Profil des Studiengangs

Der konsekutive Masterstudiengang vermittelt besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Empirischen Bildungsforschung und beschäftigt sich unter forschungsorientierter Perspektive mit den folgenden Bereichen:

Der konsekutive Masterstudiengang Empirische Bildungsforschung ist auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern ausgelegt. Bis zum Abschluss sind sukzessive Studienleistungen im Umfang von 120 ECTS-Punkten zu erbringen. Das Studium gliedert sich in vier obligatorisch zu besuchende Basismodule (je 15 ECTS-Punkte), zwei vertiefende Wahlpflichtmodule (je 15 ECTS-Punkte) sowie einer Masterarbeit (30 ECTS-Punkte). Die einzelnen Module bestehen in der Regel aus mehreren Lehrveranstaltungen, deren Inhalte, Formate und Leistungsnachweise im Modulhandbuch beschrieben werden.

Die vier Basismodule decken die Bereiche Lernumwelten, Forschungsmethoden, Psychologie des Lernens, Lehrens und der Entwicklung sowie Bildungssoziologie ab. Die Auswahl der einzelnen Lehrveranstaltungen innerhalb dieser Bereiche orientiert sich an Ihren individuellen Vorkenntnissen. In den zwei Wahlpflichtmodulen besuchen Sie vertiefende Lehrveranstaltungen aus zwei der oben genannten vier Bereiche. Nach erfolgreich angefertigter Masterarbeit erhalten Sie den berufs- und forschungsqualifizierenden akademischen Abschluss Master of Science (M.Sc.) in Empirischer Bildungsforschung.

Der Bereich "Lernumwelten" vermittelt Kenntnisse über die Bedeutung unterschiedlicher formeller und informeller Kontexte für den Kompetenzerwerb. Der Bereich "Psychologie des Lernens, Lehrens und der Entwicklung" vermittelt Wissen über die für das Lernen und Lehren relevanten psychischen Vorbedingungen und Fertigkeiten sowie der Bereich "Bildungssoziologie" Beschreibungen und Erklärungen zu individuellen, sozialen und strukturellen Bedingungen von Bildungsentscheidungen und von Bildungsungleichheit. Der Bereich "Forschungsmethoden" zielt auf die Vermittlung wichtiger Datenerhebungs- und Datenanalyseverfahren ab. Diese sind Voraussetzung für die Bearbeitung von wissenschaftlichen Fragestellungen der empirischen Bildungsforschung.

Fragen zum Studienablauf sowie zu Prüfungsmodalitäten können dem Modulhandbuch und der Studien- und Prüfungsordnung entnommen werden. Für allgemeine Fragen rund um das Masterstudium "Empirische Bildungsforschung" steht Ihnen Prof Dr. Maximilian Pfost zur Verfügung. Sollten sich darüber hinaus Fragen zu einzelnen Modulen ergeben, ist es ratsam, sich direkt an die Modulverantwortlichen (siehe Ansprechpersonen) zu wenden.

Zu Beginn eines jeden Wintersemesters werden die neuen Studierenden des Masters Empirische Bildungsforschung in einer Einführungsveranstaltung durch den Fachstudienberater Prof. Dr. Maximilian Pfost begrüßt. Dabei wird ihnen ein Überblick über die Gestaltungsmöglichkeiten ihres Studiums gegeben.

 

Modul

Beschreibung und Inhalte (Kurzfassung)

Modulprüfung

ECTS-Punkte

Basismodule

(Pflicht)

Lernumwelten

(A oder B)

Betrachtung zentraler Fragestellungen der Empirischen Bildungsforschung aus einem pädagogischen Blickwinkel.

  • Basismodul A: Für Studierende ohne erziehungswissenschaftliche/pädagogische Vorkenntnisse. Sie erhalten einen umfassenden ersten Überblick unter anderem über Geschichte, Normen, sowie Bildungsinstitutionen und wichtige Theorien der Pädagogik.

  • Basismodul B: Für Studierende mit erziehungswissenschaftlichen/pädagogischen Vorkenntnissen bzw. mit Bachelorabschluss in diesem Bereich. Sie erhalten die Gelegenheit, Ihr bereits vorhandenes Wissen im Rahmen von Lehrveranstaltungen in einem oder mehreren pädagogischen Teilbereichen zu erweitern.

A: Mündliche Prüfung

B: Hausarbeit

15

Forschungsmethoden

Erwerb von notwendigen Analysetechniken und –verfahren, um vielschichtige und multidimensionale Fragestellungen der Empirischen Bildungsforschung zu beantworten.

Mündliche Prüfung

15

Psychologie des Lernens, Lehrens und der Entwicklung

(A, B oder C)

Erwerb von Wissen zu entwicklungs- und bildungsrelevanten psychologischen Theorien und Modellen.

  • Basismodul A: Für Studierende ohne psychologische Vorkenntnisse.

  • Basismodul B: Für Studierende mit psychologischen Vorkenntnissen, jedoch ohne Bachelorabschluss in diesem Bereich.

  • Basismodul C: Für Studierende mit Bachelorabschluss im Bereich der Psychologie.

A: Klausur

B: Klausur

C: Mündliche Prüfung

15

Bildungssoziologie

Erwerb von Wissen zu individuellen, sozialen und strukturellen Bedingungen von Bildungsentscheidungen und Bildungsungleichheit. Es werden zwei Wahlpflichtmodule absolviert.

Je nach gewähltem Modul, zum Beispiel Klausur oder Hausarbeit

18 – 24 (je nach gewähltem Modul)

Vertiefungsmodule

(Wahlpflicht; 2 aus 4)

Lernumwelten

Vertiefung der zuvor erworbenen Kenntnisse im Rahmen von Lehrveranstaltungen aus einem oder mehreren Teilbereichen der Pädagogik.

Hausarbeit

15

Forschungsmethoden

Vertiefung der grundlegenden statistischen Kenntnisse im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu komplexeren Modellen.

Mündliche Prüfung

15

Psychologie des Lernens, Lehrens und der Entwicklung

(A oder B)

Vertiefung der zuvor Erworbenen Kenntnisse des Basismoduls. Wahl eines Vertiefungsmoduls je nach Wissensstand.

  • Vertiefungsmodul A: Aufbauend auf Basismodule A und B.

  • Vertiefungsmodul B: Aufbauend auf Basismodul C.

A: Mündliche Prüfung

B: Mündliche Prüfung

15

Bildungssoziologie

Vertiefung der zuvor gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen von eines zu wählenden Vertiefungsmoduls.

Je nach gewähltem Modul

12

 

Masterarbeit

Sie setzen sich selbstständig mit einer für den Studiengang wichtigen Fragestellung auseinander und beantworten diese unter Berücksichtigung der Regeln und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

 

30

 

Hauptstandorte des Studiengangs: