BaQSys - Das Qualitätsmanagementsystem der Universität Bamberg in Studium und Lehre

Das Bamberger Qualitätsmanagementsystem (BaQSys) basiert auf den European Standards and Guidelines for Quality Assurance (ESG) und dient der Sicherung und kontinuierlichen Weiterentwicklung der Qualität im Bereich Studium und Lehre. Es ist die Arbeitsgrundlage für alle Beteiligten und dient der Universitätsleitung als Richtschnur bei Entscheidungen, welche die Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität der Studiengänge der Universität Bamberg betreffen. Es erfasst alle relevanten Akteur:innen, Verfahren und Instrumente im Bereich Studium und Lehre und gewährleistet durch die systematische Implementierung geschlossener Regelkreise auf allen Ebenen die kontinuierliche und strukturierte Verbesserung des gesamten Studienangebots. Zu diesem Zweck unterliegt auch das System selbst regelmäßigen Evaluationsmaßnahmen.

Die Qualitätsentwicklung und -sicherung im Bereich Studium und Lehre an der Universität ist gekennzeichnet durch die Einbindung aller relevanten Statusgruppen sowie die fortwährende und regelmäßige Kommunikation und Diskussion der aktuellen Themen von Qualitätssicherung und -entwicklung.

1 Zu den wesentlichen Akteur:innen auf gesamtuniversitärer Ebene gehören die Universitätsleitung (UL), der Universitätsrat (UR), der Senat, die Erweiterte Universitätsleitung (EULe), die Ständige Kommission für Lehre und Studierende (LuSt), der Ausschuss für Qualität in Lehre und Studium (AQSL), die Ständige Kommission zur Zertifizierung der Studiengänge (Zeko) sowie das Aufgabengebiet Qualitätsmanagement (AG QM).

2 Zu den wesentlichen Akteur:innen auf Fakultätsebene zählen die Fakultätsräte (FR) inkl. ihrer Ausschüsse, die Studiendekan:innen, die QM-Beauftragten sowie Fachschaften.

3 Zu den wesentlichen Akteur:innen auf Studiengangs- und Institutsebene gehören die Qualitätszirkel, die Studiengangsbeauftragten, die Prüfungsausschüsse sowie die Fachstudienberatungen.

4 Zu den wesentlichen Akteur:innen auf Modul- und Lehrveranstaltungsebene zählen die Modulverantwortlichen sowie die Lehrenden.

5 Zu den wesentlichen Fachstellen (Referate, Dezernate, Beauftragte)und weiteren Zentren zählen – neben dem Zentrum für Hochschuldidaktik (ZHD) – die Studierendenkanzlei, die Zentrale Studienberatung, das Prüfungsamt, das International Office, die Referate für Satzungsangelegenheiten, das Aufgabengebiet Hochschulplanung, das Dezernat Kommunikation und Alumni (Z/KOM), die bzw. der Beauftragte für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung, die bzw. der Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst, die bzw. der Praktikumsbeauftragte, das Zentrum für Schlüsselkompetenzen (ZSK), das Zentrum für universitäre Weiterbildung (ZBW) sowie das Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (ZLB).

6 Zu den Verfahren, Methoden, Werkzeugen und Instrumenten zählen die Ordnung zur Sicherung der Qualität in Studium und Lehre, das QM ServiceNet, die Evaluationen in Studium und Lehre, die Prozessdokumentation, die interne Akkreditierung, das Konfliktleitsystem für Universitätsangehörige sowie die relevanten Daten und Kennzahlen.

Handlungsleitende Prinzipien

Handlungsleitend bei der Qualitätsentwicklung und -sicherung in Studium und Lehre sind:

Diese Prinzipien spiegeln sich in den qualitätssichernden Dokumenten sowie den Prozessen, Verfahren, Aufgaben und Handlungen der beteiligten Akteur:innen wider.

Grundlagen und (Rahmen-)Vorgaben

Das Leitbild Lehre, die Qualitätsziele in Studium und Lehre, die Zielvereinbarungen und Entwicklungsperspektiven mit ihrer strategischen Ausrichtung für die Universität sowie die universitätsspezifischen Vorgaben bilden Grundlagen und (Rahmen-)Vorgaben für die Verfahren, Methoden, Werkzeuge und Instrumente zur Umsetzung, Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in Studium und Lehre.

Schließen der Regelkreisläufe

Das Bamberger Qualitätsmanagementsystem folgt den Qualitätsansprüchen der kontinuierlichen Verbesserung des Gesamtsystems und seiner Teile, der turnusmäßigen Akkreditierung – nicht nur der Studiengänge, sondern auch des Gesamtsystems – sowie des Schließens der Regelkreisläufe (PDCA-Zyklus), vor allem im Rahmen der Evaluationen und internen Akkreditierung.

Plan
In einer ersten Planungsphase werden Themen zusammengestellt, Probleme erfasst, deren Ursachen eruiert und weitere Handlungsmaßnahmen festgelegt.
Do
Die geplanten Handlungsmaßnahmen werden nun auf den Weg gebracht und dokumentiert.
Check
Ergebnisse werden dokumentiert und kontrolliert („Hat die gewünschte Wirkung eingesetzt?“).
Act
Ist das gewünschte Ergebnis eingetreten? Falls ja, werden nun entsprechende Standards definiert (z.B. durch einen SOLL-Prozess). Falls nicht, wird ein Soll/Ist-Vergleich vollzogen und notwendige Korrekturen vorgenommen.