Informationen zur Erstellung und Einreichung von Wahlvorschlägen
Die Formulare für die Erstellung und Einreichung von Wahlvorschlägen finden sich auf der Seite des jeweiligen Wahljahres (aktuell 2026). Dazu gehören
- das Wahlvorschlagsformular,
- die Einverständniserklärung zur Kandidatur sowie
- die Unterstützungserklärung zum Wahlvorschlag.
Bis zum Ende der Einreichungsfrist für die Wahlvorschläge müssen für jeden Wahlvorschlag sowohl die Kandidierendenliste als auch die Unterstützungsunterschriften sowie die Einverständniserklärungen der Kandidierenden beim Wahlamt eingegangen sein.
Dem Wahlvorschlag soll eine kurz gefasste Gesamtbezeichnung (= Listenname) gegeben werden.
Nachfolgend finden Sie detailliertere Informationen zu einzelnen Elementen und Aspekten eines Wahlvorschlags.
Angaben zu den Kandidierenden
Neben Namen und Vornamen der Bewerbenden muss die Kandidierendenliste
- bei Beschäftigten die Amts- oder Berufsbezeichnung sowie die Stelle, an der sie tätig sind,
- bei Studierenden die Fakultät, der sie angehören,
enthalten. Zusätzlich muss, soweit es zur eindeutigen Kennzeichnung von Bewerbenden erforderlich ist, das Geburtsdatum angegeben werden und kann die Zugehörigkeit zu einer Vereinigung von Mitgliedern der Hochschulen im Freistaat Bayern genannt werden. Weitere Angaben sind unzulässig.
Ein eventueller Rufname ist so auf der Kandidierendenliste anzugeben, wie er auch auf den Stimmzetteln erscheinen soll.
Die jeweiligen Grenzen für die Anzahl an Kandidierenden finden sich nachstehend unter "Höchstzahlen für Bewerbende eines Wahlvorschlags".
Höchstzahlen für Bewerbende eines Wahlvorschlags
| Gremium | Anzahl der zu wählenden Personen | Höchstzahl an Bewerbenden |
| Senat | 6 Vertretungspersonen der hauptberuflichen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer | 18 |
| 1 Vertretungsperson der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Promovierende | 5 | |
| 1 Vertretungsperson der wissenschafts- und kunststützenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter | 3 | |
| 2 Vertretungspersonen der Studierenden | 6 | |
| Fakultätsräte | 6 Vertretungspersonen der hauptberuflichen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer | 18 |
| 2 Vertretungspersonen der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Promovierenden | 10 | |
| 1 Vertretungsperson der wissenschafts- und kunststützenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter | 3 | |
| 2 Vertretungspersonen der Studierenden, die von der Fachschaftsvertretung der jeweiligen Fakultät gewählt werden | ||
| Fachschaftsvertretungen | Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften: 9 Mitglieder | 27 |
| Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften: 8 Mitglieder | 24 | |
| Fakultät Humanwissenschaften: 7 Mitglieder | 21 | |
| Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik: 7 Mitglieder | 21 | |
| Studierendenparlament | 17 aus der Gesamtheit der Studierenden unmittelbar gewählte Vertretungspersonen | 51 |
Einverständniserklärung zur Kandidatur
Bewerbende müssen ihr Einverständnis mit einer Kandidatur erklären. In diese Einverständniserklärung ist eine Adresse, unter der die Bewerbenden im Fall der Wahl zuverlässig erreicht werden können, einzutragen; bei Studierenden muss diese Adresse zudem in den Onlinediensten der Studierendenkanzlei als Postanschrift angegeben sein.
Unterstützung eines Wahlvorschlags
Wahlvorschläge für Senat oder Studierendenparlament müssen von mindestens zehn, Wahlvorschläge für Fakultätsräte von mindestens fünf Wahlberechtigten unterstützt werden (= Vorschlagende). Die Vorschlagenden müssen bei der Unterzeichnung eines Wahlvorschlags neben ihrem Namen und Vornamen
- als Beschäftigte ihre Amts- oder Berufsbezeichnung sowie die Stelle, an der sie tätig sind,
- als Studierende ihre Fakultätszugehörigkeit
angeben. Zusätzlich muss, soweit es zur eindeutigen Kennzeichnung von Vorschlagenden erforderlich ist, das Geburtsdatum angegeben und kann die Zugehörigkeit zu einer Vereinigung von Mitgliedern der Hochschulen im Freistaat Bayern genannt werden. Wenn Unterstützende bereits unterzeichnet haben, darf die Kandidierendenliste nicht mehr verändert werden.
Sollte es Unterstützenden nicht möglich sein, direkt auf dem Wahlvorschlag zu unterzeichnen, können sie ihre Unterstützung alternativ auch mithilfe der Unterstützungserklärung mitteilen. Auf dem Formular sind die Bewerbenden des jeweiligen Wahlvorschlags vollständig aufzuführen.
Auf dem Wahlvorschlagsformular soll auch angegeben werden, wer von den Unterzeichnenden zur Vertretung des Wahlvorschlags gegenüber den Wahlorganen (Wahlleiterin, Wahlausschuss) und zur Entgegennahme von Erklärungen und Entscheidungen der Wahlorgane berechtigt ist. Fehlt diese Angabe, gilt die Person als berechtigt, die an erster Stelle unterzeichnet hat.
Grenzen hinsichtlich Kandidatur und Unterstützung
Bewerbende sowie Unterstützende dürfen pro Kollegialorgan (Senat, Fakultätsrat, Fachschaftsvertretung, Studierendenparlament) lediglich in einem Wahlvorschlag auftreten. Dabei können sie aber gleichzeitig als Bewerbende und Unterstützende fungieren.
Für den Fakultätsrat bzw. die Fachschaftsvertretung kann nur kandidieren bzw. unterstützen, wer der jeweiligen Fakultät angehört. Bei Beschäftigten ist folglich eine Tätigkeit in der entsprechenden Fakultät erforderlich, bei Studierenden eine Immatrikulation.
Wahlvorschläge für den Senat und das Studierendenparlament können fakultätsübergreifend zur Kandidatur genutzt bzw. unterstützt werden.