Volleybrawl 2026 - Turnierbericht

 

Gemeinschaft, Sommer und jede Menge Volleyball
 

Auch wenn der Freitag buchstäblich ins Wasser fiel, ließen sich die Volleyballbegeisterten
der Universität Bamberg die Stimmung nicht nehmen. Nachdem anhaltender Regen eine
Stattfinden des ersten Turniertages unmöglich gemacht hatte, wurde der VolleyBrawl 3.0
kurzerhand auf ein kompaktes Tagesformat umgestellt. 

Am Samstag, den 13. Juni, zeigte sich das Wetter dann von seiner besten Seite: Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und beste Bedingungen sorgten für einen rundum gelungenen Turniertag auf der Rasensportanlage der Universität Bamberg an der Feki.

Mit neun Teams und insgesamt knapp 100 teilnehmenden Studierenden erstrahlte sich der
VolleyBrawl bereits zum dritten Mal in Folge zu einem der sportlichen Höhepunkte des
Sommersemesters im Hochschulsport. Trotz der kurzfristigen Umplanung konnten alle
gemeldeten Mannschaften am Samstag antreten und lieferten sich auf drei Spielfeldern
spannende, starke und faire Matches.

Das Teilnehmerfeld spiegelte einmal mehr die Vielfalt des Hochschulsports wider.  Von
motivierten Einsteigerinnen und Einsteigern aus den Volleyball-Anfängerkursen über
Freizeitspielerinnen und -spieler bis hin zu erfahrenen Vereinsspielenden war jedes
Leistungsniveau vertreten. Besonders erfreulich war dabei das insgesamt hohe spielerische
Niveau. Viele bekannte Gesichter aus den vergangenen Jahren zeigten, wie sehr sich die
Teams kontinuierlich weiterentwickelt haben, nicht nur im Hochschulsport, sondern auch
darüber hinaus.

Neben dem sportlichen Wettbewerb stand vor allem der Gemeinschaftsgedanke im
Mittelpunkt. Zwischen den Spielen wurde gemeinsam angefeuert, geplaudert und
miteinander trainiert oder gespielt. Unter den von der Universität bereitgestellten Pavillons
entstanden Austausch und Freundschaft zwischen Studierenden unterschiedlichster
Fachrichtungen, Semester und Nationalitäten. Mit den Borderless Volleys, die sich den
dritten Platz sicherten, war dieser internationale Charakter aufgrund mancher Erasmus-
Studierenden auch sportlich sichtbar.

Ein besonderes Wiedersehen gab es zudem mit vielen Teams, die den VolleyBrawl seit
mehreren Jahren begleiten. Mannschaften wie Fehlerfrei, SV Trinkpausen, Raus- und
Reinbeachen (aka Raus- und Reinstellen), Team Rocket, die Alpaca Volleys oder das
engagierte Anfängerteam Aufschlagtrauma tragen vor allem dazu bei, dass sich rund um
das Turnier inzwischen eine freundschaftliche und ambitionierte Hochschulsport-
Community entwickelt hat. Viele Teilnehmende kehren jedes Jahr zurück, knüpfen neue
Kontakte und machen den VolleyBrawl weit über den sportlichen Wettbewerb hinaus zu
einem besonderen Erlebnis.

Sportlich setzte sich am Ende das Team VolleyBees durch und sicherte sich den Turniersieg vor SV Trinkpausen.Den dritten Platz belegten die Borderless Volleys. 

Im Mittelpunkt des Tages standen jedoch weniger die Platzierungen als vielmehr der gemeinsame Spaß am Volleyball und das Miteinander auf und neben dem Spielfeld.

Ein herzlicher Dank gilt dem Sportzentrum der Universität Bamberg, der Hausverwaltung
sowie der Universität Bamberg für die tatkräftige Unterstützung und die Bereitstellung der
Infrastruktur. Ebenso trugen die Helferinnen und Helfer sowie alle teilnehmenden Teams
durch den gemeinschaftlichen Auf- und Abbau der Spielfelder und Pavillons zum
reibungslosen Ablauf des Turniers bei.

„Der wetterbedingte Ausfall am Freitag war natürlich zunächst enttäuschend. Dennoch war
es umso schöner, dass alle neun Teams die kurzfristige Umplanung mitgemacht haben und
das Turnier als ein gemeinsames Event und nicht nur als einen Besuch zum Spielen
gesehen haben. Genau diese Teamgedanken macht den VolleyBrawl, den Hochschulsport
und die Uni Bamberg aus. "Es geht nicht nur um Siege, Platzierungen, sondern auch einfach
unter uns Studis zusammenzukommen und gemeinsam einen tollen Sommertag mit "Sport
und Spaß zu erleben“, freut sich Turnierleiter Marcel Le.

Wir hörten jetzt schon Kaderpläne und Freude für eine Fortsetzung im kommenden Jahr
von den Teams und können nur sagen: Wir freuen uns und sehen uns nächstes Jahr dann
beim VolleyBrawl 4.0. M.L.