Unser Ansatz: Gesundheit entsteht durch Stärkung
Grundlage des Projekts ist das Salutogenese-Konzept, das den Fokus auf die Entstehung und Erhaltung von Gesundheit legt. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Defizite, sondern Ressourcen, Schutzfaktoren und persönliche Stärken der Studierenden.
Orientiert an den vier Säulen der mentalen Gesundheit wird Mind Matters schrittweise ein ganzheitliches Angebot entwickeln:

Ein zentrales Ziel des Projekts ist es, Studierende darin zu stärken, ihr Studium und ihren Alltag aktiv, selbstbestimmt und gesund zu gestalten. Hierfür sollen sukzessive Formate zur Förderung von Selbstmanagement, Handlungskompetenz und Peer-to-Peer-Unterstützung entwickelt werden. Ein besonderer Fokus wird dabei auf Studierende in herausfordernden Lebenslagen sowie auf strukturell benachteiligte oder besonders belastete Gruppen gelegt.

Soziale Verbundenheit ist ein zentraler Schutzfaktor für psychische Gesundheit. Im Projekt sollen Begegnungsräume, Austauschformate und Unterstützungsnetzwerke weiterentwickelt bzw. neu geschaffen werden. Gleichzeitig soll ein stärkeres Bewusstsein für Diskriminierung, Stigmatisierung und Machtverhältnisse im Hochschulkontext entstehen – insbesondere mit Blick auf vulnerable Gruppen.

Die Förderung von Selbstfürsorge und Resilienz bildet eine weitere wichtige Säule. Geplant ist die schrittweise Entwicklung von Angeboten zu Stressbewältigung, Achtsamkeit, Selbst- und Zeitmanagement sowie Entspannungsverfahren, die perspektivisch in bestehende Strukturen integriert werden können.

Das Erleben von Sinn und Zielorientierung spielt für Motivation und psychische Stabilität eine zentrale Rolle. Schrittweise werden Formate zur Zukunftsorientierung, persönlichen Entwicklung und Mentoring entstehen, die Studierende dabei unterstützen, ihren eigenen Bildungs- und Lebensweg bewusst zu gestalten.
Mind Matters befindet sich derzeit im Aufbau. Ziel ist es, in den kommenden Jahren nachhaltige Strukturen, bedarfsgerechte Angebote und tragfähige Netzwerke für die mentale Gesundheit von Studierenden zu entwickeln und dauerhaft an der Universität Bamberg zu verankern.


