Forschung

Die Forschung an der Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft setzt ihre Schwerpunkte auf die Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwart – insbesondere der Jahrhundertwenden 1800/1900/2000. Das geschieht mit philologisch-literarhistorischem, dabei aber dezidiert kulturwissenschaftlichem, interdisziplinärem Blick.

Prof. Dr. Andrea Bartl

Prof. Dr. Andrea Bartl

Forschungsinteressen

  • Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts (Aufklärung, Ästhetische Moderne um 1800, Fin de siècle, Exilliteratur)
  • Gegenwartsliteratur
  • Kulturgeschichtliche und kulturtheoretische Fragestellungen, Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft
  • Phänomene des Hybriden: Tragikomödie, Groteske, Androgynie, „Bastard“, Ballade

Mitgliedschaft und Mitarbeit in wissenschaftlichen Vereinigungen

  • Heinrich von Kleist-Gesellschaft: Vorstandsmitglied, Jurymitglied
  • Heinrich Mann-Gesellschaft: Vorstandsmitglied (Vizepräsidentin), Mitherausgeberin des Jahrbuchs
  • Mitgliedschaft in weiteren literarischen Gesellschaften: Thomas-Mann-Gesellschaft, Franz Werfel-Gesellschaft Gründungsmitglied)

Aktuell laufende Forschungs- und Publikationsprojekte

  • Von der ganze normalen Verrücktheit der Welt. Das literarische Werk von Markus Orths
    Der Band beschäftigt sich erstmals umfassend mit den bisher erschienenen Romanen, Erzählungen und Kinderbüchern des Gegenwartsautors Markus Orths. Beiträgerinnen und Beiträger unterschiedlicher Disziplinen werfen literatur- und kunstwissenschaftliche sowie literaturdidaktische Blicke auf diese Texte. Der Band dokumentiert darin die Referate der Internationalen Fachtagung zu Markus Orths, die im Kontext seiner Bamberger Poetikprofessur 2018 stattfand. Als besonderes 'Highlight' versammelt der Band auch sämtliche, nochmals ergänzte und überarbeitete Bamberger Poetikvorlesungen des Autors.
  • Andrea Bartl: Ballade (Monographie).
    Die Ballade gehört – trotz oder wegen ihrer langen, traditionsreichen Geschichte – heute noch immer zu den bekanntesten und weit rezipierten literarischen Gattungen. Gerade in der Gegenwartsliteratur finden sich dabei spannende Variationen – von komplexen lyrischen Modifikationen bis zu Songtexten der Pop- und Hip-Hop-Musik. Auch bietet die Ballade einen reizvollen Anknüpfungspunkt an aktuelle literaturwissenschaftliche und literaturtheoretische Fragestellungen wie (Gattungs-)Hybridität, Performativität, Oralität etc. Umso erstaunlicher ist es, dass die Balladen-Forschung seit einigen Jahrzehnten relativ spärlich ist bzw. oft nur punktuelle Aspekte aufgreift. Die Monographie möchte in einer Überblicksdarstellung vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart neue Forschungsperspektiven auf eine traditionsreiche Gattung eröffnen.