Schon gewusst? Geschlecht macht einen Unterschied!
Geschlechteraspekte spielen in vielen Bereichen unseres Alltags eine Rolle und das oft ohne, dass es uns bewusst ist. Ob in der Arbeitswelt, der Familie oder im Gesundheitsbereich: Geschlechterdifferenzen beeinflussen, welche Erfahrungen Menschen machen, welche Erwartungen an sie gestellt werden und welche Möglichkeiten ihnen offenstehen.
Die Online-Vortragsreihe „Schon gewusst? Geschlecht macht einen Unterschied!“ des Zentrums für Geschlechtersensible Forschung zeigt, wo und wie Geschlechteraspekte – in Forschung sowie in unserem Alltag - relevant sind. Mit dem Zentrum für Geschlechtersensible Forschung assoziierte Personen stellen anschaulich Erkenntnisse aus ihren geschlechtersensiblen Forschungsprojekten und universitären Aktivitäten vor und geben Einblicke in unterschiedliche Themenbereiche.
Trans*geschlechtlichkeit
Dr. Cindy Strömel-Scheder
16. November 2026
12:15 Uhr bis 13:15 Uhr
Online
Beim Info-Snack Trans*geschlechtlichkeit lernen wir in einem Kurzinput Begrifflichkeiten rund um das Thema trans* kennen und beschäftigen uns mit strukturellen Hürden und Herausforderungen, mit denen trans* Personen im Unikontext konfrontiert sind. Beim anschließenden Austausch setzen wir Schwerpunkte nach den Interessen der Teilnehmenden und erörtern, wie wir trans* Personen das Leben an der Uni leichter machen können und ein wertschätzendes, sensibles Miteinander fördern.
Für die Veranstaltung ist kein Vorwissen erforderlich.
Geschlecht und Adipositas
Dr. Carmen Henning
5. Februar 2027
10:00 Uhr s.t. bis 11:00 Uhr
Online
Adipositas ist eine chronische Erkrankung – doch die Wahrnehmung, die Stigmatisierung und der individuelle Umgang damit unterscheiden sich zwischen den Geschlechtern grundlegend.
In diesem Online-Vortrag beleuchten wir die oft unterschätzten geschlechtsspezifischen Unterschiede im Kontext von Adipositas. Während Frauen im Alltag zwar häufiger von sichtbarer Stigmatisierung betroffen sind und auch stärker unter Ihrer Adipositas leiden, bleiben Männer in der Adipositasforschung nach wie vor unterrepräsentiert.
Neben gesellschaftlichen Vorurteilen steht vor allem die Selbststigmatisierung im Fokus: Wie beeinflussen verinnerlichte Klischees das eigene Selbstbild, die mentale Repräsentation der Erkrankung und letztlich das Gesundheitsverhalten?
Hinweis: Die Teilnahme am Vortrag kann nach Rücksprache mit dem Vorgesetzen als Arbeitszeit verbucht werden.
Anmeldung
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