KI- und VR-gestützte Interaktion: Eine Core Practice-Studie im Englischunterricht

Wie verändert generative künstliche Intelligenz (KI) und hoch-immersive virtuelle Realität (VR) die Möglichkeiten sprachlicher Interaktion im Englischunterricht?

Dieses Projekt untersucht, wie KI-gestützte und immersive Kommunikationsräume für die Entwicklung von Interaktionskompetenz und Diskursfähigkeit im Englischunterricht gestaltet und didaktisch zielführend eingesetzt werden können. Auf Grundlage der fremdsprachenspezifischen Core Practice „Building a classroom discourse community“ (Glisan & Donato, 2026; Summer & Plötz, 2024) steht die Frage im Mittelpunkt, welche Anforderungen sich für Lehrkräfte bei der Planung, Konzeption und Umsetzung von KI- und VR-gestützten Sprechaufgaben ergeben und welche didaktischen Leitlinien sich daraus ableiten lassen. Dabei ist auch eine relevante Fragestellung, wie Lernende in KI- und VR-gestützten Sprechaufgaben interagieren und wie sie unterschiedliche Kommunikationsräume wahrnehmen. Das Projekt, welches in Kooperation mit der Stiftung Bildungspakt Bayern und den Projekten KI@school und proof durchgeführt wird, umfasst Datenerhebungen an bayerischen Sekundarschulen mit dem Ziel, die Core Practice „Building a classroom discourse community“ unter Berücksichtigung digitaler Technologien weiterzuentwickeln.

Einblicke

Projektteam der Fachdidaktik Englisch in Bamberg (von links: Claudia Schnellbögl, Rebecca Flämig, Theresa Summer)

Fachtagung Englisch der Stiftung Bildungspakt Bayern im Rahmen der Schulversuche KI@school und proof in Würzburg (von links: Thomas Roßteuscher, Claudia Schnellbögl, Rebecca Flämig, Theresa Summer, Christoph Lehner)

Pilotierung der Schulbesuche im Sommer 2026 (von links nach rechts: Theresa Summer, Claudia Schnellbögl, Rebecca Flämig)