BOSNET - Behördenübergreifender Umgang mit Desinformation

Digitale Desinformation schwächt die Einsatzfähigkeit von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), indem sie das Vertrauen der Bevölkerung in demokratische Institutionen untergräbt. Fehlende personelle und technische Ressourcen sowie unzureichender behördenübergreifender Austausch verlangsamen und erschweren dabei sowohl die Erkennung und Bewertung von Desinformation als auch die Ableitung geeigneter Gegenmaßnahmen. Künstliche Intelligenz kann hier ansetzen, indem sie Desinformation nachvollziehbar und erklärbar identifiziert. Ziel des Projekts BOSNET ist daher die Entwicklung eines KI-Systems, das die Handlungsfähigkeit von BOS im Umgang mit digitaler Desinformation stärkt. Das System soll multimediale, mehrsprachige Desinformationen in sozialen Medien erkennen, den Austausch von Gegeninformationen beschleunigen und die Koordination von Kommunikationsstrategien unterstützen.

Der Verbundkoordinator ist die Universität Potsdam und das Projekt wird vom BMFTR gefördert.
Neben der Universität Bamberg sind auch die Eberhard Karls Universität Tübingen, Universität zu Köln, Virtimo AG und die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) am Projekt beteiligt.

Projektlaufzeit: 07/2026 - 06/2029
Ansprechpersonen: Jonas Rieskamp & Feride Yilmaz