Vortrag von Moritz Bauerfeind zum Bamberger Rabbiner Rosenfeld
Die Jüdische Gemeinde und die Stadt Bamberg verdanken ihm viel: Er reformierte die Gemeinde, renovierte die Synagoge und setzte – etwa vierhundert Jahre nach der Zerstörung des alten - die Einrichtung eines neuen jüdischen Friedhofs durch.
Rosenfeld kämpfte für die Bürger- und Menschenrechte der jüdischen Minderheit und schuf eine Zeitschrift, die jüdische Gelehrsamkeit mit allerlei nützlichem Wissen zu Politik, Literatur und Gartenbau verband. Es ist eigentlich unverständlich, dass noch keine Straße in Bamberg seinen Namen trägt, denn seine Bedeutung reicht weit über die Domstadt hinaus.
Niemand Berufeneres als Moritz Bauerfeind, der soeben eine Dissertation über diesen großen jüdischen Bamberger erarbeitet hat, wird am Montag, den 23. November 2026, 19 Uhr, in der U2, Hörsaal 00.25 einen Vortrag über ihn halten.

