frankentourismus 2026

Die Fränkische Schweiz bezwingen: Rückblick auf die 3. jährliche xAI-Wanderung

In diesem Mai schnürte das xAILab Bamberg die Wanderschuhe für die dritte jährliche xAI-Wanderung. An zwei sonnigen Tagen bewältigten Labormitglieder, aktuelle und ehemalige Studierende sowie Forschungspartner fast 50 Kilometer des malerischen Frankenwegs und verbanden dabei anspruchsvolle körperliche Aktivität mit ungezwungenem Networking und Teambuilding.

Durch das Herz der Fränkischen Schweiz

Die Route der diesjährigen Exkursion forderte die Teilnehmenden mit zwei anspruchsvollen Etappen durch die atemberaubende Fränkische Schweiz. Ausgehend von Streitberg am 28. Mai navigierte die Gruppe über rund 25 Kilometer vorbei an beeindruckenden Dolomitfelsformationen und durch tiefe Flusstäler, bevor sie ihr Nachtquartier in Pottenstein erreichte. Am folgenden Tag wurde die Wanderung für weitere 24 Kilometer durch die abwechslungsreiche, von Karstquellen geprägte Landschaft des Klumpertals fortgesetzt und endete schließlich unterhalb der historischen Burg in Egloffstein. Trotz des heißen Wetters mit Temperaturen von bis zu 28 Grad Celsius sorgte der weitreichende Schatten der üppigen Wälder für hervorragende Wanderbedingungen.

Verbindungen knüpfen und Resilienz aufbauen

Neben der sportlichen Herausforderung bleibt das Hauptziel der xAI-Wanderung die Förderung unserer akademischen Gemeinschaft. Die Exkursion brachte Promovierende, wissenschaftliche Mitarbeitende, BSc/MSc-Studierende in verschiedenen Phasen ihrer akademischen Laufbahn sowie externe Forschungspartner und enge Kooperationspartner zusammen. Nach Abschluss der anstrengenden ersten Etappe verbrachte die Gruppe einen wohlverdienten, entspannten Abend im Gasthof Goldene Krone in Pottenstein. Bei Abendessen und kühlen Getränken führten die Teilnehmenden lebhafte Gespräche und tauschten sich völlig losgelöst vom Laboralltag über Forschung, Karrierewege und das Leben außerhalb der Universität aus.

Eine Kernphilosophie des xAILab Bamberg ist es, die Bedeutung von körperlicher Aktivität im Alltag zu betonen. Selbst wenn die Arbeit sehr stressig ist, ist ein aktiver Lebensstil unerlässlich, um gesund zu bleiben und weiterhin 100 % im Beruf geben zu können. Sportliche Betätigung trägt direkt zum beruflichen Erfolg bei, da sie die nötige mentale und physische Ausdauer aufbaut und so Ermüdungserscheinungen an anspruchsvollen Arbeitstagen reduziert. Regelmäßiges Training schärft den Fokus und die Disziplin, lehrt uns, unter Druck Leistung zu erbringen, und fördert die Resilienz, die erforderlich ist, um auch schwierige Forschungsprojekte durchzustehen. Darüber hinaus ist körperliche Aktivität ein hervorragender Stresskiller: sie senkt den Cortisolspiegel und beruhigt das Nervensystem, sodass wir komplexe berufliche Herausforderungen mit klarem Kopf angehen können. Nicht zuletzt verbessert das gemeinsame Meistern dieser anspruchsvollen Wege die Kommunikation und Teamfähigkeit und beweist, dass Verlässlichkeit im Labor genauso wichtig ist wie am Berg.

Die Tradition der xAI-Wanderung und der Frankenweg

Die 3. xAI-Wanderung fand von Donnerstag, den 28. Mai, bis Freitag, den 29. Mai 2026 statt. Dieses jährliche Event ist Teil des langfristigen Ziels, den berühmten 520 Kilometer langen „Frankenweg“ (vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb) Etappe für Etappe zu bezwingen. Der als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnete Fernwanderweg spiegelt wie kaum ein anderer die landschaftliche Vielfalt der Region wider und verbindet sechs fränkische Feriengebiete. Beginnend im Norden in der grünen Wildnis des Frankenwaldes führt die Route durch die sanfte Region Obermain.Jura, in die Höhlenlandschaft der Fränkischen Schweiz und die Burgenwelt des Nürnberger Landes. Anschließend streift der Weg die Wasserlandschaft des Fränkischen Seenlandes, bevor er in der Juralandschaft des Naturparks Altmühltal und der Schwäbischen Alb endet.

Die diesjährige Etappe hob speziell die Fränkische Schweiz hervor und führte die Gruppe durch ein Gebiet, das für seine unterirdischen Wunder wie die Binghöhle und die Teufelshöhle sowie seine hohe Dichte an mittelalterlichen Burgen berühmt ist.

Wissenschaft, Ausdauer und ein Blick nach vorn

Die Exkursion hat einmal mehr bewiesen, dass es für den Zusammenhalt im Team unglaublich wertvoll ist, den Schreibtisch zu verlassen und sich gemeinsamen, anspruchsvollen körperlichen Aktivitäten zu widmen. Wir kehren mit müden Beinen, aber frischen Perspektiven, gestärkten zwischenmenschlichen Verbindungen und einer erneuerten Wertschätzung für einen aktiven Lebensstil aus der Fränkischen Schweiz zurück. Nachdem wir zwei weitere anspruchsvolle Etappen des Frankenwegs erfolgreich absolviert haben, bleibt die Motivation außergewöhnlich hoch. Wir freuen uns darauf, diese Tradition fortzusetzen und in den kommenden Jahren die nächsten Kilometer des Weges in Angriff zu nehmen!