Alten Reichs wird als Abfolge verschiedener Innovations- und Intensivierungsprozesse interpretiert, die zu einer Ausdehnung des Anbaus, Handels und Verzehrs von Obst führten. Es wird die These vertreten, dass Obst als Nahrungsmittel und Agrarprodukt in der Frühen Neuzeit einen höheren Stellenwert und größere raumprägende Kraft hatte, als vielfach angenommen. Um dies zu belegen, werden Strukturen und Funktionen des Obstanbaus im Gefüge der vorindustriellen Kulturlandschaft erörtert, die Bedeutung frischen und verarbeiteten Obstes als Handelsware, sowie der Stellenwert von Obst als Nahrungsmittel aufgezeigt. Eingehend werden auch die bisher weniger beachteten Strukturen städtischer Obstmärkte untersucht. Die Analyse charakteristischer Obstlandschaften in Franken, basierend auf den Modellen Johann Heinrich von Thünens, zeigt die bei der Entstehung marktorientierter Obstanbaugebiete wirksamen geographischen Faktoren und Regelhaftigkeiten auf.

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Dissens als kommunikatives Instrument : Theorie der intendierten Selbstskandalisierung in der politischen Kommunikation / André Haller. - 2., korr. Aufl.

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Beiträge zur Kommunikationswissenschaft ; 1(2))
978-3-86309-247-4

Nur als Online-Publikation erschienen

Skandale gehören zum journalistischen Alltagsgeschäft. Fast keine Woche vergeht ohne eine neue Enthüllung oder die Anprangerung skandalösen Verhaltens von Prominenten. Doch manchmal erscheinen Skandale beabsichtigt, beispielsweise wenn Politiker umstrittene Äußerungen tätigen. Es handelt sich dann um eine Sonderform des Skandals, der von den Skandalisierten angestoßen wird, um bestimmte Ziele zu erreichen. Diese als intendierte Selbstskandalisierung bezeichnete Erscheinung des Skandals wird in diesem Buch theoretisch dargestellt und anhand zweier Wahlkämpfe in Deutschland und der Schweiz veranschaulicht. Die Theorie der intendierten Selbstskandalisierung stellt erstmals eine ausführliche Grundlage für die Analyse absichtlich provozierter Skandale in der Politik dar. Sie ist außerdem für die kommunikationswissenschaftliche Erforschung weiterer Skandalfelder wie der Literatur oder der Populärkultur anwendbar.

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Konstruktion integrierter Geschäfts-Geschäftsprozessmodelle : Konzeption einer Modellierungsmethodik unter Nutzung hybrider zeitdiskret-zeitkontinuierlicher Simulationssysteme / von Michael Jacob

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 18)
978-3-86309-278-8

Preis: 26,00 €


Von Aristoteles stammt das Zitat "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile". Es steht stellvertretend für die Denkweise der griechischen Philisophie der Antike, die geprägt war vom ganzheitlichen Denken. Im Lauf der Jahrhunderte verlor dieses Denken jedoch seine Bedeutung und wurde spätestens in der Renaissance durch das Denken in Elementen abgelöst. Dieses jedoch stößt überall da an seine Grenzen, wo ein Problem nicht in kurze isolierbare Kausalketten oder in Beziehungen zwischen wenigen Variablen aufgespalten werden kann. Integrierte Geschäfts-Geschäftsprozessmodelle bestehen aus miteinander gekoppelten Geschäfts- und Geschäftsprozessmodellen, die in Form grafischer Systeme oder in Form von hybriden zeitdiskret-zeitkontinuierlichen Simulationssystemen modelliert werden. Sie können ein Instrument sein, Unternehmungen sowohl ganzheitlich und aggregiert, als auch in ihren Elementen, zu beschreiben, zu analysieren und zu gestalten. Sie bieten Potenziale, zu detaillierten, gleichzeitig aber auch ganzheitlichen Problemlösungen zu gelangen. Diese sind notwendig, da auch Unternehmungen mehr als nur die Summe von Funktionsbereichen und Ressourcen sind. Auch sie sind ein Ganzes.

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Kolloquium 2014: Beiträge Bamberger Nachwuchswissenschaftlerinnen /  hg. von Ada Raev, Iris Hermann, Brigitte Eierle

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Forschende Frauen in Bamberg ; 7)
978-3-86309-274-0

Preis: 15,50 €

Dieses Buch begleitet das gleichnamige Forschungskolloquium der Frauenbeauftragten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Im Sommersemester 2008 ins Leben gerufen, bietet es seitdem jungen Wissenschaftlerinnen Gelegenheit, ihre Forschungsprojekte in der Universität unter Beteiligung der Öffentlichkeit vorzustellen und Vortragspraxis zu sammeln, sich zu vernetzen und die Vorträge zu publizieren. An der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gedeiht eine bunte Forschungslandschaft. Nachwuchswissenschaftlerinnen zeigen als forschende Frauen in den vielfältigsten Bereichen Engagement, Tatkraft und Profil. Im vorliegenden Band 7 der Buchreihe präsentieren wir fünf spannende und informative Vorträge, deren thematische Bandbreite größer nicht sein könnte. Sarah Herpertz stellt in ihrer Arbeit Emotionale Kompetenz als Ressource vor. Sonja Orth untersucht die Typen von Reflexionsphasen zum plastischen Gestalten im Kunstunterricht. Lilia Antipow stellt den Vitalismus und „Lebens“-Kult in der expressionistischen Dichtung von Perec Markiš vor. Caroline Rau untersucht das Wissenschaftsverständnis von Lehrkräften in geisteswissenschaftlichen Fächern. Maria L. Cirrito stellt generationelle Verwicklungen in der Andromache des Euripides vor.

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Mittelalterliche Heldengeschichten : Materialien für die Grundschule / von Isabell Brähler-Körner, Anna Kretzschmar, Eva-Maria Weich, Luisa Wächter, Anna Schrüfer

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(MimaSch – Mittelalter macht Schule ; 1)
978-3-86309-268-9

Preis: 28,00 €

Die Reihe MimaSch bündelt Unterrichtsentwürfe für alle Schulformen und Altersstufen zum Einsatz von mittelalterlicher Sprache und Literatur im Deutschunterricht und schließt damit ein in diversen Fachpublikationen angemahntes Desiderat in diesem Bereich. Im ersten Band dieser Reihe werden Module für die Grundschule zu mittelalterlichen Heldengeschichten präsentiert, die 2013 an der Grundschule Bischberg (Landkreis Bamberg) in einer Projektwoche erprobt und für die Veröffentlichung optimiert wurden. Die vorgelegten Unterrichtsmaterialien sind mit einer kurzen Einführung zum jeweiligen Themenschwerpunkt versehen und als in sich geschlossene Unterrichtssequenz konzipiert. Gleichzeitig können die Materialien aber auch separat für vielfältige weitere unterrichtliche Zwecke eingesetzt werden.

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Die Enquête Coquebert de Montbret (1806-1812) : Die Sprachen und Dialekte Frankreichs und die Wahrnehmung der französischen Sprachlandschaft während des Ersten Kaiserreichs / Sven Ködel

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 8)
978-3-86309-292-4

Preis: 32,00 €

In Frankreich wurde unter Napoleon zwischen 1806 und 1812 eine groß angelegte Sprachenerhebung durchgeführt, mit der die Grenzen aller Sprachen des damaligen Kaiserreichs, die Sprecherzahlen sowie die sprachliche Zugehörigkeit der Dialekte ermittelt werden sollten. Organisiert wurde diese Erhebung durch Charles-Étienne Coquebert de Montbret, dem Leiter des Büros für Statistik im Innenministerium. Sie hat eine umfassende Menge von Daten hervorgebracht, welche die Grundlage für einen 1831 erschienenen Aufsatz bildeten, der als Begründung der französischen Sprachgeographie gilt. Die Dissertation untersucht, wie diese Erhebung konzipiert und realisiert wurde, indem sie den chronologischen Verlauf, die Zusammensetzung der Akteure und den Einsatz spezifischer Hilfsmittel der Datenerhebung und der Wissensproduktion rekonstruiert. Sie situiert die Erhebung außerdem in ihrem institutionellen, ideologischen, sprachpolitischen und wissenschaftlichen Kontext, um sie in ihrer Originalität und Einzigartigkeit als ein herausragendes Ereignis in der Geschichte der Sprachwissenschaften zu würdigen.

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Bamberger Orientstudien / Lale Behzadi, Patrick Franke, Geoffrey Haig, Christoph Herzog, Birgitt Hoffmann, Lorenz Korn und Susanne Talabardon (Hg.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Orientstudien ; 1)
978-3-86309-286-3

Preis: 39,00 €

Der Band versammelt insgesamt vierzehn Beiträge von Mitgliedern des Instituts für Orientalistik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zu verschiedenen Forschungsthemen. Das Institut umfasst sieben Professuren/Lehrstühle: Allgemeine Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Geoffrey Haig), Arabistik (Prof. Lale Behzadi), Iranistik (Prof. Dr. Birgitt Hoffmann), Islamische Kunstgeschichte und Archäologie (Prof. Dr. Lorenz Korn), Islamwissenschaft (Prof. Dr. Patrick Franke), Judaistik (Prof. Dr. Susanne Talabardon) und Turkologie (Prof. Dr. Christoph Herzog).
Bei den Artikeln handelt es sich um Forschungsbeiträge zur Sprachgeographie Ostanatoliens (Geoffrey Haig), der türkischen (Patrick Bartsch), persischen (Roxane Haag-Higuchi) und arabischen (Lale Behzadi) Literatur, der Religionswissenschaft (Patrick Franke, Johannes Rosenbaum, Susanne Talabardon), zu verschiedenen Aspekten der Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens (Birgitt Hoffmann, Nana Kharebava, Andreas Wilde, Barbara Henning, Christoph Herzog) sowie zur islamischen Architektur (Lorenz Korn, Mustafa Tupev).

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Die Nürnberger Kinderpredigten Andreas Osianders d.Ä. : Entstehungsgeschichte, theologischer Duktus, didaktisch-methodischer Gehalt und Rezeptionsgeschichte / von Susanne Klemens

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 19)
978-3-86309-290-0

Preis: 21,00 €

Im Zuge der Förderung allgemeinreligiöser Bildung gewann im Zeitalter der Reformation auch die katechetische, bereits im Kindesalter beginnende Vermittlung der grundlegenden Inhalte des christlichen Glaubens einen neuen Stellenwert. Eines der herausragenden Werke, in dem die Vorstellung einer katechetischen Unterweisung von Heranwachsenden umfassend und mit Liebe zum theologischen Detail verschriftlicht ist, sind die Nürnberger Kinderpredigten aus dem Jahre 1531. Verfasst von Andreas Osianders d.Ä. erfreute sich dieser zur Gattung der Katechismuspredigten zählende Textkorpus besonders im 16. Jahrhundert großer Beliebtheit, und dies über die Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation hinaus. Die vorliegende Untersuchung sucht die Kinderpredigten aus mehreren Perspektiven zu erfassen. Neben den gesellschaftlichen und religiösen Entwicklungen, welche ihrer Entstehung vorausgingen, liegt dabei ein besonderes Augenmerk auf der in den Kinderpredigten formulierten Theologie und ihrem didaktisch-methodischen Gehalt. In den Blick genommen wird darüber hinaus auch, vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und religiösen Umwälzungen der auf die Reformation folgenden Jahrhunderte, die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte der Kinderpredigten bis zu ihrem Publikationsende im 19. Jahrhundert. Insofern bietet die Untersuchung zugleich einen umfassenden Einblick in den aktuellen Forschungsstand zur katechetischen Unterweisung von der Reformation bis in die Neuzeit.

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Denkmalschutz und Denkmalpflege von 1975 bis 2005 mit Schwerpunkt Bayern / Viktoria Lukas-Krohm

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 19)
978-3-86309-272-6

Preis: 22,00 €

Die Denkmalpflege in Deutschland hat seit dem europäischen Denkmalschutzjahr 1975 bis in das Jahr 2005 eine bewegte Entwicklung durchgemacht. Verschiedene Debatten prägten diese Zeit, in der aus historischer Sicht die Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten die stärkste Zäsur darstellt. Die dadurch bedingten Änderungen wirkten sich nicht nur inhaltlich, sondern auch finanziell, strukturell und personell auf die gesamtdeutsche Denkmalpflege aus und stießen unter anderem eine bis heute aktuelle Rekonstruktionsdebatte an. Mit Blick auf die geführten Theoriediskussionen wird die Stellung der Denkmalpflege in den vergangenen dreißig Jahren aufgezeigt. Die Vielfalt der Themen, mit denen sich die Denkmalpfleger beschäftigten, wird dargelegt und eingeordnet. Manche Themen, wie z. B. die Diskussion um das Für und Wider von Rekonstruktionen, werden immer wieder aufgegriffen. Die Arbeit der Denkmalpflege steht in einer Beziehung zwischen Gesetzgebung, Politik, Fördermitteln, den Denkmaleigentümern und weiteren Faktoren. Die politischen Rahmenbedingungen werden ebenso dargelegt wie der Blick der Denkmalpfleger nach innen, der das eigene Handeln reflektiert. Diese Entwicklung wird anhand von ausgewählten Beiträgen geschildert und mit Einzelbeispielen aus der praktischen Denkmalpflege in Bayern paradigmatisch verdeutlicht. Es wird aufgezeigt, welcher historischen Dimension die Denkmalpflege jeweils unterliegt und wie sie in ihrer Zeit und aus unserer Rückschau bewertet wird. Die Erkenntnisse dieser Einschätzungen können – sicher auch – ein Zugewinn für die heutige denkmalpflegerische Arbeit sein.

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Aus Buchwerkstatt und Bibliothek : Manuskriptkulturen des Mittelalters in Orient und Okzident / hrsg. von Lorenz Korn, Birgitt Hoffmann und Stefanie Stricker

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien / Vorträge und Vorlesungen ; 3)
978-3-86309-296-2

Preis: 22,50 €

Handschriften, seien sie Produkte des europäischen Mittelalters oder des vormodernen islamischen Orients, bergen eine Fülle von Informationen über grundlegende kulturelle Praktiken der Alten Welt, die aber auch entschlüsselt sein wollen. In den Fächern, die sich am Zentrum für Mittelalterstudien der Universität Bamberg beteiligen, hat die Beschäftigung mit Manuskripten ihren festen Platz. Unter dem Titel „Manuskriptkulturen des Mittelalters“ wurden im Rahmen der Ringvorlesung des Zentrums für Mittelalterstudien an der Universität Bamberg im Sommersemester 2011 zehn Vorträge gehalten, die sich ganz verschiedenen Aspekten des Themas widmeten. Chronologisch umspannten die Beiträge etwa ein Jahrtausend, geographisch sind sie zwischen dem Atlantik und dem Indischen Ozean angesiedelt. Die in den Vorträgen behandelten Handschriften repräsentieren die verschiedensten Inhalte und literarischen Formen – vom Epos bis zur juristisch-religiösen Traditionssammlung. Dennoch zeigen sich übergreifende Aspekte von Manuskriptkulturen, die sich im spezifischen Umgang mit den Texten und ihren Illustrationen, in den Anforderungen eines Layouts und grafischer Gestaltung niederschlagen. Diese wirkten sich bis weit in die Geschichte des gedruckten Buches aus. Der vorliegende Band enthält sieben Vorträge der Ringvorlesung, die zum Teil wesentlich überarbeitet wurden, sowie einen weiteren Beitrag, der aus einer Abschlussarbeit im Fach Iranistik hervorging.

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The Bible and Children in Africa / Lovemore Togarasei & Joachim Kügler (eds.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bible in Africa Studies ; 17)
978-3-86309-288-7

Preis: 17,50 €

The relationship between the Bible and Children in Africa is a topic of highest relevance. This book is treating it in two main perspectives which often are intertwined: | The exegetical perspective “Children in the Bible” is dealing with the concepts of childhood in biblical texts, asking for example: How are children conceived in different texts. What is their status in family, society and church? What is their relation to God? What is the metaphoric use of childhood in biblical soteriology? What is the function and meaning of calling adult persons “children” (of God, or of the Apostle)? | The contextual perspective “African children of today and the Bible” is dealing with the different life settings African children find themselves in and how the Bible is present in these life settings. Here the questions for example are: What is the status of children in family and society? How are traditional concepts of childhood changing under the conditions of poverty, HIV/AIDS and violence? How are the ideas and ideals of childhood influenced by the Bible? What is the role of the Bible in child-education? Can children’s rights be established with help of the Bible? This volume of BiAS 17 is collecting the papers presented at the 2012 BiAS meeting in Gaborone, Botswana, with some additional contributions.

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Multiplying in the Spirit: African Initiated Churches in Zimbabwe / ed. by Ezra Chitando, Masiiwa Ragies Gunda & Joachim Kügler

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bible in Africa Studies ; 15)
978-3-86309-254-2

Preis: 18,50 €

This volume was motivated by the realisation that AICs continue to be a significant player on Zimbabwe’s spiritual market. Members of predominantly Apostolic, but also Zionist, churches are highly visible in both rural and urban areas. Prophets from AICs are constantly in the news, alongside advertising their competence in urban areas. Thus it is high time to bring AICs being an important part of recent social reality in Zimbabwe back into academic focus. BiAS 15 at the same time is ERA 1 which means that this volume opens a new sub-series to BiAS which is meant to explore religion in Africa in all its manifold manifestation, be it Christian or not.

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Analysing the Frames of a Bible : The Case of the Setswana Translations of the Book of Ruth / by Sidney K. Berman

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bible in Africa Studies ; 16)
978-3-86309-280-1

Preis: 18,50 €

This volume of BiAS is on theory and practise of biblical tranlation. In 1857, Setswana language produced the first complete Bible in a Bantu language. The second Setswana Bible was published in 1908 – the third in 1970. In each case, different circumstances, factors or contextual frames of reference dictated the need for such a Bible version. The frames converged to cause differences between the meanings of the Setswana Bibles and their sources. This book demonstrates how specific socio-cultural, organisational, linguistic, textual and communicational frames probably influenced the outcome of each Bible. It subsequently presents a framework for analysing existing Bibles and for minimising the occurrence of shifts in prospective translations. The book of Ruth is used as an example while Biblia Hebraica Stuttgartensia (BHS) is treated as an ideal source text.

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Tradition oder Plagiat? : Die 'Stilkunst' von Ludwig Reiners und die 'Stilkunst' von Eduard Engel im Vergleich / Heidi Reuschel

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 9)
978-3-86309-284-9

Preis: 23,00 €

Ist Ludwig Reiners’ Stilkunst ein Plagiat? Hat er aus Eduard Engels (1851-1938) Stilkunst abgeschrieben? Oder reiht sich Reiners (1896-1957) in eine lange Traditionslinie ein, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Autoren griffige Zitate und schmissige Beispiele von ihren Vorgängern übernehmen, ohne auf die Quelle zu verweisen? Engels Stilkunst erschien erstmals 1911 – sie erlebte 31. Auflagen. 1933 erteilten die Nationalsozialisten dem Autor – er war jüdischer Herkunft – Publikationsverbot. Reiners war Mitglied der NSDAP. Die Schriftstellerei war sein Hobby; im Hauptberuf war er Kaufmann. Seine Stilkunst erschien 1944 und ist noch heute im Handel erhältlich. In ihren Sprachratgebern stellen Wustmann, Engel, Reiners und Co. Regeln für einen guten Stil auf. Sie zeigen Unsicherheiten im Sprachgebrauch auf und präsentieren ihren Lesern überzeugend, aber meist ohne wissenschaftliche Argumente eine Lösung. Aufgrund ihres normativen Charakters werden Stilratgeber der Laienlinguistik zugeschrieben. Das Thema ‚Plagiat‘ hat stets Konjunktur, wenn Personen des öffentlichen Interesses betroffen sind. Der Umgang mit Plagiaten wird kontrovers diskutiert. Stilratgeber konnten sich dieser Diskussion bisher weitgehend entziehen und ihre „Abschreibtradition“ ungehindert pflegen. Vor diesem Hintergrund wird betrachtet, inwiefern Engel und Reiners ihren Vorgängern verhaftet sind. Zentral ist schließlich die Frage, ob Reiners diese sprachberatende Tradition fortführt oder er die Stilkunst seines Vorgängers Engel ausgeschlachtet hat. Reiners hat einem Spiegel-Artikel von 1956 zufolge über den Umgang mit seinen Quellen gesagt: „Das lasse ich hemmungslos abschreiben. Dafür besitze ich Kinder und Sekretärinnen.“ Bezeichnend ist dieser Ausspruch deshalb, weil in Reiners’ Stilkunst hunderte von Übereinstimmungen mit Engels Werk nachgewiesen werden können. Die Frage, wie viel die nächsten Generationen der Stillehren (z.B. von Wolf Schneider) davon übernommen haben, ist offen.

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Betriebliche Faktoren der Beschäftigung Älterer : Theoretische Überlegungen und empirische Analysen zu Bestand, Eintritten und Austritten /  Christopher Schmidt

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Beiträge zur Soziologie ; 13)
978-3-86309-282-5

Preis: 21,50 €

In der vorliegenden Arbeit wird die Beschäftigung älterer Mitarbeiter aus betrieblicher Perspektive untersucht. Mittels interdisziplinärer Forschungsansätze wird ein theoretisches Grundgerüst zur Erklärung des Bestandes sowie der Ein- und Austritte älterer Mitarbeiter entwickelt. Anhand des Linked-Employer-Employee-Datensatzes (LIAB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird gezeigt, dass die zunehmende Beschäftigung Älterer maßgeblich durch einen Rückgang der Freisetzungsintensität bereits beschäftigter älterer Mitarbeiter entsteht. Die Ergebnisse legen nahe, dass der organisationsdemografische Hydra-Effekt allgemeines Schema der Personalpolitik ist, bei dem nach der Freisetzung einer Kohorte Älterer bereits die darauffolgende wartet. Die Betriebe fördern langfristige Beschäftigung, versuchen aber gleichzeitig alternde Belegschaften zu vermeiden. Hierzu generieren sie älterer Mitarbeiter maßgeblich aus den eigenen Reihen und ersetzen ältere Mitarbeiter durch jüngere. Eine Differenzierung zwischen älteren und langjährigen Mitarbeiter ist die Folge. Die betriebliche Beschäftigungsstrategie ist durch einen näherungsweisen intergenerationalen Austausch zur Replikation der Altersstruktur geprägt. Diese Erklärungen treffen maßgeblich für den Bestand und die Einstellungsintensität zu. Freisetzungen sind stark durch Senioritätsentlohnung und nachgelagerte Kompensation gekennzeichnet. Im Zuge des demografischen Wandels verschiebt sich sie Altersstruktur des Erwerbspersonenpotentials weiter zugunsten älterer Personen. Damit wird es für Betriebe immer schwieriger die bisher gängige Beschäftigungsstrategie aufrechtzuerhalten. Dies erfordert eine Anpassung der Einstellungs- und Freisetzungsmuster an die veränderten betrieblichen Umwelten.

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Fragmentierte Welten und verknüpfte Schicksale : Formen episodischen und mehrsträngigen Erzählens in Literatur und Film / Sandra Potsch

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien ; 12)
978-3-86309-266-5

Preis: 17,50 €

Die Arbeit beschäftigt sich mit Formen episodischen und mehrsträngigen Erzählens – einem Narrativ, in dem die klassisch lineare Erzählung in eine Vielzahl aneinander gereihter Einzelgeschichten bzw. nebeneinander verlaufender und miteinander verknüpfter Handlungsstränge zerfällt. Diese Erzählformen werden auf ihre Machart und Intentionen sowie ihre strukturellen und narratologischen Besonderheiten im Vergleich zu klassischen Erzählmodellen analysiert. Episodisches und mehrsträngiges Erzählen wird dabei als ein intermediales und interkulturelles Phänomen aufgefasst und anhand ausge- wählter Beispiele aus der englischen, amerikanischen, deutschen und italienischen Film- und Literaturgeschichte analysiert.

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http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/10716

 

Strategische Frühaufklärung und der Einfluss auf die Innovationsfähigkeit : Eine Fallstudienanalyse / von Jacqueline Kundt

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 19)
978-3-86309-250-4

Preis: 21,50 €

Die Innovationsfähigkeit von Unternehmen stellt einen zentralen Erfolgsfaktor dar, die vor allem durch das frühzeitige Aufspüren und Nutzen von Innovationspotential geprägt ist. Nichtsdestotrotz erschweren zunehmende Komplexität und Dynamik des Unternehmensumfeldes ein rechtzeitiges Agieren. Bekannte Unternehmensbeispiele wie Nokia und Kodak zeigen, dass Unternehmen häufig Produktwandel und damit neue Anforderungen an Innovationen verschlafen. Vor diesem Hintergrund wird die Nutzung einer strategischen Frühaufklärung diskutiert, die frühzeitig Trends und Entwicklungen aus dem Unternehmensumfeld identifiziert und geeignete Maßnahmen ableitet und damit auch in der Lage ist, die Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern. Trotz der hohen wissenschaftlichen und praktischen Relevanz ist es bisher nicht gelungen, den Einfluss einer strategischen Frühaufklärung auf die Innovationsfähigkeit wissenschaftlich zu fundieren, um diesen Zusammenhang abschließend zu bewerten. Diese Forschungslücke wird anhand einer multiplen Fallstudienuntersuchung in internationalen Unternehmen geschlossen. Indem alle relevanten Entscheidungsträger im Prozess befragt werden, wird der Wirkungsmechanismus auf die Innovationsfähigkeit identifiziert und analysiert. Darüber hinaus werden Faktoren identifiziert, die ein Wirken der strategischen Frühaufklärung ermöglichen und verbessern. Im Ergebnis entsteht ein umfassendes Bild über das Wirken der Frühaufklärung und dessen Anwendung im Innovationsmanagement.

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Zur Differenzierung von Angst und Depression : Ein Beitrag zur Konstruktvalidierung des State-Trait-Angst-Depressions-Inventars / von Ralf Bergner-Köther

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 18)
978-3-86309-260-3

Preis: 24,00 €

Im Rahmen dieser Arbeit werden die beiden Konstrukte Angst und Depression aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Den theoretischen Hintergrund bilden Modelle und Theorien der Persönlichkeitspsychologie als auch der klinischen Psychologie. Somit werden Angst und Depression einerseits als Persönlichkeitseigenschaften, andererseits als Störungsbilder betrachtet. Hierbei werden unter anderem Zusammenhänge, aber auch Unterscheidungsmerkmale genannt und zusammenfassend diskutiert. Die Betrachtung von Angst und Depression in psychometrischen Selbstbeurteilungsverfahren und die hiermit in Zusammenhang stehenden Probleme bei der Erfassung von Angst und Depression stellen weitere wesentlichen Aspekt dieser Arbeit dar. Besonders das State-Trait-Angst-Depressions-Inventar (STADI; Laux, Hock, Bergner-Köther, Hodapp & Renner, 2013), ein Selbstbeurteilungsverfahren, das Angst und Depression mittels zwei mal zwei Subskalen erfasst, steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Die Subskalen Aufgeregtheit und Besorgnis werden dem Konstrukt der Angst zugeordnet, während die Subskalen Euthymie und Dysthymie zur Erfassung von Depression dienen sollen. Somit wird im STADI der Versuch unternommen, Angst und Depression in ein und demselben Selbstbeurteilungsverfahren zu erfassen und voneinander zu trennen.Es soll am Beispiel der Validierung des STADI der Frage nachgegangen werden, ob es möglich ist, in einem Selbstbeurteilungsverfahren zwischen Angst und Depression zu unterscheiden. Besonders bemerkenswert ist hierbei, dass Angst und Depression mit ein und demselben Selbstbeurteilungsverfahren und nicht mit zwei getrennten Verfahren erfasst werden. Da durch die konfirmatorische Faktorenanalyse des STADI bereits eine zufriedenstellende Faktorenstruktur belegt werden konnte (Laux et al., 2013), werden für die vorliegende Arbeit nur testexterne Kriterien zur Bestimmung der konvergenten und diskriminanten Validität herangezogen. Bei diesen testexternen Kriterien handelt es sich um konstruktnahe und konstruktferne Variablen, die sich im Wesentlichen in drei Kategorien unterteilen lassen: (1) persönlichkeitspsychologische Selbstbeurteilungsverfahren (2) situative Einflüsse (3) klinische Selbstbeurteilungsverfahren Das methodische Vorgehen der vorliegenden Arbeit variiert je nach Kriterium. Um am Ende dieser Arbeit studienübergreifende Aussagen tätigen zu können, wurden zu jeder der drei Kategorien mehrere Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse integrativ diskutiert werden. Die gefundenen Ergebnisse bestätigen insgesamt die Konstruktvalidität des STADI, implizieren jedoch Veränderungen für die Subskalen, die bei einer Überarbeitung des STADI unbedingt bedacht werden müssen. Insbesondere die angstbezogenen Subskalen fallen immer wieder durch unerwartete Ergebnisse auf.In einem weiteren Schritt werden die Ergebnisse von der Ebene des STADI abstrahiert und in einem verfahrensunabhängigen nomologischen Netzwerk zusammengetragen. Die einzelnen Variabeln weisen auf Unterscheidungsmerkmale von Angst und Depression hin, zeigen aber gleichzeitig Bereiche auf, in denen Angst und Depression eng miteinander verknüpft sind. Auch für die praktische Arbeit als klinischer Diagnostiker lassen sich wesentliche Erkentnisse ableiten. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass Angst ohne Depression möglich ist, Depression ohne Aspekte der Angst jedoch nicht. Implikationen für die therapeutische und medikamentöse Therapie, aber auch die wissenschaftlich-theoretisch Arbeit werden diskutiert.

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http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/10647

 

Ich bin nicht wie die Anderen : Heirats-/EliteimmigrantInnen aus Brasilien in Franken und die Auswirkungen auf die Kindererziehung / Flávia Silva Cruz Brunner

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 17)
978-3-86309-256-6

Preis: 24,00 €

Das Ziel dieser Arbeit war, die Konstellationen der deutsch-brasilianischen familiären Lebensformen zu verstehen, insbesondere soll klar werden: Motivation für die binationale Eheschliessung, Lebenstile und Lebensbewältigung binationaler Ehen und wie die Kindererziehung, Schulleben und die Interaktion mit der (neuen) Umgebung gestaltet werden. Dieser Arbeit soll zum denken anregen, wie man diese “neuen Bürger“ in die deutsch Kultur integrieren kann, ohne die brasilianische Kultur und die portugiesische Sprache zu diskrimminieren und/oder zu zestören, umd zwar so, dass diese Kinder nicht als “Schulversager” enden und an den Rand der Gesellschaft geschoben werden. Deutschland wird zwar “noch” nicht offiziel als Einwanderungsland gesehen, aber die Realität sieht anders aus. Brasilien wird immer noch in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung als Entwicklungsland gesehen, aber BRICs zeigt etwas anders.

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10 Jahre Bildungsstandards : Tagungsband des AK Grundschule in der GDM 2014 / hg. von Anna Susanne Steinweg

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Mathematikdidaktik Grundschule ; 4))
978-3-86309-270-2

Preis: 15,00 €

In diesem Tagungsband sind die Ergebnisse der Herbsttagung des Arbeitskreises Grundschule in der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) in Tabarz vom 07. bis 09. November 2014 zum Thema „10 Jahre Bildungsstandards – Rückblick und Perspektiven“ dokumentiert. Zehn Jahre nach der Verabschiedung der Bildungsstandards nutzte der Arbeitskreis die Tagung, um aus dem Blickwinkel der Grundschule eine Rückschau vorzunehmen und dabei mögliche Perspektiven herauszuarbeiten. Das Rahmenthema wurde in vier Hauptvorträgen im Plenum diskutiert. Zusätzlich wurde eine Podiumsdiskussion zum Thema durchgeführt. Wie es bereits lange Tradition ist, setzten sich außerdem Arbeitsgruppen zu den klassischen Themenfeldern Arithmetik, Geometrie, Sachrechnen und Daten, Zufall & Wahrscheinlichkeit sowie zu den Bereichen Vorschulische Bildung, Lehren & Forschen mit Neuen Medien in der Primarstufe und Lehrerfortbildung intensiv mit aktuellen Forschungs- und Praxisfragen auseinander.

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Modellgetriebene Validierung von System-Architekturen gegen architekturrelevante Anforderungen : Ein Ansatz zur Validierung mit Hilfe von Simulationen / André Pflüger

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 17)
978-3-86309-252-8

Preis: 28,00 €

Die Entwicklung von Systemen bestehend aus Hardware und Software ist eine herausfordernde Aufgabe für den System-Architekten. Zum einen muss er die stetig steigende Anzahl an System-Anforderungen, inklusive ihrer Beziehungen untereinander, bei der Erstellung der System-Architektur berücksichtigen, zum anderen muss er mit kürzer werdenden Time-to-Market-Zeiten sowie Anforderungsänderungen durch den Kunden bis in die Implementieungsphase hinein umgehen. Die vorliegende Arbeit stellt einen Prozess vor, der dem Architekten die Validierung der System-Architektur gegenüber den architekturrelevanten Anforderungen ermöglicht. Dieser Prozess ist Bestandteil der System-Design-Phase und lässt sich in die iterative Entwicklung der System-Architektur integrieren. Damit der Architekt nicht den Überblick über alle Anforderungen und deren Beziehungen untereinander verliert, fasst er die Anforderungen anhand von architekturspezifischen Aspekten, die sogenannten Validierungsziele, zusammen. Für jedes Validierungsziel werden Validierungszielverfahren und Prüfkriterien zur Bestimmung des Validierungsstatus festgelegt. Falls alle betrachteten Validierungsziele erfüllt sind, d. h. die Ergebnisse der Validierungszielverfahren erfüllen die dazugehörigen Prüfkriterien, erfüllt auch die System-Architektur die dazugehörigen architekturrelevanten Anforderungen. Anstelle von formalen Prüftechniken wie beispielsweise dem Model-Checking bevorzugt der in der Arbeit vorgestelle Ansatz Simulationen als Prüftechnik für die Validierungszielverfahren. Bei der Dokumentation setzt der Ansatz auf die Modellierungssprache Unified Modeling Language (UML). Alle für die Simulationen erforderlichen Daten sind Bestandteil eines UML-Modells. Für die Konfiguration und Durchführung der Simulationen werden diese Daten aus dem Modell ausgelesen. Auf diese Weise wirken sich Modelländerungen direkt auf das Validierungsergebnis der System-Architektur aus. Der in der Arbeit vorgestellte Prozess unterstützt den Architekten bei der Erstellung einer den architekturrelevanten Anforderungen entsprechenden System-Architektur sowie bei der Auswirkungsanalyse von Anforderungs- oder Architekturänderungen. Die wesentlichen Prozessschritte werden mit Hilfe eines Werkzeugs partiell automatisiert, wodurch die Arbeit des Architekten erleichtert und die Effizienz des Systementwicklungsprozesses verbessert wird.

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Mobility in a Globalised World 2013 / Eric Sucky, Jan Werner, Reinhard Kolke, Niels Biethahn (Hrsg.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Logistik & Supply Chain Management ; 11)
978-3-86309-262-7

Preis: 18,60 €

The term mobility has different meanings in the following science disciplines. In economics, mobility is the ability of an individual or a group to improve their economic status in relation to income and wealth within their lifetime or between generations. In information systems and computer science, mobility is used for the concept of mobile computing, in which a computer is transported by a person during normal use. Logistics creates by the design of logistics networks the infrastructure for the mobility of people and goods. Electric mobility is one of today‘s solutions from engineering perspective to reduce the need of energy resources and environmental impact. Moreover, for urban planning, mobility is the crunch question about how to optimise the different needs for mobility and how to link different transportation systems. In this publication we collected the ideas of practitioners, researchers, and government officials regarding the different modes of mobility in a globalised world, focusing on both domestic and international issues. We are grateful for the academic hospitality at the Stuttgart Media University for our conference 2013 "Mobility in a globalised world" in September 2013. We would like to thank Prof. Dr Johannes Maucher and Dr. Heiko Roßnagel for their technical support during our sojourn in Stuttgart.

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Retourenmanagement im Versandhandel : Theoretische und empirisch fundierte Gestaltungsalternativen für das Management von Retouren / Björn H. Asdecker

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Logistik & Supply Chain Management ; 10)
978-3-86309-245-0

Preis: 23,00 €

Haben Unternehmensvertreter den Versandhandel (Internet, Katalog, Teleshopping) in der Vergangenheit lange Zeit belächelt, gilt dieser mittlerweile als etablierter Distributionskanal. Eine quantitative Einordnung manifestiert die beschriebene Entwicklung. Während die Konsumausgaben seit Jahren stagnieren und inflationsbereinigt sogar leicht rückgängig sind, haben sich die Versandhandelszahlen von 2006 bis 2013 nahezu vervierfacht. Dabei geht das Wachstum maßgeblich auf das Onlineshopping zurück. Derzeit beträgt der Umsatzanteil des Versandhandels mit stark steigender Tendenz ca. 11%. Das zentrale Merkmal des Versandhandels ist die räumliche Trennung von Angebot und Nachfrage. Verbraucher haben erst mit der Lieferung, das heißt nach Abschluss des Kaufvertrags, die Möglichkeit, sich vollumfänglich über Warenzustand und -beschaffenheit zu informieren. Dieses Defizit kann dazu führen, dass gelieferte Produkte nicht den Kundenerwartungen entsprechen. Darüber hinaus können sich Kundenbedürfnisse im Zeitraum zwischen Bestellung und Lieferung verändern. Beide Umstände begünstigen Rücksendungen, da Kunden abwägen, ob der nach Ende der Widerrufsfrist verbleibende Produktnutzen den um die anfallenden Transaktionskosten bereinigten Kaufpreis überschreitet. Trifft dies nicht zu, kommt es zur Retoure. Folglich ist das Retourenmanagement elementarer Bestandteil des Versandhandels-Geschäftsmodells. Trotz großer Praxisrelevanz existieren im deutschen Publikationsraum bislang nur wenige themenrelevante Beiträge. An dieser Stelle setzt die vorliegende Dissertation an, entwickelt ein theoretisches Fundament, leitet eine Forschungsagenda ab und trägt mit drei empirischen Studien zum Forschungsfortschritt bei. Darüber hinaus werden jeweils konkrete Handlungsempfehlungen für die betriebliche Praxis im deutschen Versandhandel entwickelt.

Promotionspreis der Hans-Löwel-Stiftung 2016

Wissenschaftspreis der EHI-Stiftung „Beste Dissertation“ 2015

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Bausteine zur deutschen und italienischen Geschichte :  Festschrift zum 70. Geburtstag von Horst Enzensberger / Hrsg. von Maria Stuiber und Michele Spadaccini

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 18)
978-3-86309-264-1

Preis: 42,00 €

Die Festschrift zum 70. Geburtstag von Horst Enzensberger greift mit ihren Beiträgen die Forschungsgebiete des Jubilars auf. Das Spektrum reicht von der spätantiken Geschichte Italiens bis zur deutschen Mittelalterforschung im 20. Jahrhundert. Die Beiträge geben Einblick in die vielfältigen kulturellen Einflüsse und Überlagerungen auf Sizilien, in die Geschichte religiöser Orden, Praktiken und kirchlicher Strukturen sowie in die kriegerischen Auseinandersetzungen Europas. Besonders hervorgehoben werden dabei die Kontakte zwischen der italienischen Halbinsel und Mitteleuropa.

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"Wär’ es auch nichts als ein Augenblick" : Poetik und Dramaturgie der komischen Operette / Albert Gier

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Romanische Literaturen und Kulturen ; 9)
978-3-86309-258-0

Preis: 21,50 €

Viel geschmäht und lange vernachlässigt, wird die Operette seit einiger Zeit vom Publikum und den Theatern wiederentdeckt. Ausgehend von den Texten deutscher und französischer komischer Operetten von Offenbach bis Künneke und Benatzky entwirft das vorliegende Buch eine Phänomenologie des Genres. Aus Versatzstücken der bildungsbürgerlichen Tradition wie der zeitgenössischen Unterhaltungskunst konstruieren die Librettisten uneigentliche Geschichten, die Unvollkommenheit und Widersprüche der modernen Welt mit absurder Komik karikieren. Während die Operette das (in der Musik ausgedrückte) erotische Begehren stets ernstnimmt, wird dessen Erfüllung (in den besseren Stücken) zur als solche durchschauten, aber dennoch notwendigen Illusion; ironische Skepsis schließt utopisches Potential nicht aus. Wie das eng verwandte Märchen erweist sich die scheinbar simple Operette bei näherem Hinsehen als höchst raffiniertes und komplexes Gebilde.

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Interkulturalisationsprozesse in multikulturellen Kreativteams : Theoretische Konzeption und empirische Überprüfung / Carolin Fleischmann

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 17)
978-3-86309-237-5

Preis: 21,00 €

Aufgrund des europäischen Binnenmarktes und zunehmender globaler wirtschaftlicher Vernetzung sind Unternehmen mit einer multikulturellen Belegschaft konfrontiert. Der Austausch zwischen unterschiedlich kulturell geprägten Mitarbeitern findet in sogenannten kulturellen Überschneidungssituationen statt. Dabei wird die eigene Lebenswelt infrage gestellt, indem das Individuum mit divergierenden Orientierungssystemen und Interpretationsmustern konfrontiert wird. Dies kann zu einem breiten Spektrum an Lösungsansätzen jedoch ebenso zu dysfunktionaler Kommunikation und Konflikt führen. Es herrscht bislang keine Einigkeit darüber, ob positive oder negative Auswirkungen der Multikulturalität die Zusammenarbeit dominieren und welche Teamprozesse durch Multikulturalität überhaupt angestoßen werden. Kulturelle Überschneidungssituationen sind aus der Unternehmenspraxis nicht mehr wegzudenken: Sie entstehen beim Transfer von Managementkapazitäten, im Rahmen von Mergers & Acquisitions sowie bei der Zusammenarbeit multikulturell besetzter Teams. Um die Bearbeitung komplexer Aufgaben zielführend zu gestalten, greifen Unternehmen zunehmend auf multikulturelle Teams zurück. Dies gilt insbesondere für die Erarbeitung innovativer Lösungen. Kreativität nimmt dabei als Basis für Innovation eine bedeutende Rolle ein. Die Interaktion von Mitgliedern multikultureller Teams sowie die Herausbildung einer neuen Kultur im Sinne einer „Interkultur“ haben bislang in der betriebswirtschaftlichen Forschung kaum Beachtung gefunden. Diese Studie setzt sich mit der empirischen Überprüfung und Integration der fragmentierten konzeptionellen Ansätze zur Interkulturalisation auseinander.

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Urheberrecht : Eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen kreativer Tätigkeit / Achim Förster

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien ; 11)
ISBN 978-3-86309-241-2

Preis: 17,50 €

Literatur, Wissenschaft und Kunst haben in Deutschland eine ebenso lange wie herausragende Tradition. Nur konsequent ist es daher, wenn den Schöpfern derartiger Werke über die verdiente kulturelle Anerkennung hinaus auch ein rechtlicher Schutz zuteil wird. Der vorliegende Band vermittelt einen auch ohne juristische Vorkenntnisse verständlichen und auf das Wesentliche konzentrierten Überblick über zahlreiche rechtliche Grundfragen kreativer Tätigkeit: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Werk Urheberschutz genießt? Welche Bestandteile eines Werkes werden vom Urheberschutz erfasst? Was ist der Inhalt des Urheberrechts, welchen Schranken unterliegt es und welche Konsequenzen haben Rechtsverletzungen? Diese und weitere Fragen werden anschaulich erläutert und durch zahlreiche praxisnahe und aktuelle Fallbeispiele illustriert.

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Bernhard Setzweins Sahira oder Heinz vom Steins Fahrt ins Morgenland / hrsg., komm., erl. u. mit Materialien vers. von Hans-Peter Ecker

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Texte für Bühne und Film ; 1)
ISBN 978-3-86309-239-9

Preis: 14,50 €

Mit einer kommentierten, erläuterten und mit Materialien versehenen Edition von Bernhard Setzweins Theaterstück „Sahira oder Heinz vom Steins Fahrt ins Morgenland“ eröffne ich die neugegründete Buchreihe „Bamberger Texte für Bühne und Film“ (BTBF) im University-Press-Verlag der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Die Reihe soll es ermöglichen, thematisch wie ästhetisch relevante dramatische Texte einer interessierten Öffentlichkeit von Literatur- und Kulturwissenschaftlern, Film- und Theaterleuten sowie einem möglichst breiten Publikum preiswert zugänglich zu machen und zugleich zu erschließen. Wenn dadurch die Aufführungs- bzw. Verfilmungschancen der betreffenden Texte verbessert werden könnten, würde ich dies als Reihenherausgeber billigend in Kauf nehmen. Den Auftakt der Reihe bildet die Edition eines Textes, der in mehr als einer Hinsicht Spannendes zu bieten hat. „Sahira“ changiert als Auftragswerk für eine Festspiel-Aufführung, was seine Genrezugehörigkeit betrifft, zwischen historischem Drama, kritischem Volksstück und postmodernem Spektakel. Inhaltlich verknüpft es bayerische Lokalsagen mit den hochaktuellen Diskursen um ,Heilige Kriege‘, ,Migration‘ und ,Integration‘. Das 2004 uraufgeführte Stück hat sich bereits vor einem Publikum bewährt und verdient es, wegen seiner gut kalkulierten Mischung von humanem Engagement, aufklärerischer Didaktik und guter Unterhaltung im Theaterbetrieb präsent gehalten zu werden.

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Hochschulreformen in Deutschland : Hochschulen zwischen staatlicher Steuerung und Wettbewerb / von Ruth Kamm

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 18)
ISBN 978-3-86309-248-1

Preis: 20,00 €

Wettbewerb hat in der jüngeren Vergangenheit im Zusammenhang mit Reformbemühungen im deutschen Hochschulwesen hohe Aufmerksamkeit erfahren. Er ist mittlerweile in vielfältigen Ausprägungen Teil der Koordinations- und Steuerungsprozesse im deutschen Hochschulsystem und aus der Vielfalt der etablierten Governance-Instrumente nicht mehr wegzudenken. Trotzdem resultiert aus dieser Entwicklung keineswegs eine Abkehr von der grundlegenden staatlichen Verantwortung für das Hochschulwesen. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit die Bandbreite beobachteter Wettbewerbsphänomene theoretisch fundiert erfasst und hinsichtlich der Folgen für Ausübung von Koordination und Steuerung im deutschen Hochschulsystem bewertet. Mithilfe eines dafür entwickelten analytischen Rahmens, der politik- und governance-theoretische Elemente verbindet, werden etablierte und neue Wettbewerbsinstrumente in ihrer je spezifischen Funktionsweise erfasst und voneinander abgegrenzt. Dabei wird neben der nationalen Konfiguration auch die Einbettung in den europäischen und internationalen Kontext berücksichtigt. Auf diese Weise wird ein umfassendes Bild der Rolle von Wettbewerb im Gesamtkontext bestehender Governance-Instrumente gezeichnet und aufgezeigt, inwiefern Wettbewerbsinstrumente bewusst zur Steuerung und Koordination in Hochschulsystemen eingesetzt werden können.

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„Den Beistand der Geschichte könnte keiner entbehren ..." : Mittelalter und Sozialismus im "Trobadora"-Roman Irmtraud Morgners / Maria Wüstenhagen

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien ; 7)
ISBN 978-3-86309-188-0

Preis: 21,00 €

„Den Beistand der Geschichte könnte keiner entbehren, der etwas Größeres in Angriff nehmen wollte“, konstatiert Bele H., eine Figur in Irmtraud Morgners 1974 erschienenem Roman Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, der sowohl in der BRD als auch in der DDR viel Beachtung gefunden hat. Die Autorin verklammert darin Stoffe und Motive aus der Vergangenheit mit aktuellen Problemen ihrer unmittelbaren Gegenwart. Neben anderem eignet sich Irmtraud Morgner vor allem und in besonderem Maße Stoffe, Themen und Motive der Literatur des Mittelalters an, die sie hinterfragt, interpretiert, über- und umformt, um sie dann in ganz unterschiedlicher Weise in ihren Text einzufügen. Das „Größere“, das Irmtraud Morgner in Angriff nimmt, ist die friedliche und gerechte Gesellschaft, die bei ihr wie selbstverständlich eine sozialistische sein muss. Den „Beistand“ dazu findet sie oft in den bekannten Texten des Mittelalters, beispielsweise bei Wolfram von Eschenbach, Chrétien de Troyes und Hartmann von Aue, in den provencalischen Texten und Liedern der Comtessa de Dia und des Raimbaut d’Aurenga, aber auch in deren spärlich überlieferten Vidas: kurzen biografisch anmutenden literarischen Miniaturen, die in den Handschriften zum Teil den Liedern vorangestellt sind und die durch ihre knappe Form und den Idealisierungscharakter Raum lassen für literarische Spekulation und Spiel, für Neubesetzung und Fantasie. Die vorliegende Untersuchung versucht einen Brückenschlag zwischen zwei Themen, die auf den ersten Blick scheinbar nur wenig miteinander zu tun haben: Mittelalter und Sozialismus. Zu zeigen, dass dies im Fall des Trobadora-Romans von Irmtraud Morgner jedenfalls anders ist, gelingt Maria Wüstenhagen in ihrer Dissertation auf spannende und eindrucksvolle Weise.

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Der Übergang in die Sekundarstufe I: Die Bedeutung sozialer Beziehungen für den Schulerfolg und die Formation elterlicher Bildungsentscheidungen / von Lydia Kleine

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 14)
ISBN 978-3-86309-220-7

Preis: 16,00 €

Einer der wichtigsten Bildungsübergänge im deutschen Schulsystem ist der von der Primar- in die Sekundarstufe, da hier Weichen für den gesamten weiteren Bildungsverlauf gestellt werden. Die Dissertation widmet sich diesem Thema anhand der Fragen nach der Bedeutung sozialer Beziehungen für den Schulerfolg sowie der Genese der elterlichen Bildungsentscheidung für eine Schulform der Sekundarstufe I. Die empirischen Analysen basieren auf Grundschuldaten des zweiten Längsschnittes der BiKS-Studie 8-14. Als Fazit aller drei empirischen Kapitel lässt sich festhalten, dass die Ergebnisse für die Entwicklung der übertrittsrelevanten Noten, des schulischen Selbstkonzeptes sowie der Genese der Bildungsentscheidung insgesamt die Bedeutung sozialer Beziehungen verdeutlichen. Diese schaffen eine Basis für die Transmission von Humankapital sowie bildungsförderlicher Werte. Mit dem Fischteicheffekt kann auch ein anderer Wirkmechanismus sozialer Beziehungen als bedeutsam identifiziert werden. Für die Genese der Übertrittsentscheidung zeichnen sich darüber hinaus Kosten- und Nutzenabwägungen verantwortlich, wie es die Rational Choice Theorien postulieren. Inwiefern eine Kalkulation zu beobachten ist, hängt stark an den Übergangsregeln der Bundesländer sowie dem Bildungshintergrund der Eltern.

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BiKS - Ergebnisse aus den Längsschnittstudien : Praxisrelevante Befunde aus dem Primar- und Sekundarschulbereich / Michael Mudiappa und Cordula Artelt (Hg,)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 15)
ISBN 978-3-86309-170-5

Preis: 19,50 €

Wie verlaufen Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Kindergarten, in der Grundschule und der weiterführenden Schule? Welche Rolle spielen dabei Familien und Lebens- und Lernbedingungen und welche Bedeutung kommt schulischer Förderung zu? Mit Fragen wie diesen hat sich die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderter Forschergruppe BiKS an der Universität Bamberg acht Jahre beschäftigt. Praxisnahe Befunde aus den acht Teilprojekten des interdisziplinären Forschungsverbundes sind in diesem Band zusammengetragen worden. Dargestellt werden Forschungsergebnisse aus den zwei Längsschnittstudien der Forschergruppen, die zusammengenommen den Entwicklungszeitraum vom 1. Kindergartenjahr bis zur 9. Jahrgangsstufe umfassen und an denen Eltern, Kinder, Erzieher(innen) und Lehrkräfte in Bayern und Hessen teilgenommen haben. Die Beiträge beziehen sich u. a. auf Fragen der Kompetenzentwicklung (z. B. Lese-kompetenz, Grammatikverständnis) und der Entwicklung von Interessen und schulischen Haltungen (z. B. Anstrengungsbereitschaft) von Kindern und Jugendlichen, aber auch auf die Analyse von Bildungsbiographien und Bildungsverläufen, der Genauigkeit von Lehrerurteilen und der Bedeutung sozialer Beziehungen für den Schulerfolg. Die Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für das Verständnis von Prozessen, die in internationalen Vergleichsstudien (wie PISA und TIMSS) wiederholt berichtetet werden. Zudem können aus den Ergebnissen praxisrelevante Hinweise abgeleitet werden.

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Wiederbelebung einer Utopie : Probleme und Perspektiven slavischer Plansprachen im Zeitalter des Internets / von Anna-Maria Meyer

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 6)
ISBN 978-3-86309-233-7

Preis: 19,50 €

Slavische Plansprachen (auch: künstliche oder konstruierte slavische Sprachen) sind ein Bereich, mit dem sich die slavische Sprachwissenschaft bisher nur wenig befasst hat. Projekte für eine gemeinsame slavische Sprache existieren jedoch bereits seit dem 17. Jahrhundert, angefangen von Juraj Križanićs Ruski jezik (1666) bis hin zu Slovan von Arnost Eman Židek (1940), darunter auch einige, die bisher noch keine Aufmerksamkeit von wissenschaftlicher Seite erhalten haben. Interessant ist das slavische Plansprachenschaffen aktuell vor allem durch die Tatsache, dass es seit den 1990er Jahren mit der zunehmenden Verbreitung des Internets einen neuen Aufschwung erlebt, der sich vor allem in den drei sehr umfangreichen Projekten Slovio (1999), Slovianski (2006) und Novosloviensky jezyk (2010) zeigt. Neben einer ausführlichen Einbettung in den historischen Kontext des slavischen Plansprachenschaffens werden diese drei Projekte im Hinblick auf Schriftsystem, Grammatik und Zusammensetzung des Lexikons vergleichend untersucht. Außerdem stellt sich die Frage, ob sie als Hinweise auf einen neu erblühenden Panslavismus gesehen werden können und welche Chancen auf praktische Umsetzung man ihnen im Rahmen der derzeitigen europäischen Sprachenpolitik einräumen kann. Das theoretische Grundgerüst stützt sich sowohl auf Erkenntnisse der slavischen Sprachwissenschaft als auch auf Methoden und Termini der Interlinguistik.

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Beyond Making Money : The Prophetic Songs of Paul Dzampah from Ghana ; Edition, Introduction, and Annotations / by Joachim Kügler

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bible in Africa Studies ; 14)
ISBN 978-3-86309-243-6
Preis: 16,00 €

This volume intends to give voice to one of the local agents of religious change in Africa by listening to the voice of Paul Dzampah, a Christian singer-songwriter in Ghana. Among the broad movement of new, post-modern Christianity in Africa the songs which are documented in this volume are kind of outstanding as the author never tried to establish his own church and never intended to make his living with his songs. We find a prophetic voice here which does not want to be “churchy” and which moves beyond the wide-spread attempt of making money with religion. The volume refrains from intensive analysis or extensive comment. The editor rather is just documenting these texts, and leaving the scientific analysis to others.

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The Present Perfect in World Englishes: Charting Unity and Diversity / von Valentin Werner

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 5)
ISBN 978-3-86309-225-2
Preis: 22,00 €

This study offers an account of the Present Perfect and its usage in worldwide varieties of English. It is based on corpus data from the International Corpus of English (ICE), which is assessed both quantitatively and qualitatively. It follows up on two broad desiderata in Present Perfect research, namely (i) to extend the knowledge of this grammatical area beyond the traditional British/American English paradigm, and (ii) to provide a systematic account of language-external effects such as modes of discourse, macro-genres and text categories. Occurrences of the Present Perfect are automatically extracted from part-of-speech tagged corpus files. Representative samples of the occurrences are then manually annotated for various factors (such as semantics, Aktionsart, temporal adverbials, sentence type, preceding tense, etc.) so that the distributions and the relative importance of these factors can be analyzed. In addition, the impact of alternative (non-standard) surface forms that may express a Present Perfect notion is considered. Measures of similarity between the various varieties of English under investigation are established (e.g. with the help of multidimensional aggregational methods such as cluster analyses and phylogenetic networks) and findings are related to a number of general models of World Englishes, whose descriptive adequacy for this particular area of grammar is tested.

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Kriterienkatalog Textkorpus 1 : Ein Instrument zur Bestimmung von Textqualität in Klasse 1 / von Anja Kürzinger und Sanna Pohlmann-Rother

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 16)
ISBN 978-3-86309-227-6
Preis: 15,50 €

Der Frage nach der Bestimmung von Textqualität kommt in der gegenwärtigen Diskussion im Kontext internationaler Schulleistungsstudien und der Überprüfung von Bildungsstandards eine besondere Bedeutung zu. Damit rücken geeignete Textbewertungsinstrumente, die empirischen Gütekriterien sowie linguistischen und schreibdidaktischen Anforderungen gerecht werden, in den Blickwinkel. Neben der holistischen Beurteilung erweisen sich in diesem Zusammenhang vor allem Kriterienkataloge als fundierte Verfahren, um Schreibprodukte zu erfassen. Im Rahmen des DFG-Projekts NaSch1 (Narrative Schreibkompetenz in Klasse 1), das Textqualität in Abhängigkeit von individuellen, familiären und unterrichtlichen Bedingungen untersucht, wurde ein umfangreicher Kriterienkatalog für die Textanalyse von Schreibprodukten aus der ersten Jahrgangsstufe entwickelt. Auf Basis von insgesamt 30 Kriterien aus sprachlichen, inhaltlichen und formal-strukturellen Bereichen sowie eines Null-Teils, der nicht in die Bewertung eingeht, wird ein differenziertes Urteil über die Qualität von 618 Schreibprodukten aus dem PERLE-Projekt ermöglicht. Präzise Beschreibungen der einzelnen Kriterien sowie die Angabe von Benchmarktexten bilden dabei die Grundlage für eine reliable und objektive Analyse der Texte. Das zugrunde liegende Modell der Textqualität wird durch die Schreiberfahrung der Lernenden sowie das schreibdidaktische Setting bedingt und lässt sich anhand des vorliegenden Analyseinstruments illustrativ nachvollziehen.

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Die Textualität der Kultur : Gegenstände, Methoden, Probleme der kultur- und literaturwissenschaftlichen Forschung / hg. von Christian Baier, Nina Benkert und Hans-Joachim Schott

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien ; 10)
ISBN 978-3-86309-231-3
Preis: 20,00 €

Im Zuge des sogenannten "cultural turn", der die traditionellen Geisteswissenschaften als Kulturwissenschaften neu bestimmte, sah sich auch die Literaturwissenschaft mit ganz neuen Ansprüchen konfrontiert: Statt sich wie bisher mit literarischen Werken oder Texten des täglichen Gebrauchs zu befassen, sollte sie plötzlich mittels interdisziplinärer Ansätze kulturelle Phänomene aller Art wie Rituale, politische Machtstrukturen oder gesellschaftliche Konstellationen analysieren und erklären. Eine Möglichkeit, das Verhältnis von Text und kulturellem Kontext zu denken, bildet die Vorstellung der Textualität der Kultur, die von Stephen Greenblatt, Louis Montrose und anderen Vertretern des New Historicism unter Bezugnahme auf den Kulturbegriff des Ethnologen Clifford Geertz entwickelt wurde. Geertz versteht Kultur als ein „Netzwerk von bedeutungstragenden Verknüpfungen“ (Geertz 1973), dem ein semiotischer, also ein textueller Charakter eigen ist. Dieses analytische Modell eröffnet die Möglichkeit eines bruchlosen Übergangs zwischen dem Text und dem ihn umgebenden Kontext – eines Übergangs, der in beide Richtungen funktioniert und zudem als "dynamisch" vorgestellt wird: Nicht nur wird der Text als Produkt kultureller Einflüsse angesehen und in einen bereits existierenden Kontext eingeordnet, auch dieser Kontext selbst ist als Zeichengewebe charakterisiert durch seine latenten Bedeutungspotentialen, die erst in der entsprechenden Lektüre aktualisiert und damit realisiert werden. Diese Auffassung von der Textualität der Kultur und der Kulturalität von Texten bildet die gemeinsame methodische Annahme der im vorliegenden Tagungsband versammelten Beiträge.

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Ursachen und Erfolgswirkung der Interaktionsstrukturen in Unternehmenskooperationen : Eine Untersuchung am Beispiel internationaler Forschungs- und Entwicklungskooperationen / von Dieter Dresel

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 16)
ISBN 978-3-86309-235-1
Preis: 26,00 €

Strategische Allianzen und insbesondere Forschungs- und Entwicklungskooperationen stellen für Unternehmen ein verbreitetes Instrument zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit dar, erweisen sich für beteiligte Organisationen jedoch häufig als wenig erfolgreich. Ein wesentlicher Grund hierfür besteht in der Schwierigkeit diese institutionellen Arrangements so zu gestalten, dass das wechselseitig interdependente Verhalten der Partner dauerhaft einen kooperativen Charakter aufweist. Die Ursachen sowie die Erfolgswirkung und die Varianz möglicher Ausprägungen wechselseitigen Verhaltens sind dabei bislang weitestgehend unerforscht. Vor diesem Hintergrund besteht die grundsätzliche Zielsetzung der Arbeit darin, das Spektrum möglicher Strukturen wechselseitiger Handlungen in Kooperationen zu identifizieren sowie die Zusammenhänge zwischen diesen Interaktionsstrukturen, den Handlungsursachen und dem Kooperationserfolg der Teilnehmer am Beispiel internationaler Forschungs- und Entwicklungskooperationen theoretisch und empirisch zu untersuchen. Hierzu wird zunächst eine Meta-Analyse erfolgsrelevanter Faktoren in Forschungs- und Entwicklungskooperationen durchgeführt. Daran anschließend entwickelt die Arbeit ein die Interaktion der Kooperationsteilnehmer explizit berücksichtigendes handlungstheoretisches Modell. Dieses bestimmt das Spektrum möglicher Interaktionsstrukturen und setzt diese kausaltheoretisch sowohl zu Konfigurationen relevanter Erfolgseinflüsse als auch zum Erfolg der Kooperationsteilnehmer in Beziehung. Die empirische Analyse der resultierenden Hypothesen erfolgt auf Grundlage eines Querschnittssamples von 471 Organisationen aus 359 internationalen Forschungs- und Entwicklungskooperationen der Forschungsförderungsprogramme „Eureka“ und „Eurostars“. Die Testresultate der linearen, hierarchischen Regression stützen generell die modelltheoretischen Vorhersagen.

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Die Arbeitsteilung gleichgeschlechtlicher Paare in Deutschland / Andrea Buschner

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Beiträge zur Soziologie ; 11)
ISBN 978-3-86309-216-0
Preis: 18,50 €

Wie teilen sich gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland die Bereiche Erwerbsarbeit, Hausarbeit und Kinderbetreuung auf? Um dieser Frage nachzugehen, werden gängige Theorieansätze zur Erklärung der innerfamilialen Arbeitsteilung herangezogen und auf die Gruppe der lesbischen und schwulen Paare angewandt. Im Gegensatz zur Arbeitsteilung in heterosexuellen Partnerschaften lässt sich für gleichgeschlechtliche Paare ein hohes Maß an Egalität in der Arbeitsteilung verbunden mit Hinweisen auf zunehmend egalitäre Arrangements im Partnerschaftsverlauf sowie eine geringe Relevanz von Geschlechtskomponenten in der Allokation von Aufgaben feststellen. Ähnlich wie in heterosexuellen Familien wirken auch in lesbischen Partnerschaften mit Kindern soziale Normen und Rollenerwartungen, welche die Übernahme von Aufgaben beeinflussen. Statt geltender Geschlechtsrollenerwartungen erweist sich hier die Elternposition der jeweiligen Partnerin – also ob es sich um die leibliche oder soziale Mutter des Kindes handelt – als bedeutsame Determinante der Arbeitsteilung.

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Interkulturalisation in multikulturellen Teams : Entwicklung eines theoriegeleiteten und empirisch gestützten Analysekonzeptes
 / Laura-Christiane Folter

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 13)
ISBN 978-3-86309-202-3
Preis: 21,00 €

Kulturelle Überschneidungssituationen sind ein fester Bestandteil der Unternehmenspraxis geworden, ob beim Transfer von Managementkapazitäten im Rahmen des Auslandseinsatzes von Führungskräften, bei der Arbeit in multikulturellen Teams oder im Zusammenhang mit internationalen Verhandlungen. Eine wesentliche Herausforderung der Unternehmen besteht dabei im Verbinden differierender Werte, Normen und Verhaltensweisen der verschieden kulturell geprägten Teammitglieder. Im Falle der Herausbildung einer „neuen Kultur“ als Ergebnis kultureller Überschneidungssituationen ist unter anderem von der Entstehung einer „Interkultur“ die Rede. Interkultur ist das Resultat eines Prozesses im „Dazwischen“ von Kulturen, der durch Interaktion und Reflexion eigen- und fremdkultureller Verhaltensweisen gegenseitige Anerkennung und eine gemeinsame Teamidentität stiftet und durch Kreation eines dritten, neuen innovativen Orientierungssystems zu Synergien führen kann. Trotz der hohen wissenschaftlichen Relevanz kultureller Überschneidungssituationen und deren Resultate, existiert bis dato keine wissenschaftliche Untersuchung zur Existenz und den Folgen einer Interkultur. Um diese Forschungslücke zu schließen, werden zunächst multikulturell besetzte Studententeams in einer Längsschnittstudie mit Hilfe eines problemzentrierten, halbstrukturierten Interviewleitfadens zur Teamarbeit und Teamentwicklung befragt. Die aus dieser Befragung und aus der Literaturanalyse gewonnenen Ergebnisse werden in eine experimentelle Beobachtungsstudie überführt. Diese Studie, die ebenfalls mit Studententeams durchgeführt wird, überprüft und erklärt die Existenz einer Interkultur, um daraufhin Implikationen zur Handhabung einer Interkultur für die unternehmerische Praxis zu generieren.

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Survey-Based Study on Partial Aspects of Retirement Decisions of Private Persons in Germany / Ivonne Honekamp

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 15)
ISBN 978-3-86309-229-0
Preis: 20,00 €

In Germany, private retirement provision is a topic of increasing importance. The ageing population in combination with unemployment, an increasing number of temporary work contracts, more individuals who work part-time or in jobs not subject to social insurance contributions, make it problematic to finance the pensions of the retired in a pay-as-you-go financed pension system. Besides, the number of individuals not able to acquire sufficient pension claims exceeding the needs-oriented basic pension is increasing. Several pension reforms have taken place in order to alleviate the pressure on the pay-as-you-go system. In 2001, a voluntarily funded part was introduced to close the pension gap which has slowly been rising due to a declining replacement rate in the statutory pension system. Individuals now have to decide if they start to provide for retirement privately, how much they are going to save and where to invest. Such decisions require a sound knowledge of the German pension system and general financial knowledge in order to be able to approximate retirement needs and to compare financial products. Based on the theory of saving and its behavioral refinements, a decision model has been developed in this thesis which describes each step from thinking about retirement to actually saving for retirement. Each of these steps has been investigated empirically in order to find out more about the hurdles individuals face on their way towards private retirement savings. Based on an instrumental variable estimation, it will be shown that providing information about retirement provision alone will not be sufficient to make people think about an appropriate retirement income, to induce people to make concrete retirement plans and to increase the number of individuals who translate their plans into action. Instead of providing general pension knowledge, offering concrete and targeted information at the time it is needed might be a more successful strategy. These idea, results and conclusions stem from Oehler and Wilhelm-Oehler 2009a, 2011 who analyze the data from „Altersvorsorge macht Schule” („retirement planning goes school”). They recommend a practice-oriented, case-based financial education as well as a „meta education” to improve the „meta literacy” as shown by Oehler (2004, 2009a, 2011, 2012a, 2012d-e, 2013a-b). „Meta literacy” in this sense means that it is more important to know methods or people who can solve the problem when it appears, than acquiring all knowledge themselves being prepared to solve all possible problems (Oehler/Wilhelm-Oehler 2009, 2011; Oehler 2011, 2012a, 2012d-e, 2013a-b). This strategy may also be successful to solve the problem of time constraints which many individuals stated to be the main reason why they would not participate in a retirement seminar. Furthermore, the confidence in one’s own knowledge seems to be more important than actual knowledge which requires measures to increase consumer confidence. Such a measure could be, for example, a hypothetical situation in which seminar participants have to evaluate the offer they received from a financial advisor (Oehler 2004, 2005b, 2006, 2011, 2012a, 2012d-e, 2013a-b). According to the literature findings in the last five decades it is known that individuals fall back to heuristics in order to simplify decision. This behavior has also been observed in this work. Even though they own a pension product, they stated they did not try to figure out how much retirement wealth would be necessary to live an adequate retirement life. Hence, they must have followed some kind of decision rule to decide, among others, about the amount they save. Using heuristics was more prevalent among individuals owning a “Riester Pension” than among individuals owning a company pension. Since individuals with a company pension often receive information about the pension plan through the employer or via employer sponsored retirement seminars, such seminars seem likely to have the potential of increasing the number of individuals who engage in retirement planning before starting to save. The second one is that individuals who admit that they tend to procrastinate on financial decisions are more likely to join a retirement seminar than individuals who indicate that they would rather not procrastinate. Making people aware of the widespread problem of procrastinating retirement savings might increase the number of individuals who realize that they have procrastinated retirement planning and henceforth increase the number of individuals participating in retirement seminars.

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Bamberg im Zeitalter der Aufklärung und der Koalitionskriege / hg. von Mark Häberlein

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Historische Studien ; 12)
(Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bamberg ; 19)
ISBN 978-3-86309-218-4
Preis: 15,00 €

Die das 18. Jahrhundert prägende geistige Strömung, die Aufklärung, hinterließ auch in Bamberg Spuren. Nachdem sich die ältere regionalgeschichtliche Forschung vor allem auf die Persönlichkeit und das Wirken des Fürstbischofs Franz Ludwig von Erthal in den Jahren 1779 bis 1795 konzentriert hatte, haben neuere Arbeiten auch höhere Beamte, Professoren und Publizisten als Protagonisten aufgeklärter Reformpolitik identifiziert. An diese Forschungsperspektiven anknüpfend, beleuchten die hier versammelten fünf Studien auf der Basis bislang nicht ausgewerteter Quellen Aspekte der Herrschafts-, Bildungs-, Sozial- und Kulturgeschichte der Stadt und des Hochstifts Bamberg an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Konkret thematisieren sie die zunehmende Verwissenschaftlichung des Regierungs- und Verwaltungshandelns, den Unterricht in lebenden Fremdsprachen, die Reform der Mädchenbildung, Strafjustiz und abweichendes Verhalten sowie die Auswirkungen der Koalitionskriege.

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Wiederaufbau der Warschauer Altstadt nach dem Zweiten Weltkrieg : Im Spannungsfeld zwischen denkmalpflegerischen Prinzipien, politischer Indienstnahme und gesellschaftlichen Erwartungen / Grazyna Ewa Herber

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 17)
ISBN 978-3-86309-212-2
Preis: 29,00 €

Der Wiederaufbau des von den Nationalsozialisten völlig zerstörten Warschau liegt inzwischen über 60 Jahre zurück. Warschau ist wie Phönix aus der Asche auferstanden und gibt Zeugnis über eine sehr schwierige politische Epoche. Der Wiederaufbau ist unter der Herrschaft kommunistischer Machthaber erfolgt: Die wieder aufgebaute Altstadt ist daher einerseits als sozialistische Arbeitersiedlung angelegt, andererseits ist ein historischer Aufbau vorgenommen worden. Der Wiederaufbau von Warschau wird im Hinblick auf die erfolgte Abweichung von der Theorie der Denkmalpflege in der Wissenschaft stark kritisiert; es wird daher dem Wiederaufbau im Ergebnis jede denkmalpflegerische Qualität abgesprochen. Die für die Warschauer Altstadt verwendeten Label wie „Phönix aus der Asche“, „denkmalpflegerische Fälschung“, „Attrapolis“, „verwirklichte Vision“, „der große Bluff“, „gebaute Geschichtsfiktion“ und auch andere negative Wertungen verstärken die Neugier, dieses Projekt vertieft zu erforschen und gerade auch auf seine denkmalpflegerische Qualität zu überprüfen. Die vorliegende Dissertation setzt sich insbesondere mit dieser Kritik auseinander und kommt zu dem Ergebnis, dass der Wiederaufbau von Warschau im Spannungsfeld von denkmalpflegerischen Prinzipien, politischer Indienstnahme und gesellschaftlichen Erwartungen stattgefunden hat. Es wird die großartige Arbeit der beteiligten Denkmalpfleger gewürdigt und heraus gearbeitet, dass Polen seinen ganz eigenen Weg gefunden hat, der unter den seinerzeit schwierigen politischen Rahmenbedingungen kaum anders gegangen werden konnte.

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Werthaltungen und Ethos von Lehrern : Empirische Studie zu Annahmen über den "guten" Lehrer / von Paul Harder

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 12)
ISBN 978-3-86309-214-6
Preis: 21,00 €

Die wissenschaftliche Frage nach dem guten Lehrer stellt sich durchaus auch heute noch. Das Problem liegt dabei bei der Definition von gut selbst, das als Platzhalter viele Meinungen und Auffassungen zu seiner semantischen Füllung zulässt. Eingedenk der Tatsache, dass gut in der zeitgenössischen philosophischen Betrachtung im Zuge der Aufklärung und Säkularisierung metaphysisch vom summum bonum entkoppelt wurde und somit seinen Anspruch auf allgemeingültige Objektivität eingebüßt hat, können Personen, Dinge oder Handlungen nicht mehr in Ansehung des höchsten Gutes konnativ mit dem Prädikat gut versehen werden. Wenn also nicht das eine Gut gilt, sondern viele Gute (Güter) ihre Berechtigung anmelden, dann geht es darum, in einem fortwährenden Diskurs gesellschaftlich gültige Normen auszuloten. Nun wird aber nicht von Gütern gesprochen, wenn es um ein individuelles Präferenzmodell geht, sondern von unterschiedlichen Werten. Somit erfolgt eine Auseinandersetzung mit Werten und Werthaltungen als deren individuell verinnerlichten Entsprechungen. Mit der gesellschaftspolitischen Frage, wofür die Lehrer zuständig sein sollen und wollen, wird auch die Frage nach dem Lehrerethos erneut gestellt. Dabei ist das Wesen von ethos zu bedenken, welches eine individuelle und eine kollektive Komponente enthält. Der gewöhnliche Ort des (professionellen) Lebens, den das (Berufs-)Ethos meint, schließt neben ethisch-moralischen und pädagogischen Aspekten auch eine Positionierung zu sozialen, ökonomischen, politischen oder ästhetisch-religiösen Fragen der Berufspraxis ein. Mit der Konkretisierung eines Lehrerethos in diversen Konstruktionen und Modellen wird ersichtlich, wie die Ethoskomponenten Gewohnheit, Sitte, Brauch und Charakter operationalisiert werden. Es sind stets Werthaltungen, deren Bündel als Ethos festgehalten werden. Das (Berufs-)Ethos lässt sich ergo als Konzentrat von (berufsspezifischen) Werten begreifen, was das Ethos somit für das konkrete (professionelle) Handeln als Bestimmungsgrund wertgerichteten Handelns bestätigt. Für Verhältnisse und Vollzüge des Lehrerethos ergeben sich einige spezifische dimensionale Implikationen. Aus empirischer Sicht wird ein Untersuchungsdesign vorgeschlagen, das es ermöglicht, die tatsächlichen, berufsspezifischen Werthaltungen zu erheben. Ziel der Erhebung sollte dabei nicht sein, Werthaltungen innerhalb vorgefertigter Skalen oder Vorlagen bewerten oder sortieren zu lassen. Mit der Means-End-Theorie und dem Laddering-Ansatz wird es ermöglicht, individuelle Werthaltungen als Mans-End-Ketten aufzudecken und im Zusammenhang mit dem Ethos zu diskutieren.

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Von der Cahiers-Gruppe zur Nouvelle Vague : Eine Anwendung von Bourdieus Kunstfeldtheorie auf den Film / Dominik Döllinger

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bamberger Beiträge zur Soziologie ; 12)
ISBN 978-3-86309-222-1
Nur als Online-Publikation erschienen

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung der Filmbewegung Nouvelle Vague aus soziologischer Perspektive. Im Frankreich der späten 50er Jahre schälte sich diese Bewegung aus einer Vielzahl zuträglicher Faktoren – und unter dem treibenden Einfluss der sogenannten Cahiers-Gruppe und der von ihr probagierten politique des auteurs – heraus und kreierte eine neue Form des Filmemachens mit eigenen ästhetischen und ideologischen Paradigmen. Im Rahmen der Analyse wird gezeigt, wie diese Paradigmen im direkten Bezug zu den Dynamiken des (Kunst-)Feldes und des sozialen Raumes zur Zeit der Entstehung der Fünften Republik stehen. Dabei werden Gründe vorgebracht, warum diese Zeit mit der Etablierung eines autonomen Film-Feldes assoziiert werden kann. Als theoretischen Zugang nutze ich die Feldtheorie Pierre Bourdieus. Diese wird am Ende der empirischen Analyse kritisch auf ihre Relevanz für eine Soziologie des Filmes geprüft. Dabei stehen insbesondere Bourdieus Konzepte des Habitus und der damit verbundene Raum des Möglichen im Mittelpunkt. Im Rahmen der empirischen Analyse wird neben der Nachzeichung der Feldkonsituation auch eine umfassende Analyse der wichtigsten Filme des gleichen Zeitraumes durchgeführt, die dabei helfen soll, die Feldtheorie sensu Bourdieu auch auf der Ebene der konkreten Kunstwerke weiterzudenken.

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Geografische Empfehlungssysteme / von Christian Matyas

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 15)
ISBN 978-3-86309-204-7
Preis: 20,00 €

Mobile Geräte werden immer häufiger mit Sensoren zur Bestimmung der eigenen Position ausgestattet, zum Beispiel mit GPS. Mit Hilfe der Ortsinformationen dieser Sensoren können beispielsweise moderne Bildmanagementanwendungen digitale Fotos automatisch nach geografischen Regionen gruppieren oder passende Schlagworte generieren. Dies führt unter anderem zu einer besseren Suchbarkeit dieser digitalen Daten. Grundsätzlich geben Ortsinformationen in digitalen Fotos nicht nur Hinweise auf das Foto selbst, sondern machen auch sichtbar, welche geografischen Entscheidungen der Fotograf bei deren Erstellung getroffen hat. Diese Arbeit nutzt diese Entscheidungen für die Berechnung von weiteren Empfehlungen für den Nutzer, beispielsweise einer Bildmanagementanwendung. Ein konkreter Anwendungsfall lautet folgendermaßen: Einem Nutzer sollen für eine frei wählbare geographische Region (z.B. einer Stadt), mehrere Bilder empfohlen werden, die zum einen typisch für diese Region sind, zum anderen aber auch für ihn persönlich interessant sein könnten. Um diese geografischen Mehr-Objekt-Empfehlungen zu berechnen, wurde ein neuartiger Algorithmus entwickelt, der zunächst die Ortsinformationen aller Nutzer zu einem geografischen Modell bündelt. Auf Grundlage dieser prototypischen Konzeptualisierung von einzelnen Regionen, können dann typische Bilder empfohlen werden. Weiterhin werden diese geografischen Modelle in einem zweiten Schritt für die zusätzliche Gewichtung der einzelnen geografischen Entscheidungen der Nutzer verwendet, um über den Ansatz eines kollaborativen Filters zu einer persönlichen Empfehlung zu gelangen. Dazu wurden mehrere Verfahren entwickelt und miteinander verglichen. Diese Arbeit ist im Rahmen des europäischen Projektes Tripod entstanden, für das der entwickelte geografische Empfehlungsalgorithmus als Softwaremodul prototypisch implementiert wurde. Damit wurden die Empfehlungen mit Hilfe von georeferenzierten Bildern evaluiert, die auf den Online-Galerien Panoramio.com und Flickr.de veröffentlicht wurden. Durch die Auswertung der geografischen Informationen und der daraus berechneten Ortsmodelle, ließen sich deutlich präzisere Empfehlungen vorschlagen, als mit anderen bekannten Empfehlungsverfahren.

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Information Management for Digital Learners : Introduction, Challenges, and Concepts of Personal Information Management for Individual Learners / von Stefanie Gooren-Sieber

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 14)
ISBN 978-3-86309-206-1
Preis: 20,00 €

The current cultural transition of our society into a digital society influences all aspects of human life. New technologies like the Internet and mobile devices enable an unobstructed access to knowledge in worldwide networks. These advancements bring with them a great freedom in decisions and actions of individuals but also a growing demand for an appropriate mastering of this freedom of choice and the amount of knowledge that has become available today. Naturally, this observable rise and progress of new technologies—gently but emphatically becoming part of people’s everyday lives—not only changes the way people work, communicate, and shape their leisure but also the way people learn. This thesis is dedicated to an examination of how learners can meet these requirements with the support that modern technology is able to provide to learners. More precisely, this thesis places a particular emphasis that is absent from previous work in the field and thus makes it distinctive: the explicit focus on individual learners. As a result, the main concern of this thesis can be described as the examination, development, and implementation of personal information management in learning. Altogether two different steps towards a solution have been chosen: the development of a theoretical framework and its practical implementation into a comprehensive concept. To establish a theoretical framework for personal information management in learning, the spheres of learning, e-learning, and personalised learning have been combined with theories of organisational and personal knowledge management to form a so far unique holistic view of personal information management in learning. The development of this framework involves the identification of characteristics, needs, and challenges that distinguish individual learners from within the larger crowd of uniform learners. The theoretical framework defined within the first part is transferred to a comprehensive technical concept for personal information management in learning. The realisation and design of this concept as well as its practical implementation are strongly characterised by the utilisation of information retrieval techniques to support individual learners. The characteristic feature of the resulting system is a flexible architecture that enables the unified acquisition, representation, and organisation of information related to an individual’s learning and supports an improved find-ability of personal information across all relevant sources of information. The most important results of this thesis have been validated by a comparison with current projects in related areas and within a user study.

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Towards an African-Christian Environmental Ethic / by Nisbert Taisekwa Taringa

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Bible in Africa Studies ; 13)
ISBN 978-3-86309-210-8
Preis: 15,00 €

Volume 13 of BiAS series brings out into prominence issues at the bottom of dialogue between African and Christian attitudes to nature. The Shona notion of hierarchy of sacredness of nature as opposed to the intrinsic value of nature forms a barrier to a possible reconciliation between Shona and Christian attitudes to nature. This is largely based on the belief that some aspects of nature in Shona are imbued with spirits. Although sacred aspects may be accidentally protected, there is a weakness in the discriminative attitudes that leaves other aspects vulnerable. It appears the Shona have yet to extricate themselves from an ethic based on fear of ancestral spirits to conscious assessment of scientific causes of ecological imbalances. Shona attitudes to nature fail to take account of the denial of the sacredness of some aspects of nature. The Christian attitudes to nature on the other hand, propound the doctrine of the equal worth and equal integrity of all aspects of nature, rather than a discriminative sacredness of nature. The attitudes are, however, based on the assumption that nature is purely material. This position results into divergent attitudes to nature. Attitudes to nature presented from a Christian perspective appear reluctant to identify divinity with natural phenomena. Christianity suggests the idea of creation value to bridge this gap. To this end, the creation value to which Christian attitudes tend to lend support, might well act as common denominator between Shona and Christian attitudes to nature particularly in the light of eco-spirituality and move towards African-Christian environmental ethics.

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MMB & DFT 2014 : Proceedings of the International Workshops ; Modeling, Analysis and Management of Social Networks and their Applications (SOCNET 2014) & Demand Modeling and Quantitative Analysis of Future Generation Energy Networks and Energy-Efficient Systems (FGENET 2014) / Kai Fischbach, Marcel Großmann, Udo R. Krieger, Thorsten Staake (eds.)

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2014
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 16)
ISBN 978-3-86309-208-5
Preis: 18,50 €

At present, a comprehensive set of measurement, modeling, analysis, simulation, and performance evaluation techniques are employed to investigate complex networks. A direct transfer of the developed engineering methodologies to related analysis and design tasks in next-generation energy networks, energy-efficient systems and social networks is enabled by a common mathematical foundation. The International Workshop on "Demand Modeling and Quantitative Analysis of Future Generation Energy Networks and Energy-Efficient Systems" (FGENET 2014) and the International Workshop on "Modeling, Analysis and Management of Social Networks and their Applications" (SOCNET 2014) were held on March 19, 2014, at University of Bamberg in Germany as satellite symposia of the 17th International GI/ITG Conference on "Measurement, Modelling and Evaluation of Computing Systems" and "Dependability and Fault-Tolerance" (MMB & DFT 2014). They dealt with current research issues in next-generation energy networks, smart grid communication architectures, energy-efficient systems, social networks and social media. The Proceedings of MMB & DFT 2014 International Workshops summarizes the contributions of 3 invited talks and 13 reviewed papers and intends to stimulate the readers’ future research in these vital areas of modern information societies.

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