BMBFSFJ-Projekt KIKI

Projektbeschreibung

Ausgehend von einem kinderrechtlichen Ansatz, wird im Zusammenspiel von Kinderethik, KI-Ethik, Medienpsychologie, angewandter Informatik und pädagogischen Fachkräften partizipativ mit Kindern im Vorschulbereich zu deren Bedarfen und Perspektiven geforscht. In einem Modellprojekt werden gemeinsam mit Akteuren der Forschungsgruppe Elementarinformatik (FELI) Materialien entwickelt und erprobt, die im Sinne „positiver Medien“ verschiedene Rechte von Kindern (auf Spiel, auf Teilhabe, auf Schutz und Privatheit) in der frühen Kindheit stärken und pädagogische Fachkräfte befähigen, mit den Kindern ein grundlegendes Verständnis von KI-Mechanismen zu entwickeln, damit diese selbstbestimmt in digitalen Umgebungen handeln lernen. Fokussiert wird auf drei Bereiche eines grundlegenden Verständnisses von KI-Anwendungen: 

a) KI-Systeme funktionieren nicht wie Menschen, 

b) KI-Systeme können fehlerhafte Informationen generieren, 

c) KI-Systeme sammeln unbemerkt private Daten. 

Durch experimentalpsychologische Forschung wird die Wirkung der Maßnahmen analysiert, vor allem mit Blick auf die differenziellen Effekte von analogen und digitalen Materialien. Durch eine Kooperation mit drei lokalen und bundesweiten Praxispartnern wird einerseits der Feldzugang für die partizipativen Elemente gesichert und andererseits die breite Dissemination der erprobten Maßnahmen ermöglicht.

Material

Material für das Projekt wird unter anderem auf der Grundlage von HABA-Spielen zum Thema “KI unplugged” entwickelt, bei deren Entwicklung Ute Schmid beratend zur Seite stand:

Vorträge

  • 23.02.26: “KI in der Kita -- Grundvorstellungen von KI spielerisch erwerben”, online-Vortrag für die Fachberatung für Kindertagesstätten für den Landkreis Mainz-Bingen
  • 05.05.26: online-Vortrag zu KI in der Kita für den Evangelischen Landesverband - Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V.