Vizepräsident für Lehre und Studierende

Prof. Dr. Stefan Hörmann

Prof. Dr. Stefan Hörmann ist seit 1. Oktober 2020 Vizepräsident für Lehre und Studierende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Das Motto seiner Amtsführung lautet: „Studierenden heute und morgen ein attraktives Studium anbieten und ermöglichen.”

Nach vorausgehender Vertretung ab 2001 ist Stefan Hörmann seit 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik und Musikdidaktik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Seit dieser Zeit hat er sich in wechselnden Funktionen intensiv in der akademischen Selbstverwaltung der Universität engagiert: u. a. 2006-2011 als Studiendekan, 2011-2013 als Prodekan und 2013-2017 als Dekan der Fakultät Pädagogik, Philosophie, Psychologie bzw. Fakultät Humanwissenschaften, weiterhin 2017-2020 als Mitglied des Senats und des Universitätsrats sowie als Leiter der Ständigen Kommission zur Zertifizierung der Studiengänge.

In seiner Lehr- und Forschungstätigkeit mit Blick auf den Musikunterricht an all­gemein bil­denden Schulen (Primar- und Sekundarbereich) sowie auf verschiedene außer­schulische Tätigkeitsfelder konzentriert sich Stefan Hörmann v. a. auf Themenstellungen der Historischen und Syste­mati­schen Mu­sik­päd­ago­gik sowie auf grundlegende mu­sik­di­daktische und musikanalytische Fragen. Im Rahmen des von ihm mit aufgebauten deutsch-österreichischen Forschungs­ver­bun­des ‚Wissenschaftliche Musikpädagogik‘ – einem Forschungsnetzwerk mit Beteiligung der Universitäten bzw. Mu­sikhochschulen Bamberg, Bremen, Graz, Mannheim und Siegen – wirkt er mit fachterminologischen und fachsystematischen Forschungen an einer verstärkten wissenschaftlichen Profilierung der Musikpädagogik mit.

Stefan Hörmann absolvierte von 1983-1989 ein Magisterstudium der Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Liturgiewissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte 1994 mit einer Dissertation zum Thema ‚Musikalische Werkbetrachtung im Schulunterricht des frühen 20. Jahrhunderts‘ in der Musikpädagogik. Er war Stipendiat der Studi­enstiftung des deutschen Vol­kes und des Cusanus­werks. Weiterhin erhielt er eine Förde­rung nach dem Bayerischen Be­gab­tenförderungs­ge­setz (BayBFG). Von 1989-2004 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Wissenschaftlicher Assistent und zuletzt Lehrauftragter am Institut für Musik­päda­go­gik der Lud­wig-Maximilians-Universität München.