Ausführliche Berichte zu unseren Aktivitäten

 

 

 

 

   03.11.2022 | Vorträge auf Turn-Conference

Zwei DiKuLe-Teilprojekte gestalteten auf der Turn-Conference das Symposium "Innovative Lehrkonzepte in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung zum Umgang mit Heterogenität" mit. Laut Programm gehe es hier um die Frage, wie angehende Lehrpersonen bereits in der ersten Phase der Lehrkräftebildung auf den professionellen Umgang mit der zunehmenden Heterogenität ihrer künftigen Schülerschaft vorbereitet und wie sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Kompetenzen systematisch gefördert werden könnten.

Die beiden Beiträge handelten vom Potenzial der Arbeit mit Unterrichtsvideos mit dem Ziel die Verbesserung der professionellen Wahrnehmung der Studierenden und die Selbstwirksamkeit untersuchen.

Prof. Dr. Miriam Hess hielt einen Vortrag mit dem Titel "Professionelle Wahrnehmung des Umgangs mit Leistungsheterogenität mittels interaktiver Unterrichtsvideos".

Anne Schlosser und Prof. Jenny Paetsch refererierten über die "Förderung der Selbstwirksamkeit zum Unterrichten in leistungsheterogenen Klassen mit Unterrichtsvideos".

 

Die Turn-Conference fand vom 3.-4. November 2022 in Kiel statt.

 

 

 

 

 

   25.10.2022 | Das Klausur-Booklet stellt sich vor

Ein DiKuLe-Teilprojekt entwickelt ein Anreizsystem für Studierende um Prokrastination vorzubeugen. Unter der Leitung von Prof. Dominik Herrmann soll in Maßnahme M2 bis 2024 eine Open-Source Lösung entwickelt werden, mit welcher Studierende dazu animiert werden sollen, sich frühzeitig im Semester mit den Vorlesungsinhalten zu beschäftigen.

Jetzt wurde das Tool mit einem langen Artikel im Blog der Stiftung Innovation in der Hochschullehre vorgestellt: https://stiftung-hochschullehre.de/pruefungsvorbereitung-booklet-tool-gegen-bulimie-lernen/

Das Booklet-Tool wird bereits prototypisch an der Universität Bamberg eingesetzt und kann bei Bedarf von allen Interessierten genutzt werden.

 

Mehr lnfos unter: www.uni-bamberg.de/dikule/teilprojekte/smarte-didaktik/klausur-booklets/

 

 

 

 

   06.10.2022 | DiKuLe-Symposium

Die Universität Bamberg ist schon lange ein anerkannter Standort in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, denn knapp ein Viertel seiner Studierenden ist in Lehramtsfächer eingeschrieben. Mit dem DiKuLe-Symposium am 6.-7. Oktober 2022 hat sich die Universität Bamberg nun auch einen Namen in der Forschungslandschaft gemacht, die sich mit moderner (digitaler) Hochschullehre auseinander setzt - wenn man den Zahlen trauen mag: 170 Einreichungen zu dem ausgeschriebenen Call for Papers, 60 ausgewählte Vorträge, zwei Sammelbände und über 180 angemeldete Teilnehmende.

Eröffnet wurde das Symposium durch Projektsprecher Prof. Dr. Dominik Herrmann. Er betonte auf anschauliche Art und Weise die große Bandbreite unterschiedlicher Themen rund um digitale Lehre, die auf dem Symposium diskutiert werden (Programm). Tatsächlich fuhren die Veranstalter ein umfassendes Tagungsprogramm für zwei Tage auf, das einlud, sich mit den unterschiedlichsten Fazetten moderner Hochschullehre auseinanderzusetzen. Eine Session befasste sich etwa mit Möglichkeiten bei der Unterstützung der Studierenden und ihrer Motivation in der Distanzlehre oder in asynchronen Formaten und welche Studierendenpräferenzen in der Lehre rücksichtigt werden sollten. Genauso wurde VR-Technik in der Lehre und die Gestaltung digitaler Lehrnumgebungen diskutiert.

In seiner Keynote "Digitales Lehren und Lernen an der Hochschule" zu Beginn des Symposiums gab Prof. Dr. Karsten Stegmann (Universität Passau) einen evidenzorientierten Überblick zur modernen Hochschullehre. Im Anschluss wurden den Tag über in drei parallel stattfindenden Sessions Kurzvorträge vorgestellt und diskutiert. Großzügig gestaltete Pausen luden bei gutem Kaffee ein, sich an unterschiedlichen Stationen vor Mini-Postern der Vortragenden zu deren Vorträgen weiter auszutauschen. Der Tag schloss mit einer Führung durch die Weltkulturerbe-Stadt Bamberg und einem anschließenden Conference-Dinner.

Der zweite Tag begann mit einem Grußwort vom Vizepräsidenten für Studierende und Lernen der Universität Bamberg Prof. Dr. Stefan Hörmann. Im Rahmen dieser verlieh er den zuvor ausgeschriebenen Best Video Award an Felix Averbeck, Katja Müller, Simon Leifeling von der FH Münster für ihr Vortragsvideo zum Thema "Einsatz von VR-Brillen in der Lehre – Entwicklung von Extended Reality-Szenarien".

Für das Symposium wurden alle Vorträge zuvor als Video einreicht, damit sich der Präsenzteil der Veranstaltung auf den Austausch und Diskussionen konzentrieren konnte. Über das beste Video konnten alle Teilnehmenden am Symposium zuvor online abstimmen. Die Veranstalter waren der Meinung, dass sich gerade ein Symposium, das sich mit Fragen des Digitalen Kulturwandels befasst, dafür anbietet, altbewährte Konferenzformate zu hinterfragen und auch bewusst davon abzuweichen: "Wir finden es wichtig, dass wir nicht nur über Kulturentwicklung und Digitalisierung reden – wir wollen neue Formate auch selbst vor- und erleben", betont Projektkoordinator und Veranstaltungsorganisator Lorenz Mrohs. So setzte das DiKuLe-Symposium auf ein modernes Konferenzformat bestehend aus einem asynchronen Teil vor dem Symposium und einer Präsenzveranstaltung vor Ort. Um sich Vorträge anzuschauen muss man nicht unbedingt im selben Raum sein – für Interaktion und Gespräche aber schon. So konnten sich alle Registrierten die Vorträge der Beitragenden vorab online ansehen. In Präsenz fanden hingegen lediglich Kurzvorträge statt, um Zeit zu schaffen für Diskussionen und Gespräche.

Highlight des zweiten Tages war nach der Preisverleihung des Best Video Awards die Keynote von Prof. Dr. Jürgen Handke (Universität Marburg). Er referierte zu asynchroner digitalen Lehre. Dabei thematisierte er im ersten Teil seines Vortrags Gelingensbedingungen in der asynchronen Wissensvermittlung und warf im Anschluss gemeinsam mit seinen Zuhörer:innen einen praktischen Blick auf die Erstellung digitaler Lerninhalte auf moodle. Im Anschluss der Keynote beschäftigten sich die Sessions mit Blended-Learning Formaten unterschiedlicher Fachrichtungen sowie dem Einsatz von Videos in der Lehre. Bei sonnigem Wetter ließen die Teilnehmenden das Symposium bei einem Mittagessen ausklingen.

Das Symposium fand im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojekts „DiKuLe – Digitale Kulturen der Lehre entwickeln“ vom 6.-7. Oktober 2022 an der Universität Bamberg statt. DiKuLe wird durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert. Mit dem Symposium sollte der Prozess der Kulturentwicklung digitaler Lehre geöffnet und mit Forscherinnen und Forschern, Praktikerinnen und Praktikern sowie Studierenden reflektiert werden. Berücksichtigt werden dabei auch interdisziplinäre Fragestellungen zur Entwicklung digitaler Kulturen der Lehre aus den Gebieten der Hochschuldidaktik, Psychologie, Soziologie und (Wirtschafts-)Informatik zu Blended-Learning-Formaten, Mechanismen zur effektiven Gestaltung aufgezeichneter Videos oder synchroner Videokonferenzen sowie technisch unterstütze Lehr-Lern-Ansätze für eine smarte Didaktik in Präsenz- und Online-Lehre. Forschende, sowie Praktikerinnen und Praktiker waren aufgerufen, wissenschaftliche Beiträge oder Best-Practice-Beispiele aus dem Themenfeld digitale Lehre einzureichen. Im Nachgang des Symposiums sollen zwei Sammelbände erscheinen. .

weitere Infos zum Symposium: https://dikule-symposium.de/

weitere Infos zum DiKuLe-Projekt: https://www.uni-bamberg.de/dikule/

 

 

 

 

   20.09.2022 | Projekterweiterung FBM2020plus

Die Digi-LLabs aus der Maßnahme M3 haben im Rahmen der Projekterweiterung FBM2020plus der Stiftung Innovation in der Hochschullehre eine zustätzliche Förderung erhalten. Knapp 50.000 EUR können überwiegend in die technische Ausstattung der LLabs bis Jahresende investiert werden, um diese für moderne Lehr-Lernformen weiter auszubauen.

 

 

   30.07.2022 | Vortragsreihe des Sommersemesters 2022 endet

Die Vortragsreihe "Bamberger Best Practices in der Lehre Digitale Tools für selbstreguliertes Lernen und Planen" des Sommersemesters endet und soll im Wintersemester fortgesetzt werden.

Die Vortragsreihe „Bamberger Best Practices in der Lehre“ wurde zum ersten Mal und in Kooperation des ZHDs und DiKuLe angeboten. Dozierende der Universität Bamberg stellten erfolgreiche und innovative Lehrformen und -werkzeuge vor und öffneten den Raum für einen uniübergreifenden Austausch.

In unterschiedlichen Fachbereichen der Universität Bamberg entstehen innovative und neue digitale Angebote, die den Studierenden Tools für die Selbstregulation des eigenen Lernverhaltens und des Planens eines bewussten Studienverlaufs bieten. So können Studierende ihren Studienverlauf bezogen auf Ihren Kompetenzerwerb innerhalb einzelner Module planen (Studienassistent) oder sich in einem OPEN vhb-Kurs der Thematik selbstregulierten Lernens nähern. Auch für einzelne Veranstaltungen bieten Lehrende Möglichkeiten der individuellen Auseinandersetzung und Reflexion des Gelernten, durch ein Booklet-Anreizsystem oder die App PsyCoach.

Neben Werkzeugen zur Auseinandersetzung mit dem Lerninhalt bieten Feedback-Interventionen eine Rückmeldung zur eigenen Lernaktivität und dem Nutzverhalten des Lern-Management-Systems. Im Sinne der Etablierung vernetzender digitaler Kulturen in der Lehre sind einige Tools schon jetzt von anderen Fachbereichen nutzbar. Zu diesen interessanten Themen konnten sich interessierte Dozierende der Universität Bamberg, aber auch anderer Standorte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bamberger Best Practices in der Lehre: Digitale Tools für selbstreguliertes Lernen und Planen“ informieren und austauschen. Nach den Vorträgen, die Einblick in die Entstehung sowie die Möglichkeiten eines Tools boten, war jeweils Raum für offene Fragen und regen Austausch.

 

 

   25.07.2022 | DiKuLe-Beirat tagt zum ersten Mal

Der Beirat des Projekts "DiKuLe" tagte am 25.07.2022 zum ersten Mal der Beirat und informierte sich über die zurückliegende Startphase des Projekts und über aktuelle Herausforderungen. Thema waren neben einem Bericht zum Projektstand insbesondere strukturelle Herausforderungen an der Universität, die in Zusammenhang mit dem Projekt zutage treten.

Der DiKule-Beirats soll Entwicklungsfortschritte im Gesamtvorhaben beraten und reflektieren und wird im 10-monatlichen Rhytmus tagen. Beteiligt sind neben den Projektsprechern zwei weitere Lehrpersonen, die nicht am Projekt beteiligt sind, eine universitätsexterne Lehrperson, sowie die Leitung des Rechenzentrums und eine Vertretung des Mittelbaus.

 

 

   15.07.2022 | Vorträge auf TaLC-Conference

Vom 13. bis 16. Juli nahmen Carina Großmann und Julia Schlüter an der 15. Teaching and Language Corpora-Konferenz (TaLC) an der University of Limerick (Republik Irland) teil. Die internationale Konferenz findet seit 1994 im zweijährlichen Rhythmus an verschiedenen europäischen Universitäten statt und bildet das zentrale Forum für neueste Entwicklungen in der Anwendung von digitalen Textdatenbanken (Korpora) für den Unterricht in sprachlichen Fächern.

Die beiden DiKuLe-Mitglieder hielten dort zwei Vorträge im Zusammenhang mit dem Teilprojekt M3 – Blended Learning in digitalen Lehr-Lern-Laboren: „Corpus literacy: More than just a skillset“ und „Linguistic and pedagogical perspectives on grammar: Engaging pre-service and in-service teachers in corpus work“.

In der Diskussion bekamen die Beiträge ein lebhaftes und positives Feedback. Eine Publikation in einem thematischen Konferenzband ist geplant.

Weitere Infos zur TaLC-Conference 2022 finden Sie unter:

https://ulevents.eventsair.com/cmspreview/15th-teaching-and-learning-corpora-conference-talc-2022/

 

 

   11.07.2022 | Austauschtreffen zu Projektzwischenständen

An drei Terminen fanden im SoSe2022 Vorstellungen zu den Projektzwischenständen der DiKuLe-Teilprojekte statt. Alle 20 Teilprojekte stellten an drei Tagen in einem kurzen Pitch ihre bisherige Arbeit vor und gaben einen Ausblick auf das kommende halbe Jahr. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zu Nachfragen und einem kollegialen Austausch zwischen den Teilprojekten.

So konnten sich einerseits alle Projektbeteiligten zum Stand in den anderen Teilprojekten informieren und Potentiale in der Zusammenarbeit wurden sichtbar. Zum anderen bot dieses Austauschformate die Möglichkeit, dass sich die Projektleitung einen Einblick in die Arbeit der Teilprojekte verschaffen konnte.

Da das Format auf eine gute Ressonanz gestoßen ist, soll es halbjährlich wiederholt werden.

 

 

 

   04.07.2022 | Open Space Event mit Studierenden

Im Rahmen des Projekts DiKuLe hat das Zentrum für Hochschuldidaktik am 04. Juli im Foyer MG 1 ein Open Space Event zum Thema „Digitale Kulturen in der Lehre entwickeln“ stattgefunden. Das Event wurde als Teil des Projekts für interessierte Studierende und Dozierende angeboten, um sich zum Thema austauschen und gemeinsam diskutieren zu können.

Dazu wurden den Teilnehmenden auf verschiedenen Pinnwänden vier Leitfragen gestellt, zu denen Antworten in Form eines gemeinsamen Brainstormings gesammelt wurden. Auf die Frage „Was verstehe ich unter digitalen Kulturen in der Lehre?“ wurde darauf eingegangen, dass digitale Kulturen das Studium durch beispielsweise erhöhte Flexibilität und effizienteren Austausch und Organisation erleichtern. Dabei war den Teilnehmenden wichtig, dass sich Präsenz- und Online-Veranstaltungen gegenseitig ergänzen sollten. Die zweite Frage „Wie ist meine bisherige Erfahrung mit digitalen Kulturen in der Lehre an der Uni Bamberg?“ beantworteten die Teilnehmenden schwerpunktmäßig mit einem Vorteil, den die digitale Lehre bietet: die Möglichkeit zur Nachbereitung der Lehrinhalte zuhause. Besonders positiv aufgefallen sind den Teilnehmenden die digitalen Tools MS Teams, Zoom, Panopto, Menti und Kahoot, aber auch der Ansatz, Online Selbstlerneinheiten sowie Online Feedback bereitzustellen. Abschließend wurden die Teilnehmenden nach Veränderungspotentialen in der digitalen Lehre der Uni Bamberg gefragt. Aus den zahlreichen Antworten kristallisierten sich zwei zentrale Aspekte heraus: zum einen existiert der Wunsch nach mehr Einheitlichkeit in den Systemen (Univis, FlexNow, VC,…), zum anderen besteht Bedarf an (mehr) digitaler/technischer Unterstützung in Form von Leihgeräten und/oder Austauschmöglichkeiten. 

Das Open Space Event bot interessante Einblicke in die Ansichten und Forderungen der Studierenden zum Thema digitale Kulturen in der Lehre an der Universität Bamberg. Um das Meinungsbild zu erweitern, sind in Zukunft weitere Events auch an anderen Fakultäten geplant. 

 

 

   30.06.2022 | Vortrag auf der EARLI SIG 1&4 JOINT – Assessment and Evaluation & Higher Education

An der Universität Cádiz im Süden Spaniens fand eine weitere internationale Konferenz im Rahmen der European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI) in Cádiz statt. Dabei handelte es sich um eine kombinierte Tagung zweier Special Interest Groups (SIG) – Assessment and Evaluation & Higher Education – zum übergeordneten Thema „Exploring research synergies to learn from each other“.

Prof. Dr. Jennifer Paetsch und Anne Schlosser stellten im Rahmen des Projekts DiKuLe eine Studie zu den wahrgenommenen Veränderungen der Lernbedingungen während des ersten pandemiebedingten Onlinesemesters vor. Der Fokus lag dabei auf der Rolle internale Strategien, intrinsischer Motivation und der persönlichen Präferenz für Unterrichtsformate in der Hochschuldidaktik [Book of Abstracts pdf].

 

 

   23.06.2022 | Vortrag auf der EARLI SIG 11 – Teaching and Teacher Education

An der Carl von Ossietzky Universität tagte die Special Interest Group (SIG) 11 Teaching and Teacher Education vom 22. bis 24.06.2022. Die SIG 11 findet im Rahmen der internationalen Association for Research on Learning and Instruction (EARLI) statt und orientierte sich in diesem Jahr an dem übergeordneten Thema „Digitale Transformation in Teaching and Teacher Education“.

Anne Schlosser und Prof. Dr. Jennifer Paetsch präsentierten vor internationalem Publikum eine, im Rahmen des Projekts DiKuLe durchgeführte, Studie zur Verwendung von Unterrichtsvideos in der Lehrer*innenausbildung [Programm pdf]. Der Fokus der experimentellen Studie lag dabei insbesondere auf der Entwicklung eigener Wirksamkeitsüberzeugungen von Studierenden zum Thema Unterrichten in leistungsheterogenen Klassen. Untersucht wurden die psychologischen Prozesse – emotionales Arousal und Reflexionstiefe – die zur Entwicklung der Selbstwirksamkeitserwartung der Studierenden beitragen.

 

 

   20.05.2022 | DiKuLe-Vollversammlung

Am 20.05.2022 fand die Vollversammlung des Forschungsprojekts "Digitale Kulturen in der Lehre entwickeln" statt. Geladen waren alle 20 beteiligten Projekte, um einen gemeinsamen Blick auf das Gesamtprojekt zu werfen.

Während im vergangenen Semester zu Projektstart das gegenseitige Kennenlernen und die Vorstellung der einzelnen Teilprojekte im Vordergrund stand, ging es diesmal teilprojektsübergreifend das Thema "Digitale Kulturen".

Zunächst gab es einen Bericht der Projektsprecher Prof. Herrmann, Prof. Staake und Prof. Lindner zum Stand des Gesamtprojekts und seiner strategischen Ausrichtung die Digitalisierung an der Universität mittels des Projekts als Anstoß für die Entwicklung digitaler Kulturen in der Lehre zu verstehen und dabei dezentral Freiräume für die vielen Teilprojekte schaffen, geeignete Instrumente für die unterschiedlichen Fachbereichte zu entwickeln.

Im Anschluss hielt Projektkoordinator Lorenz Mrohs einen Impulsvortrag zu "Kultur der Digitalität und Digitisierung der Hochschule" und schaffte hier die Grundlage für eine gemeinsame Gruppendiskussion unter der Leistung von Hannah Brodel und dem  Zentrum für Hochschuldidaktik (ZHD).Die Teilnehmenden konnten sich an drei Stationen mit den aktuellen Herausforderungen, dem schon Erreichten sowie der eigenen Zukunftsvision für digitale Kulturen der Lehre gemeinsam auseinandersetzen. Hierbei entstanden nach einer kurzen Phase der stillen Diskussion in schriftlicher Form eine rege Diskussionen an den jeweiligen Stationen, welche die Gruppen schriftlich festhielten.

 

 

   17.05.2022 | Vernetzung und Austausch mit anderen Projekten

DiKuLe hat begonnen sich mit anderen Projekten auszutauschen, die im Bereich digitaler Lehre forschen. Im Fokus liegen hier Erfahrungsaustausch und mögliche Synergieeffekte.

Das Projekt "DiKuLe" hat begonnen sich mit anderen Forschungsprojekten auszutauschen, die auch im Bereich digitaler (Hochschul-)Lehre und zu ähnlichen Thematiken forschen. Hier gab es bereits erste Austauschtreffen der Projektkoordination mit anderen Projekten, die ebenfalls durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert werden. Zunächst stand hier das gegenseitige Kennenlernen der unterschiedlichen Projekte, ihrer Forschungsschwerpunkte und Arbeitsweisen im Vordergrund. Auf dieser Grundlage sollen inhaltliche Überschneidungspunkte identifiziert werden.

Höhepunkt der ersten Vernetzungstreffen war sicherlich das durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre initiierte Austauschtreffen zwischen den durch die Stiftung geförderten Projekten. Ziel dieses Begleitprogramms unter dem Motto "Voneinander lernen, miteinander auf neue Ideen kommen" war es, die Expertise in den unterschiedlichen Projekten "auch über die Grenzen und Reichweiten der Projekte hinaus anregen und wirksam werden" zu lassen. Das als digitaler Treffpunkt organisierte Austauschtreffen gab Raum für Gespräche und Diskussionen zu Themen wie Arbeitskultur und Organisationsstruktur, die EInbeziehung der Studierenden in die Projekte und die Weiterentwicklung digitaler Lehre, sowie der Einbindung der Projekte in die Universität und Möglichkeiten virtueller Lernräume.

Wir freuen uns, dass sich dieser Austausch in der einen oder anderen Form fortsetzen wird. Das Projekt DiKuLe möchte hier auch einen Impuls mit dem Symposium zur Entwicklungen digitaler Kulturen in der Lehre setzen, dass am 6.-7. Oktober stattfinden soll.

 

 

 

   12.05.2022 | Vorträge auf jfhm-Tagung

Am 12.5. trugen unsere wissenschaftlichen Mitarbeitenden Tobias Hirmer (LS Medieninformatik) und Mina Mikuljanac (LS Deutsche Sprachwissenschaft) auf der digitalen jfhm-Tagung 2022 (Junges Forum für Medien und Hochschulentwicklung) in Marburg zu hochschuldidaktischen Themen vor.

Tobias Hirmer berichtete über den Stand der Entwicklung eines digitalen Studienassistenten, der als Unterstützung von Studierenden bei der selbstorganisierten Planung ihres Studiums zum Einsatz kommen soll.

Mina Mikuljanac adressierte die Herausforderungen der sprachwissenschaftlichen Lehrer*innenausbildung und stellte einen hybriden Seminarentwurf vor, der synchrone online Lehre mit Blended-Learning-Einheiten verknüpft und sprachliche Experimente in unserem SprachenLLab stattfinden lässt.

Das junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung richtete dieses Jahr die Universität Marburg aus und stand unter dem Thema „Kompetenzen im digitalen Lehr- und Lernraum an Hochschulen”. Dem Schwerpunkt entsprechend fand die Tagung virtuell statt.

 

 

 

   29.04.2022 | Design-Thinking-Workshop zu digitaler Lehre

Spannende Einblicke in verschiedenste Aspekte der digitalen Lehre lieferte ein Design-Thinking-Workshop, der am 29. April an der ERBA stattfand. In Kleingruppen wurden Problemfelder und Lösungsansätze aus Studierenden- sowie Dozierendenperspektive erarbeitet und diskutiert. Die Ergebnisse bereichern Lehre und Forschung in den DiKuLe-Arbeitspaketen 1.1 (Interaktive Videos) und 2.2 (Smarte gemeinschaftliche Quizze). Insgesamt 15 Teilnehmende waren der Einladung des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insb. Industrielle Informationssysteme (IIS) zum gemeinschaftlichen Ideenaustausch am Freitagnachmittag gefolgt.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch Lehrstuhlinhaber Prof. Overhage folgten einige Kennenlernspiele, mit denen eine ungezwungene Atmosphäre hergestellt wurde. Anschließend wurden drei Kleingruppen gebildet, in denen Bachelorstudierende, Masterstudierende und Dozierende die nachfolgenden Themenbereiche aus ihrer jeweiligen Perspektive diskutieren konnten. Zusammengeführt wurden die verschiedenen Sichten in gemeinschaftlichen Präsentationen und Plenumsdiskussionen. In einer ersten Runde standen zunächst die Erwartungen an den Workshop selbst sowie die persönlichen Erfahrungen mit digitaler Lehre in den vergangenen Semestern im Mittelpunkt. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Workshops richteten sich nach den vom IIS-Lehrstuhl bearbeiteten Arbeitspaketen des DiKuLe-Projekts. So wurden speziell interaktive Merkmale und Elemente von Vorlesungsvideos sowie smarte und gemeinschaftsfördernde Features von Quizformaten diskutiert. Gemäß der Design-Thinking-Methodik identifizierten die Kleingruppen zunächst bestehende Probleme und Hindernisse für den jeweiligen Bereich. Nach der Zusammenführung der Problemstellungen im Plenum folgte jeweils eine Ideation-Phase. In diesen sammelten die Teilnehmenden mittels Brainstorming und Papier-Prototypen mögliche Lösungsansätze für die zuvor identifizierten Probleme. Diese wurden wiederum gruppenübergreifend zusammengeführt und abschließend von den Teilnehmenden priorisiert. Mithilfe des fünfstündigen Workshops konnten viele interessante Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche der digitalen Lehre gewonnen werden.

Neben zahlreichen Gemeinsamkeiten stellten sich auch wichtige Unterschiede zwischen den Perspektiven der Bachelor- und Masterstudierenden sowie der Dozierenden heraus. Die gesammelten Ergebnisse werden in den kommenden Wochen nun eingehend ausgewertet. Neben der Forschung im Rahmen des DiKuLe-Projekts werden die gewonnenen Erkenntnisse auch in die Lehre des IIS-Lehrstuhls einfließen. Als kleines Dankeschön an die Teilnehmenden und zur Abrundung des Workshops gab es zum Abschluss ein gemütliches Beisammensein bei Pizza und Kaltgetränken.

 

 

   01.04.2022 | Poster für die 9. GEBF-Tagung

Im Rahmen des DiKuLe-Teilprojekts InViLebi (Interaktive Unterrichtsvideos in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung) wurde ein wissenschaftliches Poster auf der 9. Tagung der GEBF (Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung) präsentiert. Die 9. GEBF-Tagung mit dem Titel „Alles auf Anfang? Bildung im digitalen Wandel“ fand in diesem Jahr als virtuelle Konferenz im Zeitraum vom 09. bis 11. März 2022 statt und wurde vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe zusammen mit der Otto-Friedrich-Universität organisiert.

Das Poster beinhaltet die Ergebnisse einer Pilotstudie zum Einsatz von interaktiven Unterrichtsvideos in der Lehrer:innenbildung aus Studierendensicht. Mit interaktiven Videos können Studierende Videosequenzen eigenständig analysieren und werden dabei, automatisiert durch Unterbrechungen und Fragen, zur Reflexion angeregt. Im Projekt InVilebi wird unter anderem erforscht, welche Effekte die Analyse interaktiver Unterrichtsvideos auf die Entwicklung der professionellen Wahrnehmung hat.

Das Poster sowie die zugehörige Präsentation in Videoform und weitere Informationen zum Projekt InViLebi finden Sie hier.

 

 

   15.03.2022 | Workshop bei der Arbeitstagung des AKS

Im Rahmen der 32. Arbeitstagung des AKS (Arbeitskreis der Sprachenzentren an Hochschulen) zum Thema Mehrsprachigkeit bot das Team des DiKuLe-Teilprojekts SprachenLLabs: Russisch. Text und Kontext, Prof. Dr. Sandra Birzer und Daria Dornicheva, einen Workshop zu authentischen Quellen im Unterricht in heterogenen Gruppen an. Der Workshop befasste sich mit der Umwandlung von authentischen Texten, Videos, Audio- und Bildmaterialien sowie Materialien aus nationalen Sprachkorpora in Lehr- bzw. Lernmaterial für den Fremdsprachenunterricht an Hochschulen. Es wurden Lösungsansätze für die Schwierigkeiten, die mit der Umwandlung von authentischen Quellen in Lernmaterial zusammenhängen, geboten und Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit solchem Material in heterogenen Lernergruppen gearbeitet werden kann. Im zweiten, praktischen Teil des Workshops wurde anhand von Text- und Bildmaterial ein Transfer auf ähnliche Kontexte und weitere Sprachen erprobt. In der abschließenden Diskussion wurde auch der Frage nachgegangen, wie man mit den Studierenden die aktuellen Ereignisse in der Ukraine, speziell in Lehrveranstaltungen mit Studierenden mit Russisch als Herkunftssprache, thematisieren kann und welche Strategien dafür nutzbar sind.

Die 32. AKS-Arbeitstagung zum Thema Mehrsprachigkeit wurde vom Sprachenzentrum der Technischen Universität Darmstadt in Kooperation mit dem AKS organisiert. Die Tagung fand vom 02.03.2022 bis zum 04.03.2022 online statt.

https://www.spz.tu-darmstadt.de/spz_tagungen/spz_aks_2022/spz_willkommen/index.de.jsp

 

 

   08.03.2022 | Erstellung von Erklärvideos zu Lehr-Lernapps

Im Rahmen des TheoWerks, einem Teilprojekt der Maßnahme 3 (Blended Learning in digitalen Lehr-Lern-Laboren), konzipierten studentische Hilfskräfte unter Anleitung der Projektmitarbeiterin Theresia Witt im Wintersemester 2021/22 Erklärvideos zu ausgewählten Lehr-Lernapps. Hierzu zählen zum einen Anwendungen, die unter anderem für den Religionsunterricht fruchtbar gemacht werden können, wie Quizapps zu verschiedenen religiösen Themenbereichen, oder eine App mit der digitale Bücher zu biblischen Geschichten erstellt werden können. Zum anderen wurden Erklärvideos zu „Alltagshelfern“ aufgenommen, wie beispielsweise zu einer App für mehr Achtsamkeit oder einer Anwendung, die aktuelle Nachrichten, Wissenswertes im Kontext des Religiösen sowie spirituelle Impulse umfasst. 

Das Ziel der Videos ist es, den App-Interessierten einen schnellen Überblick über die jeweilige Anwendung zu verschaffen. Daher umfasst jedes der mit Screen-Recording erstellten Erklärvideos im Sinne einer Schritt-für-Schritt-Anleitung den Namen und die übergeordnete Intention der jeweiligen App sowie grundlegende Funktionen. Weiterhin wird bei den vorgestellten Anwendungen auf potenzielle Einsatzmöglichkeiten im schulischen Religionsunterricht verwiesen. Jedes Video schließt mit einem Call to Action, die App auszuprobieren oder weitere, von der Lehr#werkstatt Theologie erstellte, Erklärvideos ausfindig zu machen.

Die einzelnen Tutorials wurden sowohl auf dem Instagram-Account der Lehr#werkstatt Theologie als auch auf der TheoWerk-Homepage veröffentlicht.

Im weiteren Projektverlauf soll das derzeitige Angebot an Erklärvideos ausgeweitet und auch auf andere Formate – wie z. B. interessante Webseiten oder Padlets, die für religiöse Bildungsprozesse von Nutzen sein können – übertragen werden.

 

 

   15.02.2022 | Forschergruppentreffen "Blended-Learning"

Projektbeteiligte aus der inhaltlichen Maßnahme zur Entwicklung von Blended-Learning Formaten (M3) trafen sich virtuell zu einem Forschergruppentreffen, um sich zum Projektstand auszutauschen und die weitere Zusammenarbeit auszuloten.

In der Maßnahme M3 zur Entwicklung von Blended-Learning Formaten werden in sechs bestehenden bzw. sich im Aufbau befindlichen Lehr-Lern-Laboren (LLabs) der Universität innovative Settings für die lehramtsbezogene Hochschullehre konzipiert und in verschiedenen Lehrveranstaltungstypen erprobt. Im Mittelpunkt steht die gezielte Kombination von Online- und Präsenz-Lernphasen, bei denen die systematische Reflexion digitaler Referenzsysteme für die Präsentation von Inhalten ebenso eine Rolle spielt wie die didaktische Begleitung studentischer Lerngemeinschaften. Unterschiedliche Fachbereiche (Sprachen, Arbeitswissenschaft und Wirtschaftspädagogik, Grundschulpädagogik, Theologie sowie Didaktik der Naturwissenschaften) arbeiten an der Entwicklung fachspezifischer Konzepte für Blended-Learning Formate. Gleichzeitig sollen Best-Practices und Ergebnisse zwischen den Fachbereichen ausgetauscht werden und Synergien für eine fachübergreifende Zusammenarbeit ausgelotet werden.

Seit dem Projektstart im August 2021 hat sich im Bereich des Blended-Learning viel getan. Erste Konzepte und Formate wurden entwickelt und in der Praxis erprobt. Diese sollen nun evaluiert und weiter ausgebaut werden. Zudem wurden DigiLLabs eingerichtet und ausgetauscht, sowie Lehr- und Lernkonzepte für diese angestoßen.

Nach einer Vorstellung des Projektstands der einzelnen Teilprojekte und einer anschließenden Fragerunde gab es Austauschmöglichkeiten zu Themen, die sich aus der Vorstellung der Teilprojekte ergeben haben. Insgesamt wurde deutlich, dass das Forschergruppen-Treffen ein gewinnbringendes Format zum Austausch von Projektergebnissen und zur Auslotung von Kooperationsmöglichkeiten und Synergieeffekten war. Diese sollen nun in regelmäßigen Abständen fortgeführt werden.

 

 

   10.02.2022 | 1. Virtuelles Flurgespräch

Am 10. Februar 2022 fand nach knapp einem Jahr Pause das erste Virtuelle Flurgespräch in neuem Gewand statt: in Kooperation von Rechenzentrum und FBZHL und im Rahmen von DiKuLe. Eingeladen waren alle Dozentinnen und Dozenten der Universität Bamberg, die sich für das Thema "Whiteboard-Funktion in Teams – Spielerei oder Hilfsmittel zur Aktivierung und Kommunikation?" interessierten oder sich einen Austausch zur digitalen Lehre unter Kolleginnen und Kollegen wünschten.

In diesem virtuellen Flurgespräch demonstrierte das Team (Cordula Schwiderski, Hannah Brodel, Harald Noll, Kevin Ewen und Yevgeniy Itskovych) drei Professorinnen und vier wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Möglichkeiten und Grenzen des Whiteboards in Teams. Gemeinsam führten die Teilnehmenden ein Brainstorming zu den Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten eines virtuellen Whiteboards in Lehrveranstaltungen allgemein und des Whiteboards in Teams im Speziellen durch. Die Arbeit mit dem Tool stellte während des Virtuellen Flurgesprächs einige Herausforderungen dar, die für die Lehrenden eine reale Einschätzung des Einsatzes im Lehralltag ermöglichte. Das Whiteboard in Teams baute sich immer mal wieder neu auf. Das sorgte für Verwirrung und kostete Zeit. Zudem zeigte es sich bei einzelnen Teilnehmenden nach dem Neuaufbau in neuer Fokussierung. Zeitweise war das gemeinsame Whiteboard recht unübersichtlich, was darauf zurückzuführen war, dass Elemente auf dem Whiteboard nicht gruppiert und fixiert und damit versehentlich leicht verschoben werden können. Als Vorteil wurde festgestellt, dass Personen, die auf dem Whiteboard arbeiten, anonym sind. Fazit: Zur Aktivierung in der Lehrveranstaltung zwar nicht schlecht, aber vermutlich ausschließlich in kleiner Diskussionsrunde und mit gutem technischem Equipment einsetzbar.

In der Runde wurde zusätzlich diskutiert, wie die Funktionalität eines Whiteboards zum Beispiel für ein Brainstorming bereits mit Mitteln, die einfacher einsetzbar sind und eine höhere Stabilität aufweisen, umgesetzt wurde (z.B. mit einem freigegebenen Word-Dokument) und welche anderen kreativen Lösungen die Dozentinnen seit Beginn von Corona gefunden haben.

Es wurde festgelegt, dass eines der nächsten virtuellen Flurgespräche mit dem Impuls "Auf in die Präsenzlehre - was nehmen wir aus den letzten digitalen Semestern mit?" starten wird.

Im zweiten virtuellen Flurgespräch am 24.02.2022 wird es um die Angebote der vhb gehen und um die praktischen Erfahrungen unserer Dozentinnen und Dozenten mit diesem Angebot oder um ihre zukünftigen Umsetzungsideen.

Weitere Informationen zu den Virtuellen Flurgesprächen gibt es im VC-Kurs Werkstatt: Werkzeuge in der Online-Lehre nutzen.

 

 

   11.01.2022 | Fokusgruppeninterviews mit Studierenden

Im Rahmen des Projekts DiKuLe wurde am 11.01.2022 ein Fokusgruppeninterview mit Studierenden verschiedener Fakultäten der Universität Bamberg durchgeführt. In der aktuellen Planungsphase des Projekts liegt der Fokus insbesondere auf den vielfältigen Möglichkeiten der Entwicklung digitaler Kulturen, kreative Lösungen werden gesucht und Lehrveranstaltungen geplant. In dieser Phase des Projekts ist es uns wichtig auch Studierenden eine Stimme zu geben und Ihnen Möglichkeiten der Partizipation sowie Mitgestaltung digitaler Lehre zu ermöglichen. Die Fokusgruppe beschäftigte sich mit der Leitfrage „Was ist eine gute digitale Kultur in der Hochschullehre aus Perspektive der Studierenden?“.  Das Fokusgruppeninterview wurde von Hannah Brodel (M4) und Anne Schlosser (M5) des Projekts DiKuLe geführt und wird in den nächsten Monaten noch ausgewertet. Die Ergebnisse werden im Projekt zur Berücksichtigung der Studierendenperspektive zur Verfügung gestellt.  

Es wurden insbesondere Dos and Don´ts der vergangenen Semester diskutiert sowie Überlegungen für eine Integration von Online- und Präsenzlehre auch in einer Zeit, in der perspektivisch wieder mehr Präsenzlehre stattfinden wird. Je nach Studiengang und Fakultätszugehörigkeit berichteten die Studierenden von unterschiedlichen Erfahrungen, welche sie auch in unterschiedlichen Wünschen und Forderungen für eine digitale Kultur äußerten. Ein gemeinsames Anliegen ist ihnen die Etablierung intuitiver und kompakter digitaler Strukturen sowie die Schaffung eines Bewusstseins für die barrierefreie Teilhabe an Onlinelehre.

Das Interview zeigte, dass sich Studierende Partizipationsmöglichkeiten wünschen. Die Fortführung und Weiterentwicklung dieses Angebots ist im DiKuLe-Projekt in den nächsten Semestern in Form von Open-Space-Veranstaltungen angedacht.

 

 

   15.12.2021 | Vortrag von Prof. Julia Schlüter

Am 15. Dezember hielt Prof. Julia Schlüter innerhalb der Linguistischen Werkstatt einen Zoom-Vortrag mit dem Titel Correcting learner “errors” in the face of English as an International Language: Can corpora help?

Eingeladen waren alle Linguistinnen und Linguisten der Universität Bamberg sowie Studierende und Gäste von außerhalb, insbesondere aber auch die Kolleginnen und Kollegen aus der Englischdidaktik, aus dem Sprachenzentrum sowie aus dem Projekt DiKuLe.

Schon lange wird auf den Nutzen von Korpusanwendungen für den Sprachunterricht hingewiesen, jedoch besteht in der Umsetzung dieser Erkenntnis ein großer Nachholbedarf. In diesem Vortrag demonstrierte Julia Schlüter anhand einer breit angelegten Fragebogenstudie eindrucksvoll, dass weder native speakers, die als Lektor:innen an Universitäten ihre Muttersprache unterrichten, noch Lehrkräfte an Sekundarschulen auf Basis ihrer Intuition in der Lage sind, die Variation, die die Weltsprache Englisch auszeichnet, zu überblicken. Stattdessen zeigt sich, dass diejenigen, die mit dem britischen Englisch vertraut sind, ihnen unbekannte amerikanische Standardvarianten ablehnen, und umgekehrt.

Diese Probleme – sowie viele weitere Zweifelsfälle – lassen sich durch die Zuhilfenahme digitaler Textdatenbanken (Korpora) lösen, die allerdings zunächst eine Akzeptanz von Variation voraussetzt. Der Vermittlung der dazu notwendigen Einstellungen und methodischen Kenntnisse widmet sich der anglistische Teil des Teilprojekts M3 „Blended Learning in digitalen Lehr-Lern-Laboren“, das ebenfalls vorgestellt wurde.

Im Anschluss entspann sich eine lebhafte Diskussion zwischen Teilnehmenden aus den verschiedenen Lehrheinheiten und Teildisziplinen, die auch andere plurizentrische Sprachen (das Deutsche, Spanische und Französische) involvierte. Außer Frage stand dabei, dass korpuslinguistische Kompetenzen für professionelle Sprachlehrkräfte unersetzlich sind.

 

 

   03.11.2021 | Talks auf dem U:FF

DiKuLe-Forscher:innen präsentierten digitale Lehr-innovationen auf University:Future Festival.

Am 3. November 2021 hielten Forschende aus DiKuLe zwei Talks auf dem U:FF, die sich mit Inhalten aus dem Forschungsprojekt beschäftigen.

In zwei Talks haben Wissenschaftler:innen aus den Geistes- und Kulturwissenschaften sowie der Informatik neue Möglichkeiten in der digitalen Hochschullehre vorgestellt. Beide Talks stellen Arbeiten des interdisziplinären Forschungsprojekts „Digitale Kulturen der Lehre entwickeln (DiKuLe)“ vor. Im Rahmen dieses Projekts werden in den nächsten drei Jahren universitätsweit einsetzbare Lösungen und Formate für die digitale Lehre entwickelt.

Prof. Dr. Ute Schmid sprach zusammen mit Prof. Dr. Renata Szczepaniak, Dr. Anja Gärtig-Daugs und Alexander Werner einen Talk zu "Data Literacy in der Grundschule"

Dort haben sie erste Einblicke in einen Kurs zu Datenkompetenz für angehende Grundschullehrkräfte gegeben. Das Ziel: Angehende Grundschullehrkräfte so auszubilden, dass sie Grundlagen zur Datenkompetenz im Schulunterricht kindgerecht weitergeben können. Damit die angehenden Lehrkräfte gut geschult ein Verständnis von Datentypen, digitaler Repräsentation und der Nutzung von Daten durch Programme vermitteln können, sollen verschiedene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden, mit denen grundlegende Kompetenzen konstruktiv aufgebaut werden können.

Außerdem stellte Prof. Dr. Dominik Herrmann in einem Lightning Talk sein „Booklet-Anreizsystem“ vor. Studierende dürfen bei ihm während des Semesters ihre Notizen in einem Klausur-Booklet sammeln, das in der Klausur als Hilfsmittel zugelassen ist. Herrmanns Ziel: Studierende haben dadurch einen Anreiz, sich frühzeitig und reflektiert mit Lehrinhalten auseinanderzusetzen. Die dazu verwendeten Tools sollen in den kommenden Jahren weiterentwickelt und allen Lehrenden zur Verfügung gestellt werden.

Beide Talks stellen Arbeiten des interdisziplinären Forschungsprojekts „Digitale Kulturen der Lehre entwickeln (DiKuLe)“ vor. Im Rahmen dieses Projekts werden in den nächsten drei Jahren universitätsweit einsetzbare Lösungen und Formate für die digitale Lehre entwickelt. Dafür werden an der Universität Bamberg neue Software-Lösungen, didaktische Formate und Video-Infrastrukturen geschaffen und in die Praxis umgesetzt. Gefördert wird DiKuLe durch die "Stiftung Innovation in der Hochschullehre".

Das University:Future Festival fand digital vom 2. bis 4. November 2021 statt und wurde von dem Hochschulforum Digitalisierung in Partnerschaft mit der Stiftung Innovation in der Hochschullehre veranstaltet.

Auch die Universität Bamberg berichtete.

 

 

   29.10.2021 | Interner Kickoff

Am 29.10.2021 fand das interne Kick-off von DiKuLe auf der ERBA-Insel in Bamberg statt.

Ziel der Auftaktveranstaltung war es, dass sich universitätsintern alle Beteiligten an dem interdisziplinären Forschungsprojekt kennenlernen können. So sollte ein erster Rahmen für einen Austausch zwischen den unterschiedlichen Teilprojekten geschaffen werden.

Dies schien uns besonders wichtig, da DiKuLe ein interdisziplinäres Forschungsprojekt ist, indem in fünf Maßnahmen 20 unterschiedliche Teilprojekte an der Entwicklung digitaler Kulturen in der Hochschullehre arbeiten.

Nach einer Begrüßung durch den Projektleiter und Vizepräsidenten der Universität Prof. Hörmann, berichten die Projektsprecher Prof. Groß, Prof. Herrmann und Prof. Staake von dem Start des Forschungsprojekts.

Mit der anschließenden Vorstellung des Projektkoordinators Lorenz Mrohs wurde schnell deutlich, warum DiKuLe neben der inhaltlichen Arbeit durch zwei Strukturmaßnahmen unterstützt wird: Aufgrund der Größe und Interdisziplinarität des Projekts braucht es organisatorisches Geschick und einen Überblick über das große Ganze damit das Projekt insgesamt erfolgreich sein kann.

Im Anschluss stellten sich alle Beteiligten in dem Projekt mit kurzen Lightningtalks vor. Sie waren die Grundlage, um im Anschluss in einen offenen Austausch miteinander zu kommen. Denn das war das Ziel des Kick-offs. Wir wollten die Gelegenheit und Raum für einen Austausch zwischen den Menschen und ihren Teilprojekten schaffen.