Bettina-Paetzold-Preis für gute Genderlehre

Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Gender Studies zu fördern, ist eine Aufgabe der Frauenbeauftragten. Deshalb hat die Universitätsfrauenbeauftragte im Anschluss an das Genderjahr 2016 einen Preis für herausragende Lehre mit engem Bezug zu den gender studies geschaffen. Erst in der Vermittlung der zentralen Erkenntnisse der gender-Forschung an die Studierenden profitiert auch die Gleichstellungsarbeit von den Ergebnissen der Forschung.

Es können alle Dozentinnen und Dozenten der Universität Bamberg nominiert werden, ein Vorschlagsrecht haben alle Studierenden der Universität Bamberg und die Studiendekaninnen und Studiendekane der Fakultäten. Aus diesen Vorgeschlagenen wählt der Frauenbeirat die Nominierten, die sich dann mit einer Stellungnahme zu ihrer Lehre bewerben können.

Die Namensgeberin

PD Dr. Bettina Paetzold war von 1989 bis 1991 die erste Frauenbeauftragte der Otto-Friedrich-Universität überhaupt. Sie forschte und lehrte zudem zu Genderthemen, beispielweise zu Rollenvorbildern in Kinderbüchern oder der Vereinbarkeit von Mutterschaft und Berufstätigkeit. Lebenslauf Bettina Paetzold(277.4 KB)

Nominierungen für den Bettina-Paetzold-Preis

Vorschlagsberechtigt sind die Studiendekanate und alle Studierenden der Universität Bamberg. Dozentinnen und Dozenten können bis zum Ende des Sommersemesters vorgeschlagen werden.

Kontaktieren Sie uns per Facebook oder schreiben Sie uns eine Mail mit dem Namen Ihrer Dozentin bzw. Ihres Dozenten und eine kurzen Begründung Ihres Vorschlags.

Aus den vorgeschlagenen Dozentinnen und Dozenten fordert dann der Frauenbeirat ausgewählte Dozentinnen und Dozenten zur Bewerbung auf.


Die Preisträgerin 2017

Nanina Lilla | Akademische Rätin a. Z. am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik
mit dem Seminar „Gendersensibler Sachunterricht"

"Pflanzen sind etwas für Mädchen, Technik ist etwas für Jungen. Überzeugungen wie diese prägen weitgehend unser Denken und unsere Wahrnehmung im Alltag. Um professionelles Handeln in der Schuld und Unterricht zu ermöglichen, ist es notwendig die vorherrschenden Stereotype und damit verbundenen Annahmen über Geschlechterunterschiede zu hinterfragen und reflektieren zu können.“

Die Nominierten 2017