Bachelor

Volkswirtschaftslehre

Volkswirtschaftslehre mit europäischem Schwerpunkt: Mikro- und Makroökonomik, quantitative Methoden und obligatorisches Auslandsstudium in einem interdisziplinären B.Sc.-Studiengang.

Überblick

Im Studium der Volkswirtschaftslehre (VWL) lernen Sie, wie eine Volkswirtschaft funktioniert, Ressourcen verteilt werden und Märkte sowie wirtschaftliche Zusammenhänge auf gesamtwirtschaftlicher Ebene wirken – und schauen dabei über den Tellerrand hinaus.

Besonderheiten und Schwerpunkte

  • Breite volkswirtschaftliche Ausbildung mit mathematischen und statistischen Methoden
  • Einblick in internationale Wirtschaftsstrukturen und fremde Kulturen
  • Persönliche Betreuung in kleinen Gruppen
  • Gute Voraussetzungen: Interesse an Ökonomie, analytisches Denken, Bereitschaft für Mathe und Statistik

Voraussetzungen

Zulassungsfrei: allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis

Einschreibezeitraum für den Studienstart im Wintersemester 2026/2027: 22.06.2026 – 02.10.2026

Weitere Hinweise

Der Zeitraum gilt für typische Fälle, etwa mit einer in Deutschland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung. Welche Fristen für Sie gelten, sehen Sie auf der Fristenseite der Studierendenkanzlei. Details zum Ablauf, zu abweichenden Fristen und zu den Regelungen für internationale Studieninteressierte finden Sie im Abschnitt zur Einschreibung am Seitenende.

ECTS-Verteilung

180 ECTS gesamt
VWL-Grundlagen (Mikroökonomie, Makroökonomie) 24 ECTS
18 ECTS
Methoden (Wirtschaftsmathematik, Statistik, Empirische Methoden)
6 ECTS
BWL-Grundlagen
27 ECTS
VWL-Vertiefungen und Wahlpflicht (z. B. Wirtschaftspolitik, Finanzwissenschaft, Internationale Wirtschaft)
18 ECTS
Studium Generale
Zweitfach
75 ECTS
12 ECTS Bachelorarbeit
Nebenfach

Hier dargestellt: VWL als Erstes Hauptfach (75 ECTS) mit Bachelorarbeit, kombiniert mit einem Zweitfach (75 ECTS) und Studium Generale. Studierbar auch als 2. Hauptfach (75 ECTS, ohne Bachelorarbeit) sowie als Nebenfach mit 30 oder 45 ECTS. Der eigenständige VWL-Bachelor startet zum WiSe 2026/27 (vorbehaltlich der Genehmigung des Ministeriums); für den klassischen 1-Fach-Bachelor mit Auslandsjahr siehe EES.

Hinweis: Diese Aufteilung ist eine Annäherung auf Basis eines typischen Studienaufbaus (180 ECTS in Blöcken zu 30) und kann von der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung abweichen. Verbindlich sind das offizielle Modulhandbuch und die Studien- und Prüfungsordnung Ihres Studiengangs.

Nach dem Studium

VWL-Absolventinnen und -Absolventen sind auf den Arbeitsmarkt besonders gut vorbereitet. Einsatzfelder finden sich in europäischen und internationalen Organisationen, Verbänden, Ministerien, Zentralbanken, Geschäftsbanken oder Versicherungen sowie in Hochschulen oder Forschungseinrichtungen.

Welche Master sich anschließen, hängt vom gewählten Schwerpunkt ab. Eine Übersicht bietet das Masterangebot der Universität Bamberg.

Neben den fachlich anschließenden Mastern gibt es in Bamberg auch Masterstudiengänge, die Bachelorabschlüsse aus anderen Fachrichtungen aufnehmen. Ob ein Master Ihnen offensteht, regeln die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen – ein Blick in das gesamte Masterangebot lohnt sich.

Lehre und Ort

Studierende tauschen sich im Studentischen Arbeiten aus
Studierende tauschen sich im Studentischen Arbeiten aus
Aus dem Studienumfeld

VWL-Professor Marco Sahm vom Lehrstuhl Economic Theory hebt im uni.blog hervor, dass die Volkswirtschaftslehre im CHE-Hochschulranking sowohl bei der Unterstützung beim Studienanfang als auch bei der Studienorganisation und der Begleitung der verpflichtenden Auslandssemester den Spitzenbereich erreiche – das International Office und das Fach arbeiteten dabei Hand in Hand.

Student steht vor der Feki mit Handy in der Hand
Student steht vor der Feki mit Handy in der Hand
Luke, Studierender European Economic Studies B.Sc.

An der Uni Bamberg hat man so ziemlich das beste von allen Welten. Man hat wirklich klasse Dozenten in interessanten Kursen, und man hat ein tolles soziales Umfeld. […] Die Dozenten machen wirklich den Eindruck, als hätten sie Freude daran, den Studenten etwas beizubringen.

Studierende tauschen sich im Studentischen Arbeiten aus
Studierende tauschen sich im Studentischen Arbeiten aus
Student steht vor der Feki mit Handy in der Hand
Student steht vor der Feki mit Handy in der Hand
Aus dem Studienumfeld

VWL-Professor Marco Sahm vom Lehrstuhl Economic Theory hebt im uni.blog hervor, dass die Volkswirtschaftslehre im CHE-Hochschulranking sowohl bei der Unterstützung beim Studienanfang als auch bei der Studienorganisation und der Begleitung der verpflichtenden Auslandssemester den Spitzenbereich erreiche – das International Office und das Fach arbeiteten dabei Hand in Hand.

Luke, Studierender European Economic Studies B.Sc.

An der Uni Bamberg hat man so ziemlich das beste von allen Welten. Man hat wirklich klasse Dozenten in interessanten Kursen, und man hat ein tolles soziales Umfeld. […] Die Dozenten machen wirklich den Eindruck, als hätten sie Freude daran, den Studenten etwas beizubringen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zur Betriebswirtschaftslehre (BWL)?
VWL betrachtet die gesamtwirtschaftliche Ebene: Märkte, Wirtschaftspolitik, internationale Wirtschaftsbeziehungen, Verteilungs- und Wachstumsfragen. BWL fokussiert auf das einzelne Unternehmen mit Schwerpunkten wie Banking, Controlling, Marketing, Personal oder Logistik. VWL arbeitet methodisch stärker mit Mathematik und Statistik, BWL stärker mit Anwendung im Unternehmenskontext. Beide Studiengänge teilen ein Grundlagenfundament.
Was ist der Unterschied zum Bachelor European Economic Studies (EES)?
Beide Studiengänge führen in die Volkswirtschaftslehre ein, unterscheiden sich aber im Studienmodell. European Economic Studies (EES) ist ein Ein-Fach-Bachelor mit 180 ECTS – Sie studieren dort das gesamte Studium in einem Fach. Den Bachelor Volkswirtschaftslehre studieren Sie dagegen immer in Kombination mit einem anderen Fach: als Hauptfach oder zweites Hauptfach mit 75 ECTS oder als großes bzw. kleines Nebenfach mit 45 bzw. 30 ECTS neben einem anderen Hauptfach.
AllgemeinWas kostet das Studium pro Semester?
Studiengebühren fallen für ein grundständiges Studium nicht an. Pro Semester ist ein Beitrag in Höhe von 123,22 Euro zu zahlen (Stand Sommersemester 2026): 70,00 Euro Studierendenwerksbeitrag und 53,22 Euro Semesterticket. Das Semesterticket gilt rund um die Uhr in Stadt und Landkreis Bamberg, auch in der vorlesungsfreien Zeit.

Quelle Überweisung Semesterbeiträge ·Semesterticket

AllgemeinWie finde ich ein Zimmer oder eine Wohnung in Bamberg?
Es empfiehlt sich, früh mit der Wohnungssuche zu beginnen. Studierendenwohnheime werden vom Studierendenwerk Würzburg, dem Collegium Oecumenicum Bamberg (COE), der Joseph-Stiftung, der Baugenossenschaft sowie der Stadtbau GmbH betrieben. Mietbeginn ist jeweils der 1. Oktober (Wintersemester) bzw. 1. April (Sommersemester), Mindestmietdauer ein Semester. Parallel lohnt sich die Suche auf dem privaten Wohnungsmarkt.

Quelle Wohnen in Bamberg

AllgemeinWie kann ich die Universität Bamberg vor der Bewerbung kennenlernen?
Mehrere Wege stehen Ihnen ganzjährig offen: Die Zentrale Studienberatung berät kostenlos und unverbindlich – persönlich, telefonisch oder online – und vermittelt bei fachlichen Fragen an die zuständige Studiengangsberatung weiter. Den Studienalltag erleben Sie über die öffentlichen, kostenlosen Vortragsreihen und Ringvorlesungen oder als Gasthörerin oder Gasthörer in einzelnen Lehrveranstaltungen; die über die Innenstadt verteilten Gebäude und Bibliotheken können Sie ohnehin frei besuchen. Einmal im Jahr bündelt der Studieninfotag im Frühjahr Vorträge und Führungen – mit Überblick zu Bachelor-, Lehramts- und Masterstudiengängen. Speziell für Schülerinnen und Schüler gibt es zusätzlich die Schnupperuni und das Frühstudium.

Quelle Zentrale Studienberatung ·Öffentliche Vortragsreihen und Ringvorlesungen ·Gaststudium ·Studieninfotag ·Angebote für Schülerinnen und Schüler

Weitere häufige Fragen zum Studium in Bamberg

Dokumente und offizielle Quellen

Hinter dem Studiengang

Prof. Dr. Guido Heineck

Frage zum Studiengang?

Schreiben Sie der Zentralen Studienberatung – sie leitet Ihre Frage weiter und meldet sich schnellstmöglich bei Ihnen.

Bei Bedarf leiten wir Ihre Frage an die zuständige Stelle weiter.

Datenschutzhinweise zum Formular

Dieses Studienportal bietet ein Kontaktformular zur Studienberatung an. Bei einer Anfrage über das Kontaktformular werden folgende Daten verarbeitet:

  • Name (freiwillige Angabe)
  • E-Mail-Adresse (für die Rückantwort)
  • Inhalt der Nachricht

Die Daten werden per E-Mail an die Zentrale Studienberatung der Universität Bamberg übermittelt und ausschließlich zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO i. V. m. Art. 82 BayHIG – die Studienberatung ist eine öffentliche Aufgabe der Universität.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Bearbeitung Ihrer Anfrage nicht mehr erforderlich sind.

Allgemeine Datenschutzhinweise der Universität Bamberg

  • Telefonisch über die Zentrale Studienberatung: 0951 863-1422 – Mo–Fr 10–12 Uhr

So schreiben Sie sich ein

Zulassungsfreier Bachelor – keine Bewerbung, direkte Einschreibung im Rahmen der zentralen Frist.

  1. 1

    Hochschulzugangsberechtigung prüfen

    Stellen Sie sicher, dass Sie über eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis verfügen.

  2. 2

    Beratung nutzen (optional)

    Wenn Sie unsicher sind, ob das Fach zu Ihnen passt, hilft die Zentrale Studienberatung weiter – auch kurzfristig.

  3. 3

    Online einschreiben

    Schreiben Sie sich im Hochschulportal der Universität Bamberg innerhalb der veröffentlichten Fristen direkt für den Studiengang ein.

  4. 4

    Unterlagen einreichen

    Reichen Sie nach der Online-Einschreibung Ihre Hochschulzugangsberechtigung sowie alle geforderten Nachweise bei der Studierendenkanzlei ein.

Internationale Studieninteressierte mit einem im Ausland erworbenen Zeugnis: Für Sie gelten eigene Fristen und ein verpflichtender Bewerbungsschritt über das International Office – auch bei zulassungsfreien Studiengängen. Hinweise für internationale Studieninteressierte