Einrichtungen und Organe

Frauenbeauftragte

Die Aufgaben der Frauenbeauftragten an bayerischen Universitäten sind im Bayerischen Hochschulgesetz (2006) folgendermaßen definiert:

"Frauenbeauftragte achten auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende; sie unterstützen die Hochschule in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe nach Abs. 1."

Dieser Absatz 1 lautet:

"Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und berücksichtigen diese als Leitprinzip; sie wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern werden Frauen unter Beachtung des Vorrangs von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung (Art. 33 Abs. 2 des Grundgesetzes) gefördert. Ziel der Förderung ist eine Steigerung des Anteils der Frauen auf allen Ebenen der Wissenschaft."

Die Aufgabenfelder der Frauenbeauftragten

Zu den konkreten Aufgaben der Frauenbeauftragten gehören neben der Einzelfallberatung und der Verfolgung von Verstößen gegen das Gleichberechtigungsgebot in erster Linie die folgenden Tätigkeiten:

  • Koordination von einzelnen Programmen zur Förderung des Frauenanteils in Forschung und Lehre
  • Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der Anliegen der weiblichen Studierenden und Wissenschaftlerinnen
  • Berichterstattung über die Lage der weiblichen Studierenden und Wissenschaftlerinnen an der Universität Bamberg
  • Gremienarbeit in allen Universitätsgremien
  • Förderung der gender studies in Forschung und Lehre
  • Beratung von allen Universitätsangehörigen in Bezug auf Gleichstellungsarbeit (gender consulting)
  • vertrauliche Beratung von Studentinnen und (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen mit persönlichen Anliegen

Ansprechpartnerinnen

Gleichstellung ist an der Universität Bamberg vielfältig organisiert. Gemeinsames Gremium aller Akteuer_innen ist der Frauenbeirat der Universität Bamberg. Ihm gehören neben den Gleichstellungsbeauftragten, die für den wissenschaftsstützenden Bereich zuständig sind, der Familien-Ombudsfrau und studentischen Vertreterinnen sowohl die Frauenbeauftragten aller Fakultäten als auch die Universitätsfrauenbeauftragten an. Als zentrale Anlaufstelle für erste Anfragen dient das Frauenbüro, es können stets aber alle Frauenbeauftragten auch direkt kontaktiert werden.