Existenzialistische Absurdität und kein Ausweg? : Rausch und Kunst von der französischen Décadence bis zur Literatur der Moderne
ausführlich
Deutschlernen in den ungarischen Ländern vom 16. Jahrhundert bis 1920. Eine teilkommentierte Bibliographie
ausführlich
Fehlende Werte in den Sozialwissenschaften - Analyse und Korrektur mit Beispielen aus dem ALLBUS
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Kasusmarkierungen der Gegenwartssprache in deutschen Lokal- und Regionaltageszeitungen
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Figur und Psyche : Neudefinition des Unheimlichen
ausführlich
Kennzeichen: Peer-Review-Verfahren
Herausgeber/Ansprechpartner: Zentrum für Mittelalterstudien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg/Prof. van Eickels
„Und sie erkannten, dass sie nackt waren.“ : Nacktheit im Mittelalter / hrsg. von Stefan Bießenecker
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2008
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien ; 1)
ISBN 978-3-923507-29-0
Preis: 20,00 €
In Anlehnung an die berühmte Kontroverse zwischen Nobert Elias und Hans Peter Duerr um die Frage der Entstehung der Schamgrenzen im Verhältnis von Körper und Kultur wendet sich dieser Sammelband in inter- und transdisziplinärer Weise der 'Nacktheit im Mittelalter' zu. In 18 Beiträgen aus der gesamten Bandbreite geisteswissenschaftlicher Disziplinen (Geschichte, Islamwissenschaften, Kunstgeschichte, Latinistik, Literaturwissenschaften, Theologie und Philosophie) werden verschiedenste Aspekte entblößter Körper behandelt und umfassend, teilweise mit reichem Bildmaterial dargestellt.
Zugriff auf den Volltext über OPUS:
www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2008/152/
Die (Un)Ordnung der Geschlechter : zur Interdependenz von Passion, gender und genre in Gottfrieds von Straßburg 'Tristan' / von Melanie Uttenreuther
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2009
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien ; 2)
ISBN 978-3-923507-44-3
Preis: 15,00 €
Die Konstruktion von Geschlecht im Tristan Gottfrieds von Straßburg, die mit den tragenden Liebesdiskursen des Textes – amour passion und ennobling love –, den synthetisierten narrativen Mustern und gender-Diskursen unterschiedlicher Gattungsprovenienz interagiert, offenbart nicht nur die Instrumentalisierung von Weiblichkeit im Zuge der Aufrechterhaltung einer in sich de facto höchst fragilen männlichen Ökonomie, sondern auch die weibliche Übernahme genuin männlicher Machtbereiche.
Das subversive Potential dieser (Un)Ordnung der Geschlechter in den Langversionen des Gottfriedschen Textes tritt im Spiegel der Münchner Tristan-Handschrift noch stärker hervor, die ihrerseits der Dekonstruktion des Helden und der Exeptionalität der Protagonistin dezidiert entgegenwirkt. Eben an diesem Punkt, wo sich Cgm 51 der Komplexität von Gottfrieds Text verweigert, setzt die vorliegende Untersuchung an.
Sie verbindet auf der im Titel bereits angedeuteten Grundlage geschlechtertheoretischer Prämissen und mit dem Rekurs auf emotionstheoretische Fragestellungen zwei die germanistische Mediävistik nach dem performative turn prägende kulturwissenschaftliche Forschungsansätze und greift mit Fragen nach Genealogie und nach Konzepten von (ambivalenter) Identität leitende Problemstellungen der jüngsten Tristan-Forschung auf.
Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2009/186/
Generationen und gender in mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur / hrsg. von Dina De Rentiis und Ulrike Siewert
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2009
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien ; 3)
ISBN 978-3-923507-57-3
Preis: 14,50 €
Dieser Band geht auf eine vom Bamberger DFG-Graduiertenkolleg ´Generationenbewusstsein und Generationenkonflikte in Antike und Mittelalter´ veranstaltete interdisziplinäre Tagung zurück. Ziel der Beiträge ist es zu erproben, inwiefern die am Graduiertenkolleg entwickelten Perspektiven und Konzepte die gender-bezogene Forschung ergänzen und von ihr profitieren können. Aus diesem Grund wird die Verbindung der Generationen- und der gender-Perspektive an Gegenstandsbereichen und geschichtswissenschaftlichen sowie philologischen Fragen verschiedenster Natur erprobt, wobei der gemeinsame Nenner die Entscheidung ist, der diskursiven Konstruktion und literarischen Inszenierung von ´generation and gender identity´ und dabei der Figur und Rolle der Tochter in mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2010/222/
Vom isländischen Mann zum norwegischen Gefolgsmann : Männlichkeitsbilder, Vergangenheitskonstruktionen und politische Ordnungskonzepte im Island des 13. und 14. Jahrhunderts / von Heiko Hiltmann
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2011
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien ; 4)
ISBN 978-3-86309-031-9
Preis: 24,00 €
Im ausgehenden 9. Jahrhundert wurde Island von (überwiegend) norwegischen Auswanderern besiedelt. Für die Landnehmer begann eine Zeit der Unabhängigkeit von der norwegischen Krone. Im 10. Jahrhundert errichteten sie eine oligarchisch verfasste Ordnung, die aufgrund ihrer vermeintlich demokratischen Grundprinzipien in der Forschung bis heute häufig mit Begriffen wie ‚Freistaat’, ‚Commonwealth’ oder neuisländisch ‚þjóðveldi’ (dt. „Volksgewalt“) belegt wird. Nach einer Zeit innerer Konflikte und bürgerkriegsähnlicher Zustände in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde Island schließlich in den Jahren 1262 bis 1264 als tributpflichtiges Land in das norwegische Königreich integriert. Der sukzessiv erfolgende Integrationsprozess war mit grundlegenden sozialen und politischen Veränderungen verbunden. In dieser Zeit des Wandels verhandelten die Isländer intensiv über die Festschreibung ihrer eigenen Geschichte, die Definition ihrer eigenen Traditionen und über die Etablierung ihres eigenen unabhängigen Status. Diese Verhandlungen finden ihren Niederschlag in der altisländischen Sagaliteratur des 13. und 14. Jahrhunderts.
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche Auswirkungen die soziopolitischen Entwicklungen und Veränderungen im hoch- und spätmittelalterlichen Island auf das zeitgenössische Männlichkeitsbild hatten. Sie zeigt, dass insbesondere die Vergangenheits- und Vorzeitsagas ihren Verfassern als Präsentationsmedium eines zeitgenössischen sozialen Diskurses dienten, der auf Island über die Entwicklung des ‚freistaatlichen’ isländischen Mannes zum norwegischen Gefolgsmann geführt wurde.
Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2011/353/
Mittelalter im Kinder- und Jugendbuch : Akten der Tagung Bamberg 2010 / hg. von Ingrid Bennewitz und Andrea Schindler
Bamberg: Univ. of Bamberg Press, 2012
(Bamberger interdisziplinäre Mittelalterstudien ; 5)
ISBN 978-3-86309-118-7
Preis: 22,50 €
In den Beiträgen des vorliegenden Tagungsbandes sind die Ergebnisse einer Tagung zu „Mittelalter im Kinder- und Jugendbuch“ zusammengetragen. Vertreter der Fachwissenschaften, der Didaktik und der Lehrerschaft stellen Themen, Ansatzpunkte und Methoden vor, wie das Mittelalter über die Beschäftigung mit Kinder- und Jugendliteratur im Schulunterricht verschiedener Altersstufen fruchtbar gemacht werden kann, und diskutieren den Mehrwert eines so ausgerichteten Unterrichts.
Zugriff auf den Volltext über OPUS:
http://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/frontdoor/index/index/docId/1254