Profil

Inhaltliche Ausrichtung in Bamberg

Der Masterstudiengang General Linguistics wird vom Lehrstuhlfür Allgemeine Sprachwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität angeboten. Der Schwerpunkt des Lehrstuhls liegt vor allem auf der empirischen Sprachwissenschaft, d.h. auf der Erforschung natürlich gesprochener Sprache, und nicht so sehr auf der theoretisch ausgerichteten Linguistik. Zu den besonderen Forschungsschwerpunkten am Lehrstuhl für Allgemeine Sprachwissenschaft in Bamberg zählen die Sprachtypologie, die Dokumentation bedrohter Sprachen, die Sprachkontaktforschung, sowie die Erforschung von Regional- und Minderheitensprachen. Am Lehrstuhl werden diese Themen vor allem anhand von Sprachen aus dem Mittleren Osten und aus dem Pazifikraum bearbeitet, aber grundsätzlich sind die Methoden und Fragestellungen der oben genannten Forschungsschwerpunkte nicht auf eine Sprachgruppe oder Region beschränkt, sondern für alle Sprachen weltweit anwendbar.

Studieninhalte

Inhaltlich ist der Bamberger Masterstudiengang auf die Systemlinguistik, insbesondere im Bereich der Grammatik, Sprachvariation und Sprachwandel, sprachliche Vielfalt und Fragen zu methodischen Grundlagen ausgerichtet.Genauere Beschreibungen einzelner Module und deren Inhalte sowie Informationen zum Aufbau des Studiums finden sich im Modulhandbuch zum Masterstudiengang General Linguistics und im Abschnitt Struktur und Inhalt.

 

Laufende Forschung in der Lehre

Lehrende am Lehrstuhl für Allgemeine Sprachwissenschaft sind in zahlreichen Forschungsprojekten und internationalen Kollaborationen involviert. Aktuelle Forschungsfragen und -ergebnisse sowie in verschiedenen Projekten gesammelte Daten halten auch Einzug in unsere Lehre, so dass Studierende während ihrer akademischen Ausbildung Einblick in laufende Entwicklungen in der linguistischen Forschung erhalten. Dies gilt besonders für unsere Arbeit im bereich der korpusbasierten Sprachtypologie und das Korpusentwicklungsprojekt MultiCAST. Außerdem sind Studierende angehalten, unter Anleitung auch selbst kleinere Forschungsprojekte zu entwickeln, auch in Vorberitung auf die Masterarbeit.