Die Universitätsfrauenbeauftragten haben zur Unterstützung des weiblichen Nachwuchses mehrere Förderprogramme an der Universität Bamberg etabliert. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen flexibel und in den kritischen Übergangsphasen einer wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen.  

PUSh – der Preis der Universitätsfrauenbeauftragten für Studentinnen mit hervorragenden Masterarbeiten – soll Absolventinnen den Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere erleichtern. Nach dem Beginn einer Promotion unterstützen die Frauenbeauftragten mit Hilfe eines Mentoring-Programms, dem Female Researcher Network (FeRNet) Nachwuchswissenschaftlerinnen. FeRNet bietet ihnen nicht nur die Möglichkeit einer Mentoring-Beziehung, sondern auch Gelegenheiten, sich zu vernetzen, Instrumente, die eigene Karriere strategisch zu planen und eine Stärkung des Selbstverständnises als Wissenschaftlerin. Für die PostDoc-Phase bietet SPOT eine Option für fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre Forschung zu präsentieren, indem ihnen die Finanzierung einer internationalen Tagung an der Universität Bamberg ermöglicht wird. Auf allen Stufen einer wissenschaftlichen Karriere von der Promotion bis zur Bewerbungsphase nach der Habilitation können Nachwuchswissenschaftlerinnen zudem über das „Step by Step“-Programm auf mit Kurzzeitstipendien unterstützt werden. Ziel ist es, die Lücke zwischen den verschiedenen Phasen einer akademischen Karriere zu schließen und so eine sogenannte Leaky Pipeline zu verhindern.