Profil des Studiengangs

Der Bamberger Bachelorstudiengang Archäologische Wissenschaften ist ein moderner und praxisorientierter Studiengang. Er deckt die Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit ab. Er ist durch die Vernetzung verschiedener archäologischer Fachrichtungen geprägt und zeichnet sich innerhalb der archäologischen Bachelorstudiengängen des deutschsprachigen Raumes durch eine besondere inhaltliche und zeitliche Breite aus.

Wir bieten Ihnen eine breit angelegte archäologische Grundausbildung, in deren Vordergrund die Vermittlung von wissenschaftlichem Grundwissen und Methodenkompetenz steht. Dabei wird großer Wert auf die Verbindung von Lehre und Forschung und Praxisnähe gelegt.

Seminare, Vorlesungen, Übungen und Kolloquien vermitteln einen Überblick über die zentralen Fragestellungen und Methoden der Archäologischen Wissenschaften. Für den Bamberger Standort kennzeichnend sind die starke Praxisorientierung und die Einbringung denkmalpflegerischer Aspekte in die Lehre. Der Praxisbezug wird durch Übungen am archäologischen Material, Ausgrabungen, Praktika und Exkursionen gewährleistet.

Der Studiengang zeichnet sich durch ein optimales Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden aus und ist in einer Fakultät angesiedelt, in der engagierte Geistes- und Kulturwissenschaftler verschiedener Fächer forschen und lehren.

Durch die individuelle Auswahl von Lehrveranstaltungen haben Sie die Möglichkeit, eigenen Interessensfeldern nachzugehen und  inhaltliche Schwerpunkte auszubilden. Dadurch werden Sie individuell an Themen herangeführt, die Sie die kulturellen Wurzeln der Gegenwart zu verstehen lehren.

Prof. Dr. Rainer Atzbach, Associate Professor, Section for Medieval and Renaissance Archaeology, Aarhus University

In Bamberg gewann ich einen guten Überblick über alle Facetten der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Die fundierte Ausbildung sorgte dafür, dass ich sowohl bei Denkmalämtern als auch in Museen an spannenden Projekten mitarbeiten konnte. Wäre ich wieder Studienanfänger, so würde ich auf jeden Fall ein Studium in Bamberg beginnen.

Barbara Holzapfel, Absolventin des Bachelorstudiengangs Archäologische Wissenschaften 2019

Ich bin derzeit Studentin im Masterstudiengang Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie. Meiner Meinung nach bereitet der BA-Studiengang Archäologische Wissenschaften an der Uni Bamberg vor allem methodisch besonders gut auf das Berufsleben vor. 

Die archäologischen Bodendenkmäler in Deutschland stammen aus unterschiedlichen Epochen der Ur- und Frühgeschichte, der Römischen Kaiserzeit oder dem Mittelalter und der Neuzeit. Alle diese Fachrichtungen sind in Bamberg unter einem Dach vereinigt, sodass die Studierenden während ihres Studiums einen Überblick über alle relevanten Epochen erhalten. Zusätzlich werden durch die Juniorprofessur in der Geoarchäologie Methoden vermittelt, mit denen man anthropogene Bodeneingriffe durch moderne Technik sichtbar machen kann. Bei der praktischen Arbeit mit Funden oder im Gelände sowie bei der Anwendung von PC-Software und technischen Geräten kann man auf das Wissen und die Erfahrung des Fachpersonals der Dozierenden zurückgreifen und wird bestens unterstützt und betreut. Die praktische Ausrichtung ist meiner Ansicht nach ein nicht zu unterschätzender Vorteil des Studiums in Bamberg.

Die Bibliothek ist direkt gegenüber und die Literatur über das Bibliothekssystem leicht zugänglich, sodass wir als Studierende jederzeit Zugriff auf die reichhaltige Sammlung an Büchern haben. Durch die Hausarbeiten und Referate hatte ich am Ende meines Studiums das Gefühl, das wissenschaftliche Arbeiten gut zu beherrschen. 

Über Berichte von Kommilitonen und ehemaligen Studenten oder das Engagement bei verschiedenen Projekten des Lehrstuhls bzw. der Professuren bekommt man Einblicke in den Arbeitsmarkt. Dabei helfen auch das Archäologische Kolloquium mit spannenden Vorträgen von Externen, Infoveranstaltungen, der Studentische Arbeitskreis sowie Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen bei den zahlreichen Veranstaltungen.