Bachelor

Geschichte

Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart – epochenübergreifend, methodisch fundiert und mit Blick auf historische Grundwissenschaften und digitale Arbeitstechniken.

Überblick

Wie sind unsere Gesellschaften geworden, was sie heute sind? Im Geschichtsstudium lernen Sie, Antworten zu finden, von der Antike bis zur Moderne. Sie arbeiten mit Quellen, schauen kritisch auf Forschung und verinnerlichen Methoden, mit denen man die Vergangenheit versteht.

Besonderheiten und Schwerpunkte

  • Breite Abdeckung: Alte, Mittelalterliche, Neuere und Neueste Geschichte
  • Ergänzende Perspektiven: Spätantike, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Didaktik, Historische Grundwissenschaften, Digitale Geschichtswissenschaft
  • Praxisbezug: Pflichtpraktikum (im Kernfach/Hauptfach) in Archiven, Museen, Bibliotheken, Redaktionen, Stiftungen oder politischen Institutionen
  • Bamberg ist eine UNESCO-Welterbestadt – hier gibt‘s Geschichte zum Anfassen
  • Gute Betreuung, Möglichkeiten zu Auslandsaufenthalten, aktuelle Forschungsprojekte

Voraussetzungen

Zulassungsfrei: allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis

Einschreibezeitraum für den Studienstart im Wintersemester 2026/2027: 22.06.2026 – 02.10.2026

Weitere Hinweise

Der Zeitraum gilt für typische Fälle, etwa mit einer in Deutschland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung. Welche Fristen für Sie gelten, sehen Sie auf der Fristenseite der Studierendenkanzlei. Details zum Ablauf, zu abweichenden Fristen und zu den Regelungen für internationale Studieninteressierte finden Sie im Abschnitt zur Einschreibung am Seitenende.

ECTS-Verteilung

180 ECTS gesamt
Ältere Abteilung (Antike, Mittelalter) 34 ECTS
34 ECTS
Neuere Abteilung (Frühe Neuzeit, Moderne)
22 ECTS
Theorie, Methodik und Didaktik
Wahlmodule (frei nach Fachteil)
24 ECTS
Anwendung und Profilbildung
24 ECTS
Ergänzungsbereich (Module aus anderen Fächern)
12 ECTS
Studium Generale
18 ECTS
12 ECTS Bachelorarbeit

Hier dargestellt: Geschichte als Ein-Fach-Bachelor (180 ECTS) mit Bachelorarbeit und Studium Generale. Studierbar auch als Hauptfach (75 ECTS, mit oder ohne Bachelorarbeit) oder als Nebenfach (30 oder 45 ECTS) in Kombination mit anderen Fächern.

Beispiele für Module, die Sie belegen können

Einführungsmodul Theorie und Methodik Studierende erwerben grundlegende Kenntnisse der Geschichtstheorie sowie der fachwissenschaftlichen Methoden und Hilfsmittel zur Arbeit mit historischen Quellen und Fachliteratur.

Überblicksmodule (Antike, Mittelalter, Frühe Neuzeit, Moderne) Anhand von Vorlesungen werden epochenübergreifende Überblickskenntnisse zu den zentralen Phasen der Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart vermittelt.

Basismodule Typ I In Proseminaren erarbeiten Studierende epochenspezifische Grundkenntnisse und üben die eigenständige wissenschaftliche Analyse und Darstellung historischer Themen.

Basismodule Typ II Vertiefende Übungen schulen den kritischen Umgang mit historischen Quellen und Forschungsliteratur innerhalb einer bestimmten Epoche oder eines Fachteils.

Aufbaumodule In Hauptseminaren bearbeiten Studierende fortgeschrittene Fragestellungen einer Epoche eigenständig und verfassen wissenschaftliche Hausarbeiten auf höherem Niveau.

Intensivierungsmodul Im Oberseminar vertiefen Studierende ihre Forschungskompetenz im Fachteil der späteren Bachelorarbeit und bereiten die Abschlussarbeit thematisch vor.

Sprachenmodule Studierende erwerben oder vertiefen für die Geschichtswissenschaft relevante Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Latein, zur eigenständigen Arbeit mit historischen Quellen.

Anwendungs-, Exkursions- und Ergänzungsmodule Studierende sammeln durch Exkursionen und anwendungsbezogene Veranstaltungen praktische Erfahrungen an historisch relevanten Orten und in einschlägigen Berufsfeldern.

Nach dem Studium

Typische Berufsfelder

  • Archive
  • Bibliotheken
  • Museen
  • Forschungseinrichtungen
  • Verlage
  • Medien
  • politische Institutionen
  • Tourismus
  • Erwachsenenbildung

Durch Praktika und Auslandsaufenthalte können individuelle Schwerpunkte gesetzt werden. Ein Master in Geschichte ermöglicht die weitere Spezialisierung.

Über die fachnahen Master hinaus stehen Ihnen in Bamberg auch Master aus anderen Fachrichtungen offen, die Bachelorabschlüsse aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften aufnehmen – etwa Computing in the Humanities oder Erwachsenenbildung und Weiterbildung.

Lehre und Ort

Studierende sitzen am Geyerswörthplatz und sind im Austausch
Studierende sitzen am Geyerswörthplatz und sind im Austausch
Prof. Dr. Gesine Mierke · Geschäftsführende Direktorin ZEMAS

Das 1998 gegründete und seit 2002 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung anerkannte Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAS) bündelt rund 80 Mediävistinnen und Mediävisten aus etwa 48 Fachgebieten; geschäftsführende Direktorin ist Prof. Dr. Gesine Mierke. Es trägt den Bachelor und Master Interdisziplinäre Mittelalterstudien, eine Handbibliothek und die Mediävistische Ringvorlesung.

Universitätsgebäude U2 in der Innenstadt.
U2Universitätsgebäude U2 in der Innenstadt.
HISTRABA · Doppelbachelor Strasbourg–Bamberg

HISTRABA war ein binationaler Bachelor Geschichte zwischen der Université de Strasbourg und der Universität Bamberg unter Trägerschaft der Deutsch-Französischen Hochschule. Koordiniert wurde er von Eckhard Wirbelauer (Strasbourg) und Prof. Dr. Klaus van Eickels (Bamberg). Mangels Bewerbungen aus dem deutschen Studierenden-Pool wurde der Studiengang eingestellt; eingeschriebene Studierende konnten ihr Studium abschließen.

Studierende sitzen am Geyerswörthplatz und sind im Austausch
Studierende sitzen am Geyerswörthplatz und sind im Austausch
Universitätsgebäude U2 in der Innenstadt.
U2Universitätsgebäude U2 in der Innenstadt.
Prof. Dr. Gesine Mierke · Geschäftsführende Direktorin ZEMAS

Das 1998 gegründete und seit 2002 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung anerkannte Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAS) bündelt rund 80 Mediävistinnen und Mediävisten aus etwa 48 Fachgebieten; geschäftsführende Direktorin ist Prof. Dr. Gesine Mierke. Es trägt den Bachelor und Master Interdisziplinäre Mittelalterstudien, eine Handbibliothek und die Mediävistische Ringvorlesung.

HISTRABA · Doppelbachelor Strasbourg–Bamberg

HISTRABA war ein binationaler Bachelor Geschichte zwischen der Université de Strasbourg und der Universität Bamberg unter Trägerschaft der Deutsch-Französischen Hochschule. Koordiniert wurde er von Eckhard Wirbelauer (Strasbourg) und Prof. Dr. Klaus van Eickels (Bamberg). Mangels Bewerbungen aus dem deutschen Studierenden-Pool wurde der Studiengang eingestellt; eingeschriebene Studierende konnten ihr Studium abschließen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu den Interdisziplinären Mittelalterstudien?
Beide Studiengänge nutzen historische Methoden und Quellenarbeit, mit unterschiedlichem Zuschnitt. Der Geschichte-Bachelor deckt die Geschichte von der Antike bis in die Moderne ab, mit Abschnitten Alte, Mittelalterliche, Neuere und Neueste Geschichte sowie ergänzenden Perspektiven wie Wirtschafts- und Sozialgeschichte oder digitaler Geschichtswissenschaft. Die Interdisziplinären Mittelalterstudien konzentrieren sich auf das Mittelalter und verbinden Sprach-, Kultur-, Geschichts- und Archäologiewissenschaften zu einem interdisziplinären Profil. Wer Geschichte breit studieren möchte, ist hier richtig; wer das Mittelalter als Spezialgebiet interdisziplinär erkunden will, in den Mittelalterstudien.
Brauche ich Latein- oder Englischkenntnisse für das Studium?
Für die Einschreibung müssen Sie keine Sprachkenntnisse nachweisen – der Studiengang ist zulassungsfrei und verlangt weder ein Latinum noch einen Englischnachweis. Für das Studium selbst empfiehlt das Modulhandbuch aber zwei Sprachen: Englisch auf B1-Niveau, damit Sie auch umfangreichere wissenschaftliche Literatur flüssig lesen können, und Lateinkenntnisse im Umfang des Kleinen Latinums, um eigenständig mit lateinischen Quellen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit zu arbeiten. Unterrichtssprache ist Deutsch; einzelne Beiträge und Hausarbeiten können Sie nach Absprache mit den Lehrenden auch in einer anderen Sprache verfassen.
AllgemeinWas kostet das Studium pro Semester?
Studiengebühren fallen für ein grundständiges Studium nicht an. Pro Semester ist ein Beitrag in Höhe von 123,22 Euro zu zahlen (Stand Sommersemester 2026): 70,00 Euro Studierendenwerksbeitrag und 53,22 Euro Semesterticket. Das Semesterticket gilt rund um die Uhr in Stadt und Landkreis Bamberg, auch in der vorlesungsfreien Zeit.

Quelle Überweisung Semesterbeiträge ·Semesterticket

AllgemeinWie finde ich ein Zimmer oder eine Wohnung in Bamberg?
Es empfiehlt sich, früh mit der Wohnungssuche zu beginnen. Studierendenwohnheime werden vom Studierendenwerk Würzburg, dem Collegium Oecumenicum Bamberg (COE), der Joseph-Stiftung, der Baugenossenschaft sowie der Stadtbau GmbH betrieben. Mietbeginn ist jeweils der 1. Oktober (Wintersemester) bzw. 1. April (Sommersemester), Mindestmietdauer ein Semester. Parallel lohnt sich die Suche auf dem privaten Wohnungsmarkt.

Quelle Wohnen in Bamberg

AllgemeinWie kann ich die Universität Bamberg vor der Bewerbung kennenlernen?
Mehrere Wege stehen Ihnen ganzjährig offen: Die Zentrale Studienberatung berät kostenlos und unverbindlich – persönlich, telefonisch oder online – und vermittelt bei fachlichen Fragen an die zuständige Studiengangsberatung weiter. Den Studienalltag erleben Sie über die öffentlichen, kostenlosen Vortragsreihen und Ringvorlesungen oder als Gasthörerin oder Gasthörer in einzelnen Lehrveranstaltungen; die über die Innenstadt verteilten Gebäude und Bibliotheken können Sie ohnehin frei besuchen. Einmal im Jahr bündelt der Studieninfotag im Frühjahr Vorträge und Führungen – mit Überblick zu Bachelor-, Lehramts- und Masterstudiengängen. Speziell für Schülerinnen und Schüler gibt es zusätzlich die Schnupperuni und das Frühstudium.

Quelle Zentrale Studienberatung ·Öffentliche Vortragsreihen und Ringvorlesungen ·Gaststudium ·Studieninfotag ·Angebote für Schülerinnen und Schüler

Weitere häufige Fragen zum Studium in Bamberg

Dokumente und offizielle Quellen

Hinter dem Studiengang

Prof. Dr. Klaus van Eickels

Frage zum Studiengang?

Schreiben Sie der Zentralen Studienberatung – sie leitet Ihre Frage weiter und meldet sich schnellstmöglich bei Ihnen.

Bei Bedarf leiten wir Ihre Frage an die zuständige Stelle weiter.

Datenschutzhinweise zum Formular

Dieses Studienportal bietet ein Kontaktformular zur Studienberatung an. Bei einer Anfrage über das Kontaktformular werden folgende Daten verarbeitet:

  • Name (freiwillige Angabe)
  • E-Mail-Adresse (für die Rückantwort)
  • Inhalt der Nachricht

Die Daten werden per E-Mail an die Zentrale Studienberatung der Universität Bamberg übermittelt und ausschließlich zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO i. V. m. Art. 82 BayHIG – die Studienberatung ist eine öffentliche Aufgabe der Universität.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Bearbeitung Ihrer Anfrage nicht mehr erforderlich sind.

Allgemeine Datenschutzhinweise der Universität Bamberg

  • Telefonisch über die Zentrale Studienberatung: 0951 863-1422 – Mo–Fr 10–12 Uhr

So schreiben Sie sich ein

Zulassungsfreier Bachelor – keine Bewerbung, direkte Einschreibung im Rahmen der zentralen Frist.

  1. 1

    Hochschulzugangsberechtigung prüfen

    Stellen Sie sicher, dass Sie über eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis verfügen.

  2. 2

    Beratung nutzen (optional)

    Wenn Sie unsicher sind, ob das Fach zu Ihnen passt, hilft die Zentrale Studienberatung weiter – auch kurzfristig.

  3. 3

    Online einschreiben

    Schreiben Sie sich im Hochschulportal der Universität Bamberg innerhalb der veröffentlichten Fristen direkt für den Studiengang ein.

  4. 4

    Unterlagen einreichen

    Reichen Sie nach der Online-Einschreibung Ihre Hochschulzugangsberechtigung sowie alle geforderten Nachweise bei der Studierendenkanzlei ein.

Internationale Studieninteressierte mit einem im Ausland erworbenen Zeugnis: Für Sie gelten eigene Fristen und ein verpflichtender Bewerbungsschritt über das International Office – auch bei zulassungsfreien Studiengängen. Hinweise für internationale Studieninteressierte