Masterstudiengang Islamische Kunst und Archäologie

Der Masterstudiengang ist auf eine Studiendauer von vier Semestern angelegt. Der Studiengang ist in Module gegliedert. Leistungsnachweise werden studienbegleitend erworben. Insgesamt sind im Masterstudiengang Leistungen im Umfang von 120 ECTS nachzuweisen, von denen 30 ECTS auf die Masterarbeit entfallen.

Das Studium soll Kenntnisse in den wichtigsten Bereichen der Islamischen Kunstgeschichte und der relevanten wissenschaftlichen Methoden vermitteln. Dazu gehört auch die Ausbildung in einer der drei Hauptsprachen der islamischen Welt (Arabisch, Persisch, Türkisch). In der praktischen Feldforschung sollen Grundkenntnisse vermittelt werden. Im Masterstudiengang soll die Fähigkeit erworben werden, selbständig wissenschaftlich zu arbeiten. Durch die Vertiefung auf einem Arbeitsgebiet soll ein Forschungsschwerpunkt herausgebildet werden.

Studienvoraussetzungen

Für die Einschreibung in den Masterstudiengang Islamische Kunstgeschichte und Archäologie ist ein guter Studienabschluss in einem einschlägigen BA-Studiengang Voraussetzung (in der Regel sind das Abschlüsse in orientalistischen, kunsthistorischen oder archäologischen Fächern). Vorausgesetzt wird das Interesse an der islamischen Kultur und ihren materiellen Ausdrucksformen, eine gute optisches Auffassungsgabe und die Bereitschaft, sich in unvertraute Sachverhalte einzuarbeiten und selbständig ein Arbeitsgebiet zu erschließen. Gute Englischkenntnisse und Lesefähigkeit in einer weiteren europäischen Fremdsprache sind für die Arbeit mit Fachliteratur und für die Präsentation eigener Arbeitsergebnisse unerlässlich.

Struktur des Studiums

Die Richtlinien des Studiums sind in der Prüfungsordnung festgelegt. Sie werden durch das Modulhandbuch (siehe unten) ergänzt. Kern des Studiums ist die Teilnahme an den Veranstaltungen im Fach Islamische Kunstgeschichte und Archäologie. In der Regel gehören dazu mindestens eine Vorlesung und ein Hauptseminar in jedem Semester, weitere Veranstaltungen (z. B. Übungen) können hinzukommen. Ergänzend treten Veranstaltungen aus den orientalistischen Fächern (einschließlich Sprachkursen bzw. Lektüreveranstaltungen), aus der Kunstgeschichte und weiteren archäologischen Fächern hinzu. Für die Auswahl dieser Veranstaltungen ist von Bedeutung, welchen Hintergrund das vorangegangene Studium geschaffen hat und wo Nachholbedarf besteht. Eine praxisorientierte Komponente stellen die Exkursionen dar;  mögliche Praktika können in gewissem Umfang als Studienleistung angerechnet werden. Den Abschluss des Studiums bildet die Masterarbeit. Ihr Thema soll in einem Colloquium vorgestellt und diskutiert werden.

Die Lehrveranstaltungen der Islamischen Kunstgeschichte und Archäologie sind zusammen mit den Veranstaltungen der anderen orientalistischen Fächer über das Informationssystem der Universität (UnivIS) einsehbar.

Hier finden sie die Modulhandbücher des MA-Studiengangs Islamische Kunstgeschichte und Archäologie:

Modulhandbuch Version Juli 2009(165.9 KB)

Modulhandbuch Version Juni 2011(196.2 KB)

Modulhandbuch Version April 2013(290.0 KB)