Berufliche Bildung
Berufsbezogenes Propädeutikum II – Persönlichkeitsbildung & Grundlagen des Unterrichtens
Entwicklungszeitraum: WS 2023/24 bis einschließlich SoSe 2024

Wer entwickelte das Lehrformat?
Sina Eylers, Akademische Rätin an der Fachvertretung für Berufliche Bildung und ihre Didaktik.
Welches Lehrformat wurde im Rahmen von GRIPS entwickelt? Wer ist die anvisierte Zielgruppe des Lehrformats?
Die beiden Veranstaltungen „Berufsbezogenes Propädeutikum II – Persönlichkeitsbildung“ und „Berufsbezogenes Propädeutikum II – Grundlagen des Unterrichtens“ konnte Sina Eylers durch die GRIPS-Förderung weiterentwickeln. Die Veranstaltungen sind besonders interessant für Studierende der beruflichen Bildung.
Welcher Output soll damit für die Studierenden und das Fach erreicht werden?
In der Veranstaltung „Berufsbezogenes Propädeutikum II – Persönlichkeitsbildung“ steht die Frage im Fokus, ob Lehrkräfte als gesellschaftliche Changemaker fungieren und damit soziale Innovationen in Schule und Gesellschaft anstoßen können. Die Professionelle Haltung der Lehramtsstudierenden wird fokussiert. Eine zentrale Reflexionsfrage dabei ist „Welche meiner Stärken sind auch typische Changemaker-Stärken?“ Damit konnten die Lehramtsstudierenden zentrale SEE-Kompetenzen wie Empathie, Kreativität, Kollaboration und Verantwortung erlernen und festigen. Die Beziehungsarbeit von Lehrkräften wurde beleuchtet, wobei Themen wie Perspektivübernahme, Wirkung auf Menschen und Ausbau von kooperativen Kompetenzen im Zentrum standen. Die Studierenden können sich selbst reflektieren und sich fragen, wie sich ihre Beziehungsfähigkeiten als zukünftige Lehrkraft gesellschaftlich auswirken.
In der zweiten Veranstaltung „Berufsbezogenes Propädeutikum II – Grundlagen des Unterrichtens“ wird das innovative Denken und die Fähigkeiten zur Ideenentwicklung vertieft, indem Übungen in Projektarbeit und Teamteaching durchgeführt werden. Auch hier steht die Reflexion im Vordergrund und die Studierenden fragen sich welche gesellschaftlichen Herausforderungen den Unterricht beeinflussen können und wie das Themenfeld der sozialen Innovationen in den Lehrplänen integriert werden kann, z. B. über die Bereiche Nachhaltigkeit oder Demokratiebildung
In beiden Veranstaltungen nutzten die Studierenden SEE-Methoden wie Design Thinking, Co-Creation oder projektbasiertes Lernen als Werkzeuge zur Lösungsfindung. Außerdem probierten die Studierenden auch KI-Tool aus, um soziale Probleme zu analysieren, Perspektiven sichtbar zu machen und Ideen zu entwickeln.
