Uta Poplutz
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Preis für herausragende Abschlussarbeiten für Jakob Link

Jakob Link, der im Studiengang Lehramt an Gymnasien seine Zulassungsarbeit zum Thema "'Lebendige Spuren' in Miltenberg. Das Potenzial jüdischer Lokalgeschichte für antisemitismuskritische Bildungsarbeit" schrieb, wurde mit dem Preis für herausragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Am 24.06.2026 wurde der Preis für herausragende Abschlussarbeiten (Akademisches Jahr 2024/25) an Jakob Link (Zulassungsarbeit; Lehramt Gymnasien; Betreuerin: Kathrin Gies) für die Arbeit „Lebendige Spuren“ in Miltenberg. Das Potenzial jüdischer Lokalgeschichte für antisemitismuskritische Bildungsarbeit verliehen, die vom Verfasser im Rahmen der Institutsleitungssitzung auch in einem Kurzvortrag vorgestellt wurde:

Angesichts eines „antisemitischen Grundrauschens“ in der deutschen Gesellschaft trotz aller Bemühungen einer Bildung gegen Antisemitismus im Kontext Schule wirft Jakob Link in seiner Zulassungsarbeit die Frage auf, welches Potential ein Lernen an und mit jüdischer Lokalgeschichte für antisemitismuskritische Bildungsarbeit hat. Seine Arbeit ordnet eine von ihm als Bildungsmaterial gegen Antisemitismus erstellte Broschüre Lebendige Spuren zum jüdischen Miltenberg in geschichtswissenschaftliche und geschichtsdidaktische Diskurse ein, lotet angesichts des von Wandel und Kontinuitäten bestimmten Phänomens des Antisemitismus die Chancen für Bildung in antisemitismuskritischer Absicht im Hinblick auf die Zielgruppe von jugendlichen Schüler:innen aus und reflektiert das didaktische Konzept der Broschüre. Die Broschüre selbst war im Jahr 2025 zum Teil in Archivarbeit im Rahmen des Lehrveranstaltungsformats „Projekt“ und einer zugehörigen Modulabschlussprüfung am Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften für den Studiengang Lehramt an Gymnasien entstanden.