Smart City Science neu denken: Internationaler Scoping Workshop in Hannover
Drei intensive und inspirierende Tage verbrachten einige Mitglieder das Smart City Research Labs der Universität Bamberg gemeinsam mit internationalen Partnerinnen und Partnern beim VW Scoping Workshop im Schloss Herrenhausen in Hannover. Ziel der Veranstaltung war es, Smart City Research nicht nur projektbezogen, sondern als eigenständiges wissenschaftliches Feld neu zu denken.
Gemeinsam richteten u.a. Daniela Nicklas, Maria Wimmer (Uni Koblenz) , Marc Redepenning und Katharina Ebner als Team einen interdisziplinären Workshop aus, an dem 27 Forschende aus mehr als zehn Fachdisziplinen und neun Ländern teilnahmen. Im Zentrum stand die Entwicklung einer gemeinsamen Vision von Smart City Science (SCiS), die Wissenschaft, Politik und Praxis gleichermaßen adressiert.
Mithilfe der Methode “der wertschätzenden Forschung” lag der Fokus bewusst auf Stärken, Potenzialen und produktiven Spannungsfeldern in Smart-City-Projekten. In den drei Tagen wurden unter anderem über 30 zentrale Erfolgsmechanismen und Herausforderungen identifiziert, mehr als 20 offene Forschungsfragen formuliert sowie erste Prinzipien für einen konzeptionellen Rahmen von Smart City Science abgeleitet.
Wichtige Impulse lieferten die Hauptredner Sascha Götz, Leiter des Smart City Bamberg Programms, sowie Anastasija Nikiforova von der Universität Tartu (Estland), die den internationalen und praxisnahen Blick auf das Themenfeld stärkten.
Der Workshop stellte einen ersten, vielversprechenden Schritt hin zu einer gemeinsamen wissenschaftlichen Ausrichtung dar und zeigte, wie fruchtbar interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung von Smart City Research sein kann. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Unterstützung der VolkswagenStiftung, der hierfür herzlich gedankt wird.