DiKuLe in Zahlen

Die Laufzeit unseres Projekts endet. Wir blicken zurück: Was haben wir erreicht und welchen Impact hatte DiKuLe auf die Lehrentwicklung an der Universität Bamberg?

In Zahlen stellen vor, was wir mit dem Projekt erreichen konnten.

 

Teil 1: Der Rahmen des Projekts 

Digitale Kulturen der Lehre entwickeln (DiKuLe) ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das von August 2021 bis Dezember 2025 durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird.

Beteiligt sind 20 Teilprojekte aus allen vier Fakultäten der Universität Bamberg sowie Serviceeinrichtungen aus dem Third Space. Die Teilprojekte arbeiten dezentral, vernetzt und bearbeiten unterschiedliche Themenschwerpunkte, die sich aus den Anforderungen an digitale und moderne Lehre in verschiedenen Fächern ergeben.

Ursprünglich bis 2024 geplant, wurde DiKuLe erfolgreich bis Ende 2025 verlängert. Das Fördervolumen beträgt 5,3 Mio. EUR.

Teil 2: Wissenschaftlicher Output 

Forschung als Kern der evidenzbasierten Lehrentwicklung
DiKuLe versteht wissenschaftliche Arbeit als Grundlage wirksamer Lehrentwicklung. Entsprechend breit ist unser Output über die Projektlaufzeit.

Konferenzbeiträge

Mitarbeitende des Projekts hielten 135 Vorträge und Workshops auf fachlichen wie interdisziplinären Konferenzen und Tagungen. Zusätzlich wurden 18 Poster vorgestellt.

Publikationen

Wir veröffentlichten über 90 Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelbänden, die unterschiedliche Facetten des Projekts adressieren – von didaktischer Gestaltung über Qualifizierung und Tools bis zu Organisation und Governance von Lehrprojekten.

Herausgeberschaften

Als Projekt gaben wir sechs Sammelbände (u. a. aus unseren Symposien) heraus, die ausgewählte Beiträge bündeln und Diskussionen vertiefen.

Alle Publikationen im Überblick
Eine vollständige, fortlaufend aktualisierte Liste finden Sie unter „Ergebnisse“.

Teil 3: Neue Lehr- und Lernformate (Detail nach Teilprojekten)

DiKuLe hat Lehrentwicklung konkret in die Praxis gebracht – in Formaten, Materialien und überarbeiteter Lehre. Hier finden Sie eine Übersicht zu den Ergebnissen aus den unterschiedlichen Teilprojekten.

Maßnahme 1: Video-Umgebungen

Teilprojekt Interaktive Video-Vignetten

Neue Lehr-/Lernformate

  • Videoaufbereitung durch Segmentierung und Beobachtungsaufträge zum Thema Umgang mit Leistungsheterogenität für eine interaktive, individuelle Unterrichtsvideoanalyse
  • Entwicklung auditiver Modellantworten zum Thema Umgang mit Leistungsheterogenität
  • Erprobung verschiedener Austauschformate bei der Unterrichtsvideoanalyse mit auditiven Modellantworten, Segmentierung und Beobachtungsaufträgen (asynchroner Austausch anhand von Annotation via Panopto, synchroner Austausch via zoom oder in Präsenz)
  • Erstellung Nutzung interaktiver Videos von mündlichen Prüfungssituationen

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Grundlagenmodul Grundschulpädagogik und -didaktik I: Einführungsvorlesung Grundschulpädagogik und -didaktik
  • Grundlagenmodul Grundschulpädagogik und -didaktik II: Qualität von Grundschulunterricht professionell wahrnehmen
  • ViCoach - Coaching für die mündlichen Examensprüfungen SSE und SU

Teilprojekt #Diversitäten

Neue Lehr-/Lernformate

  • Asynchrone, multimediale Lehreinheiten zum Thema "Diversität"

Materialien

Maßnahme 2: Smarte Didaktik

Teilprojekt Feedback-Mechanismen

Neue Lehr-/Lernformate

  • Digitales, handlungsleitendes Feedback auf Basis kontrafaktischer KI-basierter Erklärungen
  • Sozio-normatives Feedback in der digitalen Hochschullehre
  • Beides evaluiert in randomisiert, kontrollierten Studien an der Universität Bamberg sowie der Universität St. Gallen.

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Internationales IT-Projektmanagement (Bamberg)
  • Applied Data Analytics and Machine Learning (Bamberg)
  • Operations Management (St. Gallen)

Teilprojekt Smarte Quizee

Neue Lehr-/Lernformate

  • 90 min Einheit zur Sensibilisierung von Lehramtsstudierenden zur reflektierten Nutzung von KI in der Grundschule, bestehend aus einem Vortrag zu Grundlagen der KI mit Schwerpunkt auf KI in der Bildung, gefolgt von Explorationsphase mit Ausprobieren von Intelligenten Tutorsystemen für Grundschulmathematik zur Einbindung in bestehende Lehrformate wie Seminare, Vorlesungen etc.

Teilprojekt Booklet Tool

Neue Lehr-/Lernformate

  • Klausur-Booklet-Mechanismus

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Basismodul A - Einführung in die Theologie
  • Informationsvisualisierung
  • Ethics for the Digital Society
  • Introduction to Security and Privacy
  • Advanced Security and Privacy
  • Einführung in die Informatik
  • Einführung in Rechner- und Betriebssysteme
  • Datenbanksysteme
  • Advanced Data Management

Materialien

Teilprojekt E-Portfolios

Neue Lehr-/Lernformate

  • Studierendenschulungen
  • Dozierendenschulungen
  • Planungs- und Entscheidungshilfe zum Einsatz von E-Portfolios in der Lehre

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Vorbereitungskurs PäDiSchuPra Berufliche Bildung
  • Einf. in das wiss. Arbeiten für Inf. und AI
  • Französische Literatur und Kultur (Projekt)
  • Vorbereitungskurs "Aspekte des Englischunterrichts"
  • Vorlesung "Held:innen"
  • Projekt zur Medieninformatik
  • Unterrichten im Anfangsunterricht - Begleitveranstaltung zum Praktikum "Erstunterricht"
  • Theorie-Praxis-Seminar zur Begleitung des Praktikums (kath. Religionsdidaktik)
  • Lehrerfahrung in der Sekundarstufe (Musikdidaktik)
  • Begleitveranstaltung Praktikum Unischule (Sozialpädagogik)
  • Hospitationen an besonderen Schulen (Inklusion)
  • (Neo-)Pragmatismus & Pädagogik (IE-Modul)
  • Heterogenität (IE-Modul)
  • Lernberatung in Theorie und Praxis
  • Beratung im schulischen Kontext
  • Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Wissenschaftskommunikation mit KI im Bereich Diagnostik (Psychologie)
  • Digitalisierung aus interdisziplinärer Perspektive (IE-Modul)
  • Alltagsintegrierte Förderung (IE-Modul)
  • Bereiche der Förderung: Lernen (IE-Modul)
  • Heterogenitätssensibles Classroom-Mamagement
  • Schulische Übergänge heterogenitätssensibel gestalten (IE-Modul)
  • BNE-Projekte in der Schule
  • Gesund & stark durch den Unialltag
  • Bereiche der Förderung: Sprache (IE-Modul)
  • Kommunikation, Medien und Öffentlichkeit
  • Fotos im Journalismus
  • Sounddesign mit modularer Klangsynthese
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung und STEAM-Education in naturnaher Umgebung
  • Digitalisierung in Schule und Unterricht aus interdisziplinärer Perspektive
  • Schule.Macht.Klima
  • Wirtschaftsenglisch 1
  • Ringvorlesung Inklusion
  • Unterrichtsintegrierte Diagnostik
  • Inklusive Schulentwicklung
  • Förderung Verhalten und Erleben
  • Unterrichtsintegrierte Förderung
  • Heterogenität CM / ZLB
  • Methoden für transformative Bildung (IE-Modul)
  • Herausforderungen im Referendariat (IE-Modul)
  • Schulversagen
  • Übergänge IE-Modul PRB

Materialien

Maßnahme 3: Blended-Learning

Teilprojekt Wildbienenbestimmung

Neue Lehr-/Lernformate

  • Seminare/ Workshops:
  • Wildbienen Einführung
  • Wildbienen bestimmen
  • Fortgeschritten: der zweite Nistzyklus, Gegenspieler und Netzwerke
  • Fortgeschritten: Wildbienenforschungsprojekte an Schulen begleiten
  • JungforscherInnenkonferenz 2025

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Seminare:
  • Wunder der Natur: Wildbienen hautnah!
  • Bee the change - Wildbienen verstehen und schützen durch Social Entrepreneurship in Schulen
  • Schulimkerei (Sommersemester)
  • Schulimkerei (Wintersemester)

Teilprojekt SprachenLLab "Russisch: Text & Kontext"

Neue Lehr-/Lernformate

  • (1)“SlavBasics“ – ein Blended-Learning Lern-/Lehrformat zum Erlernen der russischen Grammatik für Slavist:innen, die im Rahmen ihres Slavistikstudiums anfangen, Russisch zu lernen bzw. Herkunftssprecher:innen sind. Das Format stellt eine Verbindung her zwischen den im praktischen Sprachunterricht erworbenen Russischkenntnissen und den für ein Slavistikstudium notwendigen, vertieften sprachwissenschaftlichen Kenntnissen. Das Format bietet gute Differenzierungsmöglichkeiten für eine heterogene Lernerschaft.
  • (2)“SlavVisuals” - ein Lernformat, das als primäre Quelle dokumentarische statische und Bewegtbilder (Fotos und Videos) bietet, die kontextualisiert und eingeordnet werden. Die Arbeit mit dem Format dient der differenzierten Schulung der Sprachkompetenzen, was insbesondere in heterogenen Gruppen von Bedeutung ist. Das Format bietet interaktive Lernelemente, die mit der digitalen Erfahrung der Lehrenden korrelieren (Quizzes, interaktive Karten, interaktive Videos, Chatbots, Aufgaben verschiedener Art) und sich flexibel anwenden lassen.
  • (3)“Chatbot als Schreibassistent” und (4)“Chatbot als Diskussionsparter” sind Lernformate, die KI-Chatbots zur Entwicklung der Schreibkompetenz bei fortgeschrittenen Russischlernenden nutzen.

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Sprachpraktische Lehrveranstaltungen für Russisch für Niveaustufen A2, B1, B1+, B2 (nach GERS)

Materialien

  • Materialien aus der Reihe "SlavBasics. Das Verb" (5 Lernmaterialien). Aktuell sind die Materialien nach Anfrage hier verfügbar: VC Universität Bamberg, Raum „Russisch: Text & Kontext (Beta-Version)“: vc.uni-bamberg.de/course/view.php Ab Oktober 2025 werden die Materialien im Repositorium „OER@vhb – Frei verfügbare Bildungsmaterialien” veröffentlicht.
  • Materialien aus der Reihe "Russland durch die Linse der russländischen dokumentarischen Fotografie" (5 Lernmaterialien). Aktuell sind die Materialien nach Anfrage hier verfügbar: VC Universität Bamberg, Raum „Russisch: Text & Kontext (Beta-Version)“: vc.uni-bamberg.de/course/view.php;
    Ab Oktober 2025 werden jene Lernmaterialien für die keine rechtlichen Beschränkungen bestehen außerdem im Repositorium „OER@vhb – Frei verfügbare Bildungsmaterialien” zugänglich.
  • Chatbot für Sprachanfänger:innen “Russkij Chatbot A1-A2” (auf der Basis von ChatGPT; GeRS-Niveaus A1 und A2). Aktuell kann der Link nach Anfrage geschickt werden bzw. ist hier verfügbar: VC Universität Bamberg, Raum „Russisch: Text & Kontext (Beta-Version)“: vc.uni-bamberg.de/course/view.php Ab Oktober 2025 Veröffentlichung im Repositorium “OER@vhb – Frei verfügbare Bildungsmaterialien” geplant.
  • Chatbot für Fortgeschrittene “Pomoščnik v napisanii putevych zametok” (auf der Basis von ChatGPT; GeRS-Niveau B2, B2+, HS). Aktuell kann der Link nach Anfrage geschickt werden bzw. ist hier verfügbar: VC Universität Bamberg, Raum „Russisch: Text & Kontext (Beta-Version)“: vc.uni-bamberg.de/course/view.php

Teilprojekt SprachenLLab "Englisch"

Neue Lehr-/Lernformate

  • VC-Kurs: "Introduction to Corpus Basics" (https://vc.uni-bamberg.de/course/view.php?id=52652)
  • VLC-Kurs: "VLC_MC63 - Corpus Linguistics Basics" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=146)
  • VLC-Kurs: "VLC_MC64 - Using Corpora and AI" (https://oer-vlc.de/user/index.php?id=152)
  • VLC-Kurs: "VLC302 - Corpus Linguistics Basics" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=147)
  • VLC-Kurs (mitentwickelt): "VLC303 - Corpus Linguistics: Linguistic Applications" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=149)
  • VLC-Kurs: "VLC304 - Corpus Linguistics: EFL Applications" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=150)
  • VLC-Kurs: "VLC305 - Using Corpora for EFL Needs" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=166)

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • "Using Corpora for Writing Skills" (WiSe21/22 bis WiSe23/24) bzw. in der Neuauflage "Out with corpora, in with ChatGPT & Co.? Using corpora and AI to improve your writing skills" (seit SoSe24)
  • Einheit zum Thema "Introduction to Corpus Basics" in der "Introduction to English Linguistics" (seit WiSe22/23)

Materialien

  • VC-Kurs: "Introduction to Corpus Basics" (https://vc.uni-bamberg.de/course/view.php?id=52652)
  • VLC-Kurs: "VLC_MC63 - Corpus Linguistics Basics" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=146)
  • VLC-Kurs: "VLC_MC64 - Using Corpora and AI" (https://oer-vlc.de/user/index.php?id=152)
  • VLC-Kurs: "VLC302 - Corpus Linguistics Basics" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=147)
  • VLC-Kurs (mitentwickelt): "VLC303 - Corpus Linguistics: Linguistic Applications" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=149)
  • VLC-Kurs: "VLC304 - Corpus Linguistics: EFL Applications" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=150)
  • VLC-Kurs: "VLC305 - Using Corpora for EFL Needs" (https://oer-vlc.de/course/view.php?id=166)

Teilprojekt Sprachlernberatung

Neue Lehr-/Lernformate

  • Seminarkonzept für Studierende
  • Virtual Gaming Simulation (Interaktive Gesprächssimulation mit H5P)
  • Workshop für Studierende
  • Workshop für Lehrkräfte
  • Fortbildungskonzept für Lehrkräfte
  • Workshop für Schüler:innen
  • VHB-Lerneinheit (Smart VHB, OER VHB)
  • E-Portfolio mit OneNote

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Sprachlernberatung (neu entwickelt)
  • Lernberatung (weiterentwickelt + VGS)
  • Beratung im schulischen Kontext (weiterentwickelt + VGS Workshop)

Materialien

Teilprojekt Wirtschaftspädagogik

Neue Lehr-/Lernformate

  • Potentiale von Extended Reality/Virtual Reality in der Lehrkräftebildung (erste Phase) mit Fokus 'Simulation von zukünftigen Handlungsanforderungen' und 'Wissensrepräsentation'
  • Potentiale von Extended Reality/Virtual Reality in der Lehrkräftebildung (dritte Phase) mit Fokus 'Simulation von zukünftigen Handlungsanforderungen' und 'Wissensrepräsentation'
  • Potentiale Touchscreens in der Lehrkräftebildung mit Fokus 'Classroom Management'

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Modul 'Schulpraktische Studien II'
  • Modul 'Bildungstrends und gesellschaftliche Transformationen' (Bachelor)
  • Modul 'Didaktik Gesundheits- und Pflegeberufe II'

Teilprojekt TheoWerk

Neue Lehr-/Lernformate

  • Blended-Learning-Seminar
  • VR-Lernumgebungen
  • hochschuldidaktische Fortbildung
  • Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogisch Arbeitende
  • Online-Ressourcen für das TheoWerk (Sammlung von digitalisierten Kirchen und digitalisierten Museumsausstellungen)
  • Erklärvideos für Websites und Social Media (Instagram)

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Seminar (SoSe 2022; Witt): Kirchenpädagogik 2.0?! Virtuelle Kirchenräume konzipieren, erkunden und erfahrbar machen
  • Seminar (SoSe 2023; Witt): VR-Kirchenpädagogik - Virtuelle Kirchenräume erschließen, konzipieren und erfahrbar machen
  • Seminar (SoSe 2025; Brustkern; Integration von VR-Lernumgebungen): Lebenswelt 'Fränkisches Rom' - Christlichen Glaubenszeugnissen in Bamberg auf der Spur sein
  • Seminar (SoSe 2025; Lindner; Integration von VR-Lernumgebungen): Religionskulturen in Bildungsprozessen thematisieren

Materialien

Maßnahme 4: Koordination und Transfer

Aktivitäten am Zentrum für Hochschuldidaktik

Neue Lehr-/Lernformate

  • Vortragsreihe Bamberger Best Practices in der Lehre
  • Aktivieren in asynchronen Lernsettings - Interaktive Lehrvideos erproben und selbst gestalten (von DiKuLe-MAs entwickelt, beim ZHD durchgeführt)
  • Hybride Lehre - Digitale Settings erproben (in Kooperation mit QUADIS)
  • Hybride Lehre unterstützen - Support für studentische Hilfskräfte (in Kooperation mit QUADIS)
  • KI in der Theologie (Inhouse, in Kooperation mit dem MD)
  • KI-Policy-Puzzle: Eigene fachspezifische Richtlinien für Studierende festlegen (mit Petra Uhsemann zusammen)
  • Lehrwerkstatt "Digitale Lehre nachhaltig gestalten" (in Kooperation mit QUADIS)
  • Lehrwerkstatt: H5P an der Universität Bamberg (in Kooperation mit dem MD / damals IT-Support)
  • Lehrwerkstatt: VR-Brillen in der Hochschullehre (von DiKuLe-MAs entwickelt, beim ZHD durchgeführt)
  • LeKo-X | Mein Lehr-/Lernkonzept im Austausch (in Kooperation mit TH Wildau & FernUni Hagen)
  • Open Space
  • Portfolio & Co.: Reflexives Lernen nicht nur im VC und in efolio (in Kooperation mit dem MD / damals IT-Support)
  • Tutorentraining: Digital gestützte Lehrszenarien gestalten
  • Videoproduktion von Lehrvideos (in Kooperation mit QUADIS und dem MD / damals IT-Support)

Seminare & Vorlesungen – (Re)Design

  • Vortragsreihe Bamberger Best Practices in der Lehre
  • Aktivieren in asynchronen Lernsettings - Interaktive Lehrvideos erproben und selbst gestalten (von DiKuLe-MAs entwickelt, beim ZHD durchgeführt)
  • Hybride Lehre - Digitale Settings erproben (in Kooperation mit QUADIS)
  • Hybride Lehre unterstützen - Support für studentische Hilfskräfte (in Kooperation mit QUADIS)
  • Informationsveranstaltung KI in der Lehre – welches Tool wofür? (in Kooperation mit QUADIS)
  • KI in der Theologie (Inhouse, in Kooperation mit dem MD)
  • KI-Policy-Puzzle: Eigene fachspezifische Richtlinien für Studierende festlegen (mit Petra Uhsemann zusammen)
  • Lehrwerkstatt "Digitale Lehre nachhaltig gestalten" (in Kooperation mit QUADIS)
  • Lehrwerkstatt: H5P an der Universität Bamberg (in Kooperation mit dem MD / damals IT-Support)
  • Lehrwerkstatt: VR-Brillen in der Hochschullehre (von DiKuLe-MAs entwickelt, beim ZHD durchgeführt)
  • LeKo-X | Mein Lehr-/Lernkonzept im Austausch (in Kooperation mit TH Wildau & FernUni Hagen)
  • Open Space
  • Open Space X DiKuLe Symposium
  • Open Space/Projektwoche | Unser UNIVERSIUM (mit Carmen Herrmann)
  • Portfolio & Co.: Reflexives Lernen nicht nur im VC und in efolio (in Kooperation mit dem MD / damals IT-Support)
  • Tutorentraining: Digital gestützte Lehrszenarien gestalten
  • Videoproduktion von Lehrvideos (in Kooperation mit QUADIS und dem MD / damals IT-Support)
  • Webinar „Fostering Interaction & Collaboration Online“
  • webinar "Strategic course design with ePortfolios: A practical guide" (efolio-Team)

Strukturelle Veränderungen: Was hinter den Zahlen steckt

DiKuLe hat nicht nur neue Lehrformate und Materialien hervorgebracht, sondern auch zu nachhaltigen strukturellen Veränderungen an der Universität Bamberg beigetragen. Dazu zählen Anpassungen in Modulhandbüchern und Prüfungsordnungen ebenso wie die Neugestaltung und Ausstattung von Räumen.

Wenige Zahlen – aber große Wirkung

Lehrentwicklung kann auf vielen Ebenen ansetzen: Häufig lassen sich Lehrveranstaltungen modernisieren oder digital erweitern, ohne dass Studien- oder Prüfungsstrukturen angepasst werden müssen. Nur wenn neue Lehr- und Lernformen dauerhaft in Curricula integriert werden sollen, sind Änderungen in Modulhandbüchern oder Prüfungsordnungen erforderlich. Solche strukturellen Anpassungen sind selten, aber besonders bedeutsam – sie sichern die langfristige Wirkung und institutionelle Verankerung von Innovationen.

In DiKuLe ist dies gelungen: Neun Modulhandbücher und zwei Prüfungsordnungen konnten angepasst oder neu eingeführt werden. Sie zeigen, dass digitale Lehrentwicklung nicht nur experimentell erprobt, sondern dauerhaft in den Strukturen der Universität Bamberg verankert wurde.

Auch im Bereich der räumlichen Infrastruktur zeigt sich diese Nachhaltigkeit. Räume sind an Hochschulen ein knappes Gut – umso erfreulicher ist es, dass durch DiKuLe neue Lehr- und Lernräume geschaffen und bestehende Labore technisch ausgebaut wurden. Damit wurden die räumlichen Voraussetzungen für eine moderne, kollaborative Lehre langfristig gestärkt.

Überarbeitete und neue Modulhandbücher

Im Zuge des Projekts wurden insgesamt neun Modulhandbücher angepasst, überarbeitet oder neu eingeführt. Sie spiegeln die didaktischen und curricularen Entwicklungen wider, die in den DiKuLe-Teilprojekten erarbeitet wurden.

  • Biologie (Grundschule und Mittelschule): vier Modulhandbücher in Überarbeitung (Biologie GS / MS, Chemie GS / MS)
  • Lehramt Grundschulpädagogik und -didaktik: Modul II wurde neu eingeführt
  • Anglistik / Amerikanistik: Modulhandbuch Bachelor Anglistik/Amerikanistik (ab SoSe 2025)
  • Master English and American Studies: Modulhandbuch gültig ab SoSe 2025
  • Master Berufliche Bildung / Fachrichtung Sozialpädagogik (120 ECTS, 4 Semester): Modulhandbuch gültig ab SoSe 2025
  • Lehramtsstudiengänge (vorläufig): Modulhandbuch für Studienbeginn ab SoSe 2014 – gültig ab SoSe 2025

Diese Überarbeitungen stärken die curriculare Verankerung digital gestützter Lehre und tragen dazu bei, die Ergebnisse aus DiKuLe dauerhaft in den Fachkulturen zu verankern.

Geänderte Prüfungsordnungen

Darüber hinaus konnten zwei Prüfungsordnungen angepasst werden:

  • Lehramt Grundschulpädagogik und -didaktik (LAPO)
  • Studien- und Fachprüfungsordnung für den Masterstudiengang English and American Studies (Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fassung vom 26. Juli 2013, zuletzt geändert durch Satzung vom 15. Januar 2025)

Damit wurden neue Lehr- und Prüfungsformate, wie sie in den Teilprojekten erprobt wurden, curricular und rechtlich abgesichert.

Neu gestaltete und ausgestattete Räume

Im Bereich der räumlichen Infrastruktur wurden neun Räume neu eingerichtet oder technisch erweitert, um innovative Lehr- und Lernformate dauerhaft zu unterstützen.

  • Sprachen-LLab (LU19/00.09) und Berufswelten-LLab (FMA/00.07): Ausstattung mit einem Active-Learning-System der Firma WolfVision (gefördert durch DiKuLe-Mittel)

Funktionen des Active-Learning-Systems:

  • interaktives und kollaboratives Arbeiten an mehreren Displays
  • gemeinsames Bearbeiten und Verteilen von Dokumenten
  • Optimierung von Videokonferenzen und hybriden Lernszenarien
  • Unterstützung von BYOD („Bring Your Own Device“) und verschiedenen Betriebssystemen

Das System erleichtert die Arbeit in den DigiLLabs erheblich und fördert die Kooperation zwischen Lehrenden und Studierenden.

  • Neu eingerichtet: Videoschnittbüro und Podcastbüro
  • Technisch erweitert: Sprachen-LLab, Berufswelten-LLab und WiPädLab
  • Neu gestaltet in Kooperation mit DigiZ und ZLB: zwei Beratungsräume (LU19/03.04 und LU19/03.03) in der Luitpoldstraße 19 – mit verbessertem Beratungs- und Aufnahme-Setting für Lehr-Lern-Zwecke

Damit konnten Beratungs- und Lernräume geschaffen werden, die moderne didaktische, technische und pädagogische Anforderungen an eine zeitgemäße Lehrentwicklung optimal unterstützen.

Software und Videos: Was hinter den Zahlen steckt

Digitale Lehrentwicklung zeigt sich auch in der Entwicklung neuer Tools, Medien und Anwendungen. Im Projekt DiKuLe wurden eine Vielzahl von Softwarelösungen und Lernressourcen geschaffen, weiterentwickelt oder in bestehende Plattformen integriert. Gleichzeitig entstanden zahlreiche Videos, die hybride Lehrformate unterstützen, Lehrinhalte erweitern und Lehrende wie Studierende miteinander verbinden. Auch Virtual-Reality-Anwendungen kamen gezielt in einzelnen Fachprojekten zum Einsatz.

Software-Anwendungen aus DiKuLe

Insgesamt sind 17 Softwarelösungen im Rahmen von DiKuLe entstanden oder wurden weiterentwickelt. Sie reichen von intelligenten Tutorsystemen über Feedback-Module und Apps bis hin zu OER-basierten Lernumgebungen. Die folgenden Beispiele zeigen die Vielfalt der technischen und didaktischen Entwicklungen:

Diese Anwendungen wurden in enger Zusammenarbeit zwischen Lehrenden, Studierenden und IT-Fachkräften entwickelt. Sie bilden die Grundlage für dateninformierte Lehrentwicklung, adaptive Lernprozesse und nachhaltige digitale Infrastruktur an der Universität Bamberg.

Videos als Medium der hybriden Lehre

Im Verlauf des Projekts entstanden rund 1 200 Videos, die in ganz unterschiedlichen Kontexten eingesetzt werden: zur Unterstützung hybrider und digitaler Lehrveranstaltungen, zur Vorstellung von Studienangeboten, für Schulungen, Tutorials und Werbeformate. Sie zeigen, wie audiovisuelles Material als didaktisches Werkzeug in der Hochschullehre an Bedeutung gewonnen hat.

Durch den Ausbau von Video-Infrastruktur und die Qualifizierung von Lehrenden konnte das Medium Video systematisch in die Lehrpraxis integriert werden – von kurzen Lern-Clips bis hin zu aufgezeichneten Vorlesungen und studentischen Projektvideos.

Virtual Reality in der Lehre

Etwa 410 Studierende nutzen aktuell die im Rahmen von DiKuLe entwickelten VR-Anwendungen. Sie ermöglichen immersive Lernszenarien und fördern neue Formen der Erfahrungsorientierung in der Lehre.

Die Anwendungen kommen insbesondere in der Religionspädagogik (z. B. im TEO-Werk) sowie in der Wirtschaftspädagogik zum Einsatz. Sie eröffnen Lernräume, in denen Studierende reale Handlungssituationen virtuell erleben, reflektieren und für ihre eigene Lehrpraxis aufbereiten können.

Damit tragen auch diese Anwendungen zur nachhaltigen Entwicklung digitaler Lehrkulturen bei – an der Schnittstelle von Technologie, Didaktik und Fachkultur.

Veranstaltungen und Kooperationen: Was hinter den Zahlen steckt

Im Projekt DiKuLe wurden zahlreiche Formate entwickelt, die Austausch, Zusammenarbeit und Wissenstransfer fördern – sowohl innerhalb der Universität Bamberg als auch mit externen Partnern. Die folgenden Zahlen zeigen, wie stark sich das Projekt in der Lehrentwicklung vernetzt hat.

Hochschulöffentliche Veranstaltungen

Insgesamt wurden 86 hochschulöffentliche Veranstaltungen durchgeführt, an denen rund 2 175 Personen teilgenommen haben. Die Formate reichten von Workshops und Vorträgen über Tagungen bis zu Open-Space-Angeboten und thematischen Reihen.

Die Veranstaltungen lassen sich in folgende Schwerpunkte einteilen:

  • Konferenzen und Tagungen: z. B. DiKuLe-Symposium, DivDig-Konferenz, Open-Space-Formate
  • Workshops & Fortbildungen: u. a. Lehrvideo-Workshops, KI-Schulungen, VR-Workshops, E-Portfolio-Schulungen
  • Fachvorträge & Expert:innenimpulse: nationale und internationale Beiträge, z. B. Joe Lambert (StoryCenter, USA)
  • Praxis- und Austauschformate: Crashkurse, Best-Practice-Sessions, Flurgespräche, Studiengangs- oder Forschungseinheiten

Diese Veranstaltungen haben entscheidend dazu beigetragen, eine Kultur des Austauschs über Status- und Fachgrenzen hinweg zu etablieren und Lehrentwicklung sichtbar zu machen.

Kooperationen mit universitätsinternen Einrichtungen

Im Verlauf des Projekts arbeiteten 76 universitätsinterne Einrichtungen mit DiKuLe zusammen. Die Bandbreite zeigt, wie breit das Projekt in der Universität verankert war.

Die Kooperationen umfassten insbesondere:

  • Zentrale Einrichtungen: Z/KOM, ZHD, DigiZ, UB, FIS, UBP Verlag, Justitiariat, Mediendidaktische Servicestelle
  • Technische & administrative Unterstützung: ITS, Medientechnik, Abteilung 1, IT-Service, Serverhosting, FlexNow-Team
  • Fachbereiche & Lehrstühle aus allen Fakultäten: z. B. Grundschulpädagogik, Informatik, Romanistik, Religionspädagogik, Wirtschaftspädagogik, Psychologie
  • Lehrkräftebildung & Beratungsstrukturen: ZLB, Kompetenzzentrum Beratung, Forschungsnetzwerke, BaGraTEd
  • DigiLLabs und Medienproduktion: Gerätebereitstellung, Videoaufnahmen, technische Unterstützung, Beratungsangebote

Die intensive Zusammenarbeit zeigt, wie stark DiKuLe in bestehende universitäre Strukturen eingewoben wurde und wie vielfältig die Bedarfe digitaler Lehrentwicklung sind.

Kooperationen mit externen Einrichtungen

Darüber hinaus entstanden 141 Kooperationen mit externen Partnern – ein starkes Zeichen für regionale, nationale und internationale Vernetzung der digitalen Lehrentwicklung.

Die externen Kooperationen lassen sich in folgende Kategorien gliedern:

  • Universitäten & Hochschulen: u. a. Mainz, Freiburg, Siegen, Leipzig, Innsbruck, Gießen, Hamburg, FAU, TUM, Würzburg, Passau, internationale Partner in Schweden, Indonesien, Tschechien
  • Schulen: über 60 Schulen bundesweit, mehrere Universitätsschulen, Berufs- und Wirtschaftsschulen
  • Organisationen & Unternehmen: Wolfvision, Cancom, FMS-Computer, Adendo, Catalyst IT, Umweltstationen
  • Fachverbände & Netzwerke: AAEEBL, GMF, Taskforce KI, SLB/SLC, Virtual Linguistics Campus
  • Kommunale & gemeinnützige Einrichtungen: LBV-Umweltstation, Lebenshilfe, regionale Lernorte

Diese vielfältigen Partnerschaften ermöglichten Praxisprojekte, Lehr-Lern-Experimente, gemeinsame Forschung, Austauschforen, technische Weiterentwicklungen und Fortbildungsangebote.


Detailübersichten (zum Ausklappen)

Für Interessierte stellen wir die vollständigen Listen als detaillierte Übersicht bereit:

  • Alle hochschulöffentlichen Veranstaltungen (mit Titeln & Teilnehmendenzahlen)
  • Alle Kooperationen mit universitätsinternen Einrichtungen
  • Alle Kooperationen mit externen Einrichtungen

Diese vollständigen Tabellen basieren auf den Rückmeldungen aller Teilprojekte und dokumentieren die gesamte Breite der Vernetzung im Projekt.


Über die Zahlen: Die hier vorgestellten Zahlen wurden aus unseren unterschiedlichen Teilprojekten erhoben, jedoch ohne wissenschaftlichen Anspruch oder Anspruch auf Vollständigkeit. Insbesondere die Zahlen zu den Teilnehmenden basieren zum Teil auf Schätzungen. Trotzdem spiegeln sie den Impact unseres Projekts recht gut wider und wir sind sehr stolz darauf, was wir alles erreichen konnten.