Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs

Der Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs ist:

  • Vorsitzender der Ständigen Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs.

Außerdem ist er zuständig für:

  • die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität;
  • Forschungsförderung;
  • Forschungstransfer;
  • Fragen der Internationalisierung im Aufgabenbereich Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs;
  • Fragen der Gleichstellung in der Forschungsförderung und in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses;
  • Angelegenheiten des Beauftragten für Fragen der europäischen Forschungsprogramme.

Prof. Dr. Martin Friesl

Prof. Dr. Martin Friesl ist seit dem 1. Oktober 2026 Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Seit 2019 hat er dort den Lehrstuhl für Strategie und Organisation an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät inne. Zudem wirkt er seit 2021 als Adjunct Professor an der NHH Norwegian School of Economics in Bergen. 

In seiner Forschung beleuchtet Martin Friesl zentrale strategische und organisationale Herausforderungen von Unternehmen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. Seine aktuellen Schwerpunkte liegen auf den Bedingungen und Konsequenzen begrenzter Aufmerksamkeit im Management, der Partizipation in strategischen Entscheidungsprozessen, und, damit verbunden, einer effektiven Corporate Governance.

Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und dem Abitur an der Berufsoberschule studierte er von 2000 bis 2004 Wirtschaftspädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2008 promovierte er an der Universität der Bundeswehr München mit einer Arbeit zum Kompetenzerwerb junger Unternehmen. Vor seinem Wechsel nach Bamberg forschte und lehrte er 2009 bis 2019 an der Lancaster University Management School (UK), zuletzt als Chaired Professor in Strategic Management. Durch Forschungs- und Lehraufenthalte in Großbritannien, Österreich, Norwegen, Frankreich, Jordanien, Indien und Malaysia verfügt Martin Friesl über fundierte Einblicke in die internationale Hochschullandschaft.