Diese Workshops wurden bereits durchgeführt:
Eine ganze Woche lang hatten 18 interessierte Schülerinnen im Sommercamp des Projekts PIONIERIN an der Universität Hildesheim Gelegenheit, Informatik auszuprobieren, spannende Zukunftsthemen kennenzulernen und gemeinsam mit Gleichgesinnten an informatischen Projekten zu tüfteln.
Die Nachwuchs-Informatikerinnen aus ganz Deutschland beschäftigten sich mit Physical Computing, KI und 3D-Druck.
Im ersten Workshop des Camps modellierten die Schülerinnen im Lehr-und-Lern-Labor der Universität Hildesheim mit dem Programm BlocksCAD ihre individuellen Blumentopf-Designs am Computer. Diese druckten sie anschließend am 3D-Drucker aus. Bis die Pflanzen darin am Ende der Woche ihr neues Zuhause fanden, hatten die Teilnehmerinnen bereits Sensoren und Aktoren eingebaut und so programmiert, dass die Bodenfeuchtigkeit automatisch gemessen und die Pflanze bei Bedarf selbstständig bewässert wird.
In der zweiten Hälfte des Sommercamps ging es dann um das Thema KI. Franziska Paukner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am KI-Lehrstuhl von Prof. Dr. Ute Schmid an der Universität Bamberg, führte die Pionierinnen ans Maschinelle Lernen und Neuronale Netze heran, beleuchtete die Rolle von Daten und gab Einblicke in die automatisierte Bildklassifizierung. Diese wird beispielsweise in der Medizin eingesetzt und kann hier Ärztinnen und Ärzte unterstützen. Beispielsweise können KI-Systeme in der bildbasierten Diagnostik mit MRT- und Röntgenbildern Anwendung finden.
Auf dieser Basis ging‘s dann auch ans Machen. Die Jugendlichen sollten sich überlegen, wie Bildklassifizierungssysteme sinnvoll eingesetzt werden können, mit welchen Daten sie trainiert werden können und wo diese Systeme ihre Grenzen haben. Dazu sammelten sie selbst ihre Daten und trainierten ihr eigenes System, basierend auf Google Teachable Machines – inklusive Testdurchläufen. „Kurz ausgedrückt, sollen die Schülerinnen sich überlegen: Was wäre eine KI-Anwendung, die Menschen wirklich helfen kann und die es noch braucht“, sagt Paukner.
Neben vielen neuen praktischen Informatik-Erfahrungen durften auch gemeinsame Freizeiterlebnisse wie digitale Schnitzeljagd, Lasertag und Uni-Rally nicht fehlen. Der lockere gemeinsame Austausch mit Gleichgesinnten, Wissenschaftlerinnen und Studentinnen rundeten das Informatik-Camp schließlich ab.
Im Rahmen der Schulprojektwoche waren Ende Juli 2026 27 Schülerinnen der 10. Klasse des Eichendorff-Gymnasiums Bamberg zu Gast am Lehrstuhl für Kognitive Systeme der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. In einem von Franziska Paukner (Mitarbeiterin im Projekt PIONIERIN) geleiteten zweitägigen Workshop haben sie sich spannende Fragen zum Thema Generative KI und Sprachmodellen gestellt, wie z.B.:
❔ Wie kann KI mit natürlicher Sprache umgehen und darauf antworten oder gar Bilder generieren?
❔ Können Chatbots dabei überhaupt verstehen, was wir Menschen ihnen schreiben?
Im ersten Teil des Workshops erfuhren die Schülerinnen, was hinter großen Sprachmodellen steckt. Angefangen bei grundlegenden Fragen, wie Computer überhaupt lernen (Stichwort Machine Learning), erarbeiteten sie sich ein grundlegendes Verständnis von der Verarbeitung von natürlichsprachlichen Eingaben, den Prompts, und konnten in Unplugged-Experimenten selbst die Funktionsweise eines KI-Systems bei der Generierung von Bildern und Texten simulieren.
Am zweiten Tag stand die praktische Arbeit am Computer im Vordergrund. Dabei lernten die Schülerinnen mehr über Prompts und erkundeten selbst, wie sie die verschiedenen Arten von Prompts zielführend für ihre Zwecke einsetzten können. Die Schülerinnen testeten verschiedene Sprachmodelle dabei auf Herz und Nieren und verglichen die Antworten mit ihrem eigenen Expertinnenwissen. Der Frage, wie die Systeme zu gesellschaftlicher und demokratischer Teilhabe beitragen können, stellten sich die Schülerinnen mit viel Begeisterung, testeten ihre Sprachmodelle, passten sie an und gingen in die gemeinsame Diskussion.
An dieser Stelle möchten wir vom FELI-Team uns auch bei Catinca Finzel ganz herzlich für den gemeinsamen Austausch und die Zusammenarbeit bedanken. Wir schätzen Kooperationen mit Schulen und engagierten Lehrkräften sehr und freuen uns auf weitere spannende Workshops und Projekte.

Bist du neugierig, wie Künstliche Intelligenz (KI) dazu beitragen kann, dass wir unsere Umwelt besser schützen und wie KI uns beim Lernen helfen kann? Dann ist dieser Workshop genau das, wonach du suchst!
Gemeinsam werden wir uns intensiv mit der intelligenten Planung von kurzen Wegen auseinandersetzen, um effizientere und umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln. Zudem wirst du die Möglichkeit haben, einen eigenen Lern-Tutor zu programmieren, der mit mehr also nur „falsch“ oder „richtig“ antworten kann. Dabei wirst du kreativ und setzt dein erlerntes Wissen direkt in die Praxis um. Außerdem wirst du im Austausch mit Informatik-Studentinnen Einblicke ins Studium erhalten und mehr über KI als Teilgebiet der Informatik erfahren.
Egal, ob du bereits Erfahrung hast oder ganz am Anfang stehst – du bist herzlich willkommen! Lass uns gemeinsam herausfinden, wie KI eine sinnvolle Rolle in unserer Zukunft spielen kann und welche Möglichkeiten dir das eröffnet.
Der Workshop richtet sich an Schülerinnen* ab der 10. Klasse und junge Frauen* ab 16 Jahren und ist kostenfrei. Informatik-Vorkenntnisse und Erfahrungen sind dabei nicht nötig, das Interesse sich mit Informatik Themen und Inhalten auseinander zu setzen ist von Vorteil.
Für die Anreise von Bamberg nach Hirschaid bieten wir Unterstützung an.

Ob PhotoApp, SmartWatch oder Empfehlungssystem – Künstliche Intelligenz begegnet uns heute fast täglich und in vielfältigen Bereichen. Doch was steckt eigentlich hinter dem großen Begriff Künstliche Intelligenz? Und kann Künstliche Intelligenz auch etwas Gutes für die Gesellschaft leisten? Gemeinsam stellen wir uns diesen Fragen und erkunden, was bei KI-Systemen unter der Oberfläche passiert.
Dabei beschäftigen wir uns genauer mit Konzepten und Methoden des Maschinellen Lernens. An konkreten Anwendungsbeispielen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit trainieren wir eigene Modelle. Der Workshop wird begleitet von Studentinnen der Informatik, die über ihre Erfahrungen im Studium berichten.
Die Summer School richtet sich an Schülerinnen* ab der 10. Klasse und ist kostenfrei. Informatik-Vorkenntnisse und Erfahrungen sind dabei nicht nötig, das Interesse sich mit Informatik Themen und Inhalten auseinander zu setzen ist von Vorteil.
Eckdaten zur KI Herbst Uni
Datum: 05.-07. November 2025
Uhrzeit: 05. & 06.11.: 9 bis 15 Uhr
07.11.: 12 bis 16 Uhr
Ort: Otto-Friedrich-Universität Bamberg, ERBA Campus, An der Weberei 5, 96047 Bamberg







