Ergebnisse Mobilitätsumfrage 2024
Die Mobilitätsumfrage 2024, an der sich 1.537 Universitätsangehörige (11 %) beteiligten, zeigt, dass für Arbeits- und Studienwege vor allem das Fahrrad, der öffentliche Nahverkehr und der Fußverkehr genutzt werden. Gleichzeitig spielt der Pkw (auch bei vergleichsweise kurzen Pendeldistanzen) weiterhin eine wichtige Rolle.
Als zentrale Hemmnisse für die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel wurden beim Fahrrad insbesondere die Wetterabhängigkeit und die körperliche Anstrengung genannt. Im ÖPNV werden vor allem unzureichende Verbindungen, lange Fahrzeiten und eine geringe Taktung, insbesondere in den Abendstunden, als Einschränkungen wahrgenommen.
Mobilitätsworkshop 2025
Auf Grundlage der Ergebnisse der Mobilitätsumfrage 2024 und der hohen Emissionen des Pendelverkehrs welche im Zuge der ersten Treibhausgasbilanz 2023 erkannt wurden, wurden erste Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität angestoßen. Im Rahmen eines Mobilitätsworkshops diskutierten Universitätsangehörige gemeinsam mit regionalen Mobilitätsakteuren Herausforderungen und Lösungsansätze für Fahrrad-, ÖPNV- und Pkw-Verkehr.
Dabei entstand unter anderem die Idee einer integrierten Mobilitäts-App, die verschiedene Mobilitätsangebote bündeln soll. Zudem konnten Studierende und Mitarbeitende ihre Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge zur Neugestaltung der ÖPNV-Fahrpläne in Stadt und Landkreis Bamberg einbringen. Die Rückmeldungen wurden an die zuständigen Stellen weitergeleitet und fließen in die laufende Planung ein.
Die Stabstelle Nachhaltigkeit arbeitet gemeinsam mit der Universitätsleitung und anderen Abteilungen weiterhin an der Förderung nachhaltiger Mobilität. Die Ergebnisse des Mobilitätsworkshops sowie die Anregungen aus der Befragung werden systematisch weiterverfolgt und ihre Umsetzung in Kooperation mit geeigneten Partnerorganisationen vorangetrieben.

