Universität Bamberg - Logo uni-bamberg-logo

Aktuelles aus der Universitätsbibliothek

TB 2 wegen Reinigung vorübergehend geschlossen

Am Freitag, den 10.9. ab 14.00 Uhr und am Samstag, den 11.9. bleibt die Teilbibliothek 2 wegen Reinigung der Bodenbeläge geschlossen.
ausführlich

Zeitschriften im Lesesaal der TB 3 nur eingeschränkt nutzbar

Im Zuge der Renovierungsarbeiten müssen die Zeitschriften des Lesesaals der Teilbibliothek 3 ab dem 25. August sukzessive ausgelagert werden.
ausführlich

Geänderte Sonntagsöffnung

Wegen des Umbaus im Lesesaal der Teilbibliothek 3 entfällt vom 29.08.2010 bis 10.10.2010 die Sonntagsöffnung in der TB3.
ausführlich

Neue E-Books

578 aktuelle Lehrbücher aller Fachgebiete aus dem Verlag UTB.
ausführlich

Die UB auf Facebook

Besuchen Sie die UB auf Facebook.
ausführlich

Alle aktuellen Nachrichten

University of Bamberg Press

Die University of Bamberg Press vermittelt qualitativ hochstehende Inhalte aus der Universität Bamberg an die akademische und breitere Außenwelt.  Veröffentlicht wird primär online aber auch gedruckt. Ziel  ist eine kostengünstige und schnelle Veröffentlichung, um die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Universität Bamberg nachhaltig nach außen sichtbar zu machen.

2009 war die University of Bamberg Press erstmals auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.

Profil / pdf Flyer

Publizieren bei University of Bamberg Press

Die UBP verlegt Publikationen von Wissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlern der Universität Bamberg. Der Verlag unterstützt bei der Vorbereitung der Vervielfältigung und übernimmt die technische und organisatorische Abwicklung der Herstellung und des Vertriebs. Doktoranden können über den Verlag ihre Dissertation publizieren. Auch studentische Arbeiten wie Diplom- oder Masterarbeiten können mit Zustimmung des betreuenden Hochschullehrers publiziert werden.
Die Kosten der gedruckten Veröffentlichung trägt der Autor bzw. Herausgeber.

Bei Interesse an einer Verlagsveröffentlichung wenden Sie sich bitte an: Bibl.-Rätin B. Ziegler, Tel. 0951/863-1595

Publikationsprozess

Publikationen

Die Publikationen der University of Bamberg Press sind im Bamberger Katalog und der Universitätsbibliographie nachgewiesen. Über externer Link folgt OPUS besteht Zugang zur elektronischen Version. Bestellungen der Buchausgabe sind über den Buchhandel oder direkt über den Verlag möglich. 

University of Bamberg Press
Universitätsbibliothek Bamberg
Postfach 2705
96018 Bamberg
Tel: 0951/863-1595
Fax. 0951/863-1565
ubp(at)uni-bamberg.de

Neuerscheinungen

Der Verein Deutsche Sprache: Hintergrund, Entstehung, Arbeit und Organisation eines deutschen Sprachvereins / von Karoline Wirth

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 1)
ISBN 978-3-923507-65-8
Preis: 18,50 €

Bestrebungen, die Sprache von Einflüssen anderer Sprachen freizuhalten, haben in Deutschland eine lange Tradition. Der englischsprachige Einfluss und damit einhergehend die Anglizismenkritik sind in den letzten Jahren wieder verstärkt in den öffentlichen Diskurs gerückt, die derzeitige Entwicklung mit der Neugründung von Sprachvereinen ist als neue Phase des Purismus in Deutschland zu sehen. Die größte Vereinigung, die sich gegen Anglizismen im Deutschen wendet, ist der 1997 gegründete Dortmunder Verein Deutsche Sprache (VDS).
Der VDS blickt mittlerweile auf eine über zehnjährige Vereinsgeschichte zurück. In dieser Zeit hat er sich von einem kleinen zu einem einflussreichen Verein mit mehr als 31 000 Mitgliedern in über 70 Ländern gewandelt. Er wird portraitiert anhand seiner Entstehung, Organisation und Vereinsarbeit. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Fremdwortdiskussion und der sprachpflegenden Vereine in Deutschland.
Ziel des VDS ist, gegen die Anglizismen im Deutschen vorzugehen, beziehungsweise Medien, Politik und Wirtschaft auf das Thema aufmerksam zu machen und von den Standpunkten des Vereins zu überzeugen.
Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung dokumentieren, dass der VDS nicht zu Unrecht als Speerspitze der Anglizismenkritik gilt.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
externer Link folgt http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/241/

 

The Bible and Homosexuality in Zimbabwe : a Socio-historical analysis of the political, cultural and Christian arguments in the homosexual public debate with special reference to the use of the Bible / by Masiiwa Ragies Gunda

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Bible in Africa Studies ; 3)
ISBN 978-3-923507-74-0
Preis: 18,50 €

BiAS 3 ist eine Monographie, die von der Universität Bayreuth (Deutschland) als Doktorarbeit angenommen wurde. Der Autor untersucht das Thema Homosexualität in Simbabwe, ein Thema, das das Interesse der internationalen Öffentlichkeit erregt hat, seit Präsident Mugabe 1995 Homosexuelle als “Schweine und Hunde” bezeichnet hat. Die Position des Präsidenten wurde in der folgenden Debatte von Christen und Traditionalisten gleichermaßen unterstützt und die Bibel wurde dabei als letztgültiger Maßstab (Wort Gottes) benutzt. Die Bibel wurde aber auch von homosexuellen Personen (und ihren Unterstützern) benutzt, sodass man “mit der Bibel gegen die Bibel” kämpfte. Das Buch beschreibt die Verbindung zwischen Homosexualität, Religion, sozio-ökonomischen und politischen Herausforderungen und stellt die verbreitete selektiv-wörtliche Anwendung der Bibel kritisch in Frage, da sie den sozio-historischen Kontext der Bibel ignoriert. Das Buch wendet sich an Studenten und Dozenten der Bibelwissenschaft, aber auch an die allgemeinen Leserschaft, die sich mit gegenwärtigen sozio-theologischen Fragen befasst.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
externer Link folgt http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/252/

 

Reign With Him for Thousand Years (Rev 20:6) - A Socio-Hermeneutical Exposition of Biblical and Contemporary Millenarian Movements in Zimbabwe as Radical Responses to Deprivation / by David Bishau

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Bible in Africa Studies ; 2)
ISBN 978-3-923507-73-3
Nur als Online-Publikation eschienen

Diese Monographie ist die Druckfassung einer Doktorarbeit, die an der University of Zimbabwe in Harare eingereicht wurde. Sie befasst sich mit dem Milleniarismus, einer Strömung, deren Ursprung der Autor in biblischen Zeiten datiert. Er zieht Verbindungslinien zwischen prophetischen und apokalyptischen Bewegungen in der Bibel einerseits und den zeitgenössischen Bewegungen der Zeugen Jehovas und Johane Masowe in Simbabwe.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
externer Link folgt http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/245/

 

Empirische Untersuchung der Anglizismen im Deutschen : am Material der Zeitung Die WELT (Jahrgänge 1994 und 2004) / von Svetlana Burmasova

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Bamberger Beiträge zur Linguistik ; 2)
ISBN 978-3-923507-71-9
Preis: 15,00 €

Es bestehen unterschiedliche (auch gegensätzliche) Meinungen bezüglich der Verbreitung von Anglizismen im Deutschen. Selbst erfahrene Linguisten können durch ihre persönliche Beobachtung oder intuitive Bewertung sowie auf Grund der absoluten Zahlen einen falschen Eindruck über die Veränderungen im Subsystem der Anglizismen gewinnen und voreilige Urteile fällen. Ohne quantitative Untersuchungen ist eine Abschätzung fast unmöglich und kann nicht über den Status der Vermutungen und Spekulationen herausgehen.
Die vorliegende empirische Untersuchung englischer Entlehnungen bietet eine solide Basis für die Aussagen über den Gebrauch und die Verbreitung der Anglizismen im Deutschen, da sie mittels statistischer Methoden die Dynamik des Entlehnungsprozesses aus dem Englischen ins Deutsche durch den Vergleich zweier Zeitebenen 1994/2004 und 1954/1964 aufzeigt. Somit befasst sich die vorliegende Arbeit mit der aktuellen Entwicklung der 1990er und 2000er Jahre und gibt durch den Vergleich mit einer früheren Untersuchung von B. Engels (1976) über die Zeitebene 1954/1964 einen diachronen Überblick über 50 Jahre hinweg, von der Nachkriegszeit bis heute. Für die Beschreibung des Entlehnungsprozesses aus dem Englischen wurden zwei statistische Werte gewählt: der Mittelwert und die Varianz der relativen Häufigkeit, wobei der erste Wert die quantitative Seite repräsentiert, während der zweite eine qualitative Beschreibung ermöglicht. Die genannten Werte ergänzen sich gegenseitig und liefern ein vollständigeres Bild über den Anglizismen-Gebrauch: Die Häufigkeitswerte deuten auf ein Ansteigen der Verwendung hin, während die Varianz sowie der Vergleich mit der Referenzstudie von B. Engels zeigen, dass es zur Zeit eher um den gesteigerten Gebrauch von bereits entlehnten Anglizismen geht als um neue Entlehnungen, was ein Indiz für Stabilisierung im Gebrauch und somit für Integriertheit sein könnte. In diesem Sinne öffnet die vorliegende Arbeit einen anderen Blickwinkel auf die Integration, bei dem es nicht (nur) um formale Veränderungen der einzelnen Anglizismen im Zuge der Integration geht. Bei der Darstellung der Ergebnisse wurde von den relativen Zahlen ausgegangen, was weitere vergleichende Studien zulässt.
Im Zentrum des Interesses steht auch die Frage, in welchen Themenbereichen das Englische die deutsche Sprache beeinflusst und welches Ausmaß dieser Einfluss annimmt. Die Untersuchung ergab, dass die Verwendung englischer Wörter im Deutschen je nach Sachbereich unterschiedlich ausfällt. Bemerkenswert ist, dass ein Anstieg des Anglizismengebrauchs in allen Themenfeldern außer „Wissenschaft und Technik“ zu verzeichnen ist. Die stärkste Zunahme – um das Dreifache – liegt in der Sparte „Wirtschaft“ vor.
Des Weiteren hat die vorliegende Untersuchung einige irrtümliche Schlüsse widerlegt, z.B., dass Anglizismen keine häufige Erscheinung seien, denn laut zahlreichen Studien machen sie etwa 1% des Textes aus. Diese Behauptung trifft nicht zu, da diese Quote für ein linguistisches Phänomen sehr groß ist. Eine andere Aussage, dass unter Anglizismen mehr Substantive entlehnt werden, stimmt nur auf absolute Zahlen bezogen. Das Wachstumstempo aller untersuchten Wortarten ist ungefähr gleich.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
externer Link folgt http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/244/

 

Refactoring of Security Antipatterns in Distributed Java Components / von Marc Schönefeld

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Schriften aus der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 5)
ISBN 978-3-923507-67-2
Preis: 18,00 €

Die Bedeutung der Programmiersprache JAVA als Baustein für Softwareentwicklungs- und Produktionsinfrastrukturen ist im letzten Jahrzehnt stetig gestiegen. JAVA hat sich als bedeutender Baustein für die Programmierung von Middleware-Lösungen etabliert. Ebenfalls evident ist die Verwendung von JAVA-Technologien zur Migration von existierenden Arbeitsplatz-Anwendungen hin zu webbasierten Einsatzszenarien.
Parallel zu dieser Entwicklung hat sich die Rolle der IT-Sicherheit nicht zuletzt aufgrund der Verdrängung von mainframe-basierten Systemen hin zu verteilten Umgebungen verstärkt. Der Schutz von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ist seit einigen Jahren ein kritisches Alleinstellungsmerkmal für den Markterfolg von Produkten. Verwundbarkeiten in Produkten wirken mittlerweile indirekt über kundenseitigen Vertrauensverlust negativ auf den wirtschaftlichen Erfolg der Softwarehersteller, zumal der Sicherheitsgrad eines Systems durch die verwundbarste Komponente bestimmt wird.
Ein zentrales Ziel dieser Arbeit ist die Erkenntnis zu vermitteln, dass die alleinige Nutzung einer als ´sicher´ eingestuften Programmiersprache nicht als alleinige Grundlage zur Erstellung von sicheren und vertrauenswürdigen Anwendungen ausreicht. Vielmehr führt die Einbeziehung des Bedrohungsmodells der Programmiersprache zu einer verbesserten Risikobetrachtung, da die Angriffsfläche einer Anwendung detaillierter beschreibbar wird.
Die Entwicklung und fortschreitende Akzeptanz einer Programmiersprache führt zu einer Verbreitung von allgemein anerkannten Lösungsmustern zur Erfüllung wiederkehrender Qualitätsanforderungen.
Im Bereich der Dienstqualitäten fördern ´Gegenmuster´, d.h. nichtoptimale Lösungen, die Entstehung von Strukturschwächen, welche in der Domäne der IT-Sicherheit ´Verwundbarkeiten´ genannt werden. Des Weiteren ist die Einsatzumgebung einer Anwendung eine wichtige Kenngröße, um eine Bedrohungsanalyse durchzuführen, denn je nach Beschaffenheit der Bedrohungen im Zielszenario kann eine bestimmte Benutzeraktion eine Bedrohung darstellen, aber auch einen erwarteten Anwendungsfall charakterisieren.
Während auf der Modellierungsebene ein breites Angebot von Beispielen zur Umsetzung von Sicherheitsmustern besteht, fehlt es den Programmierern auf der Implementierungsebene häufig an ganzheitlichem Verständnis. Dieses kann durch Beispiele, welche die Auswirkungen der Verwendung von ´Gegenmustern´ illustrieren, vermittelt werden.
Unsere Kernannahme besteht darin, dass fehlende Erfahrung der Programmierer bzgl. der Sicherheitsrelevanz bei der Wahl von Implementierungsmustern zur Entstehung von Verwundbarkeiten führt. Bei der Vermittlung herkömmlicher Software-Entwicklungsmodelle wird die Integration von praktischen Ansätzen zur Umsetzung von Sicherheitsanforderungen zumeist nur in Meta-Modellen adressiert. Zur Erweiterung des Wirkungsgrades auf die praktische Ebene wird ein dreistufiger Ansatz präsentiert.
Im ersten Teil stellen wir typische Sicherheitsprobleme von JAVA-Anwendungen in den Mittelpunkt der Betrachtung, und entwickeln einen standardisierten Katalog dieser ´Gegenmuster´. Die Relevanz der einzelnen Muster wird durch die Untersuchung des Auftretens dieser in Standardprodukten verifiziert.
Der zweite Untersuchungsbereich widmet sich der Integration von Vorgehensweisen zur Identifikation und Vermeidung der ´Sicherheits-Gegenmuster´ innerhalb des Software-Entwicklungsprozesses. Hierfür werden zum einen Ansätze für die Analyse und Verbesserung von Implementierungsergebnissen zur Verfügung gestellt. Zum anderen wird, induziert durch die verbreitete Nutzung von Fremdkomponenten, die arbeitsintensive Auslieferungsphase mit einem Ansatz zur Erstellung ganzheitlicher Sicherheitsrichtlinien versorgt.
Da bei dieser Arbeit die praktische Verwendbarkeit der Ergebnisse eine zentrale Anforderung darstellt, wird diese durch prototypische Werkzeuge und nachvollziehbare Beispiele in einer dritten Perspektive unterstützt.
Die Relevanz der Anwendung der entwickelten Methoden und Werkzeuge auf Standardprodukte zeigt sich durch die im Laufe der Forschungsarbeit entdeckten Sicherheitsdefizite. Die Rückmeldung bei führenden Middleware-Herstellern (Sun Microsystems, JBoss) hat durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch im Laufe dieser Forschungsarbeit zu einer messbaren Verringerung der Verwundbarkeit ihrer Middleware-Produkte geführt.
Neben den erreichten positiven Auswirkungen bei den Herstellern der Basiskomponenten sollen Erfahrungen auch an die Architekten und Entwickler von Endprodukten, welche Standardkomponenten direkt oder indirekt nutzen, weitergereicht werden. Um auch dem praktisch interessierten Leser einen möglichst einfachen Einstieg zu bieten, stehen die Werkzeuge mit Hilfe von Fallstudien in einem praktischen Gesamtzusammenhang. Die für das Tiefenverständnis notwendigen Theoriebestandteile bieten dem Software-Architekten die Möglichkeit sicherheitsrelevante Auswirkungen einer Komponentenauswahl frühzeitig zu erkennen und bei der Systemgestaltung zu nutzen.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
externer Link folgt http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/240/

 

Nikotin: Molekulare und physiologische Effekte im Zentralnervensystem : ein stereospezifisches Modell zur Analyse der Nikotinperzeption, liking und sensorisch induziertem Craving / von Andrea Goßler

Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2010
(Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 5)
ISBN 978-3-923507-69-6
Preis: 16,80 €

Die Nikotinabhängigkeit ist von großer Bedeutung für die aktuelle Gesellschaft, weil sie die Nummer eins der vermeidbaren Todesursachen unserer Zeit ist. Viele Mechanismen, die ihr zugrunde liegen, werden in neuerer Zeit auch mit der Pathophysiologie verschiedener psychiatrischer Störungsbilder wie z.B. Morbus Alzheimer oder ADHS in Verbindung gebracht. Nikotinerg-cholinerge Schaltkreise stellen sich außerdem zunehmend als entscheidender Faktor für kognitive Prozesse wie Gedächtnis, Lernen, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung heraus. Viele grundlegende Mechanismen sind jedoch nach wie vor unbekannt.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit neurophysiologischen und psychophysiologischen Reaktionen von Rauchern, Rauchern im Entzug und Nichtrauchern auf olfaktorische und trigeminale Nikotinreize sowie auf Kontrollsubstanzen. Hierfür wurden die evozierten Antworten mit EEG und funktioneller Magnetresonanztomographie aufgezeichnet und analysiert. Der kombinierte Einsatz verschiedenster Verfahren zur Messung von Reaktionen des menschlichen Gehirns in verschiedenen Zuständen (Rauchen, Nichtrauchen, im Entzug) auf intranasale Reize ist neuartig und liefert neben der Bestätigung bereits vorliegender Ergebnisse eine Reihe neuer Erkenntnisse, die sowohl für die Forschung als auch für die Praxis wertvolle Anregungen geben können.

Zugriff auf den Volltext über OPUS:
externer Link folgt http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/238/