Anerkennung von Vorleistungen bei Wechsel der Universität, des Studiengangs oder eines bzw. mehrerer Studienfächer

Grundsätzlich gilt bei Anerkennungsangelegenheiten (6.) folgendes Procedere:

Hinweise zum grundsätzlichen Anerkennungsprocedere:

Mit dem Wechsel vom bisherigen Studienort an die Universität Bamberg bzw. einem universitätsinternen Wechsel (Schulart oder Unterrichtsfach) haben Sie formal ein neues Studium begonnen. Damit benötigen alle bislang erbrachten Leistungen eine Anerkennung durch den Prüfungsausschuss für modularisierte Lehrämter. Ansonsten verfallen diese Leistungen langfristig und müssten im Rahmen Ihres neuen Studiums regulär erbracht werden.

Da es grundsätzlich keine Pflicht der Anerkennung von Leistungen gibt, sollten Sie sich in einem ersten Schritt direkt an den Prüfungsausschuss (Andreas Ullmann, Mailadresse: pa.lehramt(at)uni-bamberg.de) wenden, um Ihre individuelle Ausgangslage einschätzen zu können. Dort erfahren Sie im nächsten Schritt das für Sie relevante Anerkennungsprocedere.

Abschließender Hinweis: Bei einem Wechsel werden Sie in der Studierendenkanzlei zunächst provisorisch ins 1. Semester zurückgestuft. Danach werden Sie vom Prüfungsausschuss je nach Summe der anerkannten Leistungen höher gestuft (30 ECTS = 1 Semester). Alle (!) Fächer (auch ein neu hinzugenommenes) müssen gemäß LPO-Vorgabe mit der gleichen Fachsemesterzahl studiert werden. Ausnahmen hiervon: 1) Lehramt an Grundschulen: Einstufung mit der Zulassung zum Studiengang; 2) Fortsetzung eines vormals identischen Studiengangs an einer anderen bayerischen Hochschule: Fortschreibung der bisherigen Semesterzahl; 3) Studium des Faches Schulpsychologie: Festsetzung der Semesterzahl gemäß Studienplatzvergabe.

 

Ausgangslage im Falle eines endgültig nicht bestandenen Moduls:

Bitte beachten Sie, dass Sie bei einem endgültig (!) nicht bestandenen Modul (siehe StuPo des jeweiligen Faches) automatisch einen Wechsel vornehmen müssen:

1. Endgültiges Nichtbestehen eines Fachmoduls: Obligatorischer Wechsel des Faches (d.h. der Fächerkombination) in derselben Schulart oder obligatorischer Wechsel der Schulart (bei Beibehaltung des endgültig nicht bestandenen Faches, sofern die LPO I die vorhandene Fächerkombination in der anderen Schulart vorsieht).

2. Endgültiges Nichtbestehen eines EWS-Moduls: Obligatorischer Wechsel des Studiengangs (d.h. der Lehramts- bzw. Schulart).

Bitte beachten Sie im Falle eines Wechsels die jeweils für Sie gültige Studien- und Prüfungsordnung:

Bei Wechsel eines Unterrichtsfachs (alle Schularten) gilt jeweils die aktuellste Studien- und Prüfungsordnung desjenigen Semesters, in dem Sie den Wechsel vollziehen (Ausnahme: nur Wechsel eines Didaktikfachs in den Lehrämtern Grund- und Mittelschule).

Bei abermaliger Rückkehr in eine vormalige, identische Schulart und Fächerkombination gilt wieder die ursprüngliche Studien- und Prüfungsordnung.

Abschließender Hinweis:

Wenn Sie die Universität Bamberg verlassen, so ist die Universität, an die Sie wechseln, für die dortige Anrechnung Ihrer Bamberger Leistungen zuständig. In der Regel müssen Sie dort einen entsprechenden FlexNow-Auszug als Dokumentation vorlegen. Die Universität Bamberg kann darüber hinaus keine weiteren Dokumente ausstellen.