Maurice Kalweit

Eine weibliche Mohnbiene schaut beim Nestbau aus ihrem Nest. Die Auskleidung ihrer Niströhre ist abgeschlossen und sie ist nun dabei, den Pollenvorrat für ihre Larve anzulegen.

Studierende kartieren erneut seltene Wildbienenart bei Kemmern

Studierende waren erneut bei Kemmern unterwegs, um die seltene Mohnbiene zu beobachten und zu kartieren.

 

Seit 2024 führt die Didaktik der Naturwissenschaften jedes Jahr im Juni Kartierungen der seltenen Mohnbiene (Osmia papaveris) in der Feldflur nördlich von Kemmern im Landkreis Bamberg durch. Dort befindet sich eines der größten bekannten Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Wildbienenart. 

Auch in diesem Jahr erhielten Studierende der Universität Bamberg wieder spannende Einblicke in die faszinierende Lebensweise der Mohnbiene. Besonders eindrucksvoll ist ihr charakteristisches Nistverhalten: Die Weibchen legen ihre Nester im Boden an und kleiden die Brutzellen mit ausgeschnittenen Mohnblütenblättern aus.

Die kleinstrukturierte Feldflur bei Kemmern bietet jedoch nicht nur der Mohnbiene wertvolle Lebensräume. Neben zahlreichen Mohnbienen konnten die Teilnehmenden auch weitere interessante und durchaus seltene Arten beobachten, darunter erneut die Kreiselwespe beim Nestbau.

Weitere Informationen zur Mohnbiene finden Sie hier.