Partner
Regionale Vernetzung
Mehrere in Franken dicht beieinanderliegende Universitäts- und Hochschulstandorte erzeugen eine lebendige Forschungslandschaft. Seit Anfang der 1980er Jahre besteht die Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Coburg. Der Studiengang Denkmalpflege wird vorwiegend mit den Architekten der Fakultät Design durchgeführt, im Studiengang Digitale Denkmaltechnologien sind die Bauingenieure beteiligt. Im Rahmen der Gründung des KDwt konnten am Standort Coburg die denkmalbezogenen Fächer ausgebaut und eine Ingenieuranalytik und das Gebäudemonitoring installiert werden.
Mit der Hochschule Coburg und der Handwerkskammer Oberfranken gibt es eine Initiative für einen dualen Studiengang Bauwerkserhaltung und historische Handwerkstechniken. Das KDwt ist außerdem Teil der Technologie-Allianz Oberfranken (TAO) und steht in engem Kontakt zu den Architektenkammern.
Ein weiterer Kooperationspartner auf lokaler Ebene sind die Kommunen, deren Ideen umgesetzt und Objekte erforscht werden können. Zahlreiche Betriebe haben sich auf den sach- und fachgerechten Umgang mit Baudenkmälern und anderem Kulturgut spezialisiert. Einige international erfolgreiche Player, wie beispielsweise ProDenkmal, die für Natursteinreparatur bekannte Firma Bauer-Bornemann oder ein florierender Antiquitätenhandel mit den zugehörigen Restauratorenbetrieben haben hier ihren Sitz. Hier können verschiedene Forschungsergebnisse in der Praxis erprobt, gelehrt und an Vereine und ähnliche Einrichtungen weitervermittelt werden.
Nationale Vernetzung
Auf nationaler Ebene wird eng mit der Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern (VDL) zusammengearbeitet. Zahlreiche Verbindungen ergeben sich durch Projektpartnerschaften mit unterschiedlichen Institutionen und Forschungseinrichtungen. Die Kooperation mit verantwortlichen Institutionen wie den Landesdenkmalämtern, den Schlösser-Gesellschaften der Länder, dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg oder den Freilichtmuseen wie Bärnau/Tachov oder Bad Windsheim ist wichtig für die fachliche Einbindung in Forschung und Lehre. Zunehmend werden Kooperationsverträge ausgearbeitet.
Internationale Vernetzung
Die Vernetzung mit in- und ausländischen Partnern wird durch gegenseitige Besuche und Exkursionen, Gremienarbeit und gemeinsame Tagungen gepflegt. Am KDwt werden regelmäßig internationale Tagungen veranstaltet. Darüber hinaus unterstützt das KDwt Forschungsaufenthalte seiner Mitglieder. Auch der Aufenthalt von Forscherinnen und Forschern ausländischer Universitäten am KDwt werden ermöglicht. Gemeinsame Forschungsprojekte mit Universitäten und international angelegten Forschungsinstituten außerhalb der BRD sind ein weiteres Standbein der internationalen Vernetzung. Beispielhafte Kooperationspartner sind die Carleton University in Ottawa, Universidad Nacional de San Martín in Buenos Aires, die Südböhmische Universität Budweis, das Deutsche Archäologische Institut oder die Polnische Akademie der Wissenschaft.