Viatolea Redesign
Herausforderung:
Nachhaltige Verhaltensänderungen sind komplex, Gamification kann jedoch dabei helfen, Motivation zu schaffen und Verhaltensänderungen positiv zu unterstützen. Ziel dieses Projekts ist es, die User Journey von Viatolea aus der Perspektive eines Game Designers zu analysieren und ein Konzept zu deren Optimierung zu entwickeln.
Entwickelt ein Gamification-Konzepts mit Fokus auf die bestehenden Funktionen der Viatolea-App, das die kontinuierliche Nutzung während der ersten zwei Wochen fördert sowie Ernährungsumstellungen und eine langfristige Motivation zur Nutzung der App unterstützt.
Viatolea Redesign
Team: Ozair Ahmad, Sharjeel Joyia
Zusammenfassung:
Viatolea ist eine mobile App, die Nutzer dabei unterstützt, ihre tägliche Nahrungsaufnahme zu überwachen und auftretende Symptome nach dem Verzehr zu dokumentieren. Durch die Analyse dieser Daten erkennt die Anwendung mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten und bietet individuell zugeschnittene Erkenntnisse. Um möglichst genaue Ergebnisse zu erzielen, wird den Nutzern empfohlen, die Anwendung über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen konsequent zu verwenden und alle konsumierten Lebensmittel sowie die damit verbundenen Symptome zu dokumentieren.
Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die Nutzer während des anfänglichen Zeitraums von 14 Tagen langfristig zu motivieren. Da aussagekräftige Erkenntnisse nicht unmittelbar generiert werden können, verloren viele Nutzer an Motivation, weil sie Daten eingaben, ohne einen direkten Mehrwert zu erhalten. Das Hauptziel bestand daher darin, die Nutzerbindung zu verbessern und eine kontinuierliche Nutzung während dieses entscheidenden Zeitraums zu fördern. Um dieses Problem zu adressieren, wurde die Anwendung überarbeitet, um ihre intuitive Bedienbarkeit, visuelle Attraktivität und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Zusätzlich wurden verschiedene Gamification-Elemente ergänzt, um die Nutzer zu motivieren und die Interaktion zu steigern. Ein Streak-System wurde eingeführt, um Nutzer dazu anzuregen, ihre Mahlzeiten und Symptome regelmäßig zu dokumentieren, während ein Punktesystem zusätzliche Anreize für eine häufige Nutzung der App bietet.
Um sicherzustellen, dass Nutzer bereits während der ersten 14 Tage einen unmittelbaren Mehrwert erhalten, wurde eine Funktion zur Kalorienerfassung ergänzt. Anstatt lediglich Daten für eine spätere Analyse zu sammeln, können Nutzer ihre tägliche Kalorienaufnahme verfolgen, wodurch die Anwendung bereits von Beginn an einen praktischen Nutzen bietet. Diese Funktion fördert die kontinuierliche Nutzung, während die Anwendung ausreichend Daten sammelt, um mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu identifizieren. Auch die Benutzeroberfläche und das gesamte Nutzungserlebnis wurden deutlich verbessert. Das überarbeitete Design orientiert sich an modernen UI-/UX-Standards und sorgt für eine einfachere und angenehmere Navigation. Erinnerungsbenachrichtigungen wurden integriert, um Nutzer im Laufe des Tages daran zu erinnern, ihre Mahlzeiten und Symptome zu dokumentieren. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass wichtige Informationen vergessen werden. Darüber hinaus können Nutzer bereits protokollierte Mahlzeiten und Symptome nachträglich bearbeiten. Dadurch besteht die Möglichkeit, Symptome zu ergänzen oder anzupassen, die möglicherweise erst zu einem späteren Zeitpunkt auftreten. Diese Flexibilität erhöht die Genauigkeit der erfassten Informationen und verbessert gleichzeitig das gesamte Nutzungserlebnis.
Abschließend wurden die Statistik- und Verlaufsansichten überarbeitet, um Nutzern einen klareren Überblick über ihre Nahrungsaufnahme und Symptomverläufe zu bieten. Nutzer können Einträge vergangener Tage einfach überprüfen, Muster erkennen und ein umfassenderes Verständnis für den Zusammenhang zwischen ihrer Ernährung und ihrem gesundheitlichen Befinden entwickeln. Diese Verbesserungen führten zu einer ansprechenderen, benutzerfreundlicheren und wertvolleren Anwendung, die die langfristige Nutzerbindung fördert und eine präzisere Analyse möglicher Nahrungsmittelunverträglichkeiten ermöglicht.



