Bild des Monats 03/2019

Im Februar waren Studierende im Rahmen des Seminars "Geschichte, Verwendung und Restaurierung von Glas und Email" von Dr. Katrin Wittstadt (Fraunhofer ISC) zu Besuch in der Glaswerkstatt des Erfurter Doms. Links sehen Sie ein Glasfenster nach der Restaurierung, rechts ein Feld im Zustand vor der Restaurierung. Mittels eines Leuchttisches mit Durchlicht kann man deutlich erkennen, wie stark die Lesbarkeit der Glasfenster durch die Restaurierung zugenommen hat.

Unser Dank gilt dem Team der Glaswerkstatt für die informative Führung.

Profil der Restaurierungswissenschaften

Unsere Schwerpunkte liegen in der Kunsttechnologie, den Materialwissenschaften sowie in den Konservierungswissenschaften. Hierbei stehen Techniken zur Substanzerhaltung, zur präventiven Konservierung, zur Pflege und zum Monitoring im Fokus. Weitere Themenfelder sind die Analyse des Ist-Zustandes mit kulturwissenschaftlichen und zerstörungsarmen naturwissenschaftlichen Methoden. Die Anamnese und Diagnose der substanziellen Veränderungen historischer Substanz und die Schilderung des Spektrums an Therapiekonzepten spielen eine bedeutende Rolle, insbesondere in den Lehrveranstaltungen.

Den Restaurierungswissenschaften steht ein sehr gut ausgestattetes Labor mit den erforderlichen Gerätschaften Am Zwinger 6, 96047 Bamberg zur Verfügung.

Um ein möglichst zerstörungsfreies Monitoring durchzuführen und für die digitale Bauwerksdokumentation stehen verschiedene 3D-Laserscanner zur Verfügung, die gezielt, je nach Objekt und Fragestellung, eingesetzt werden.

Die Restaurierungswissenschaft in der Baudenkmalpflege sieht sich vorrangig als Hilfswissenschaft, die in der für die Denkmalpflege typischen und absolut notwendigen interdisziplinären Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den einzelnen, beteiligten Fachdisziplinen einen entscheidenen und wichtigen Beitrag zur Klärung verschiedenster Fragestellungen leistet.