Arbeit/Zeit. Umkämpfte Beziehungen und umstrittene Deutungen im 19. und 20. Jahrhundert

Hamburg, 3.-5. März 2022

Um das Verhältnis von Arbeit und Zeit wurde (v.a.) in kapitalistischen Gesellschaften von jeher gerungen. Aushandlungen und Konflikte um Ausgestaltung und Regulierung von Erwerbs- wie Reproduktionsarbeit, um Lohnstandards oder Arbeitsgestaltungsfragen sind dabei keine singulären Konflikte, sondern finden vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und historisch entstandener Zeitregime statt. Entsprechend war und ist die Aushandlung von (Arbeits-) Zeit eines der Kernthemen der ArbeiterInnen-Bewegung.

Tagung der GLHA unter Mit-Organisation der Bamberger-Juniorprofessur; zu weiteren Informationen und zum Tagungsprogramm geht es hier:

Arbeit/Zeit. Umkämpfte Beziehungen und umstrittene Deutungen im 19. und 20. Jahrhundert. In: H-Soz-Kult, 02.11.2021, <www.hsozkult.de/event/id/event-113811>.

 

Erst Überfluss, dann überflüssig? Erneuerungsdialoge zwischen Unternehmensgeschichte und (allgemeiner) Geschichtswissenschaft

Online, 04.-05. November 2021

Seit den 1990er-Jahren hat die Unternehmensgeschichte vor allem durch ihre Studien zu Zwangsarbeit und „Arisierung“ wichtige Beiträge zur allgemeinen Geschichtswissenschaft geliefert. Die Tagung setzt sich zum Ziel, den dauerhaften wechselseitigen Austausch zwischen Unternehmensgeschichte und allgemeiner Geschichtswissenschaft zu befördern, die Anwendungsmöglichkeiten des jeweiligen methodischen Instrumentenkastens besser kennenzulernen, um neue Themenfelder für beide Seiten zu erschließen.

Online-Tagung unter Mit-Organisation der Bamberger Juniorprofessur; hier geht es zum vollständigen Tagungsprogramm:

Erst Überfluss, dann überflüssig? Erneuerungsdialoge zwischen Unternehmensgeschichte und (allgemeiner) Geschichtswissenschaft (AKKU Jahrestagung). In: H-Soz-Kult, 10.10.2021, <www.hsozkult.de/event/id/event-113275>.