Noemi Göltenboth, M.Sc.

Kontakt

Adresse: Steinertstraße 1, 96047 Bamberg

Raum: M3N/01.42

Telefon: 0951/863-1910

E-Mail: noemi.goeltenboth(at)uni-bamberg.de

Sprechstunde: Nach Vereinbarung

Forschungsinteressen

  • Geschlechterstereotype bei Kindern und Jugendlichen
  • Regretting Motherhood und Mental Load
  • Qualitative Methoden und Wissenssoziologie
  • Systemische Psychotherapie

Akademischer Werdegang

10/2016- 11/2020Master Psychologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg 
09/2017 - 08/2018 Master Medical Anthropology and Sociology, Universiteit van Amsterdam
10/2015 - 10/2016Bachelorstudium Philosophie/Soziologie/Politik, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
10/2012 - 04/2016Bachelor Psychologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Beruflicher Werdegang

Seit 10/2025Wissenschaftlicher Mitarbeiterin an der Professur für pädagogische Psychologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Lehrstuhltätigkeit
08/2022 - 09/2023Approbationsausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Schwerpunkt Systemische Psychotherapie), WISP Würzburg (Lehrpraxis: SYSTI Dr. Schardt, Hallstadt)
02/2021 - 06/2022Psychologin, Sozialpsychiatrischer Dienst OASE, Bamberg 
10/2021 - 05/2025 Psychologin in Ausbildung, Bezirksklinik Obermain, Kutzenberg
Seit 10/2020 Lehrbeauftragte, Lehrstuhl für Gesundheitspsychologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
09/2018 - 03/2019Wissenschaftliche Hilfskraft, Institut für Familienforschung Bamberg
12/2014 - 04/2015 Studentische Hilfskraft, Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Stipendien und Auszeichnungen

Wintersemester 2021/2022Preis für exzellente Lehre (Kategorie Praxisnähe) des Instituts für Psychologie und der Fachschaft Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
01/2013 - 02/2022Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
10/2012 - 09/2019Stipendiatin im Max-Weber-Programm

Zeitschriftenbeiträge (mit Peer Review)

  • Güss, C. D., Tuason, M. T., Göltenboth, N., & Mironova, A. (2018). Creativity through the eyes of professional artists in Cuba, Germany, and Russia. Journal of Cross-Cultural Psychology, 49(2), 261-289.

Zeitschriftenbeiträge und wissenschaftliche Berichte (ohne Peer Review)

Bücher und Buchkapitel

  • Göltenboth, N. (2021). „So schön und biologisch“? – Die Rolle der Bindungstheorie in familienpolitischen Argumentationen. In S. Krüger-Kirn & S. Tichy (Hrsg.), Elternschaft und Gender Trouble: Geschlechterkritische Perspektiven auf den Wandel der Familie (S. 83–95). Leverkusen: Verlag Barbara Budrich.

Testverfahren

Theses

Vorträge und Poster bei Konferenzen und Tagungen

  • Göltenboth, N. (2018). Regretting Motherhood und Postmaternal Thinking – Lässt sich Elternschaft feministisch denken? Vortrag, Freie Universität Bamberg.
  • Göltenboth, N., Güss, C. D., & Tuason, M. T. (2014). The creative process across cultures, 12th Biannual Conference of the German Cognitive Science Society. Posterpräsentation.

Wintersemester 2026/2027

Seminar “Einführung in die systemische Beratung in Erziehung und Unterricht (A)” (Bachelor Psychologie, Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt)

Seminar “Einführung in die systemische Beratung in Erziehung und Unterricht (B)” (Bachelor Psychologie, Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt)

Sommersemester 2026

Seminar “Systemisch denken, wirksam beraten - Theorien und Praxis der Systemischen Beratung” (Master Psychologie, Master Klinische Psychologie und Psychotherapie, Master Empirische Bildungsforschung)

Seminar “Zwischen Kohäsion und Konflikt - Soziale Gruppenprozesse verstehen und begleiten” (Bachelor Psychologie, Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt, Master Empirische Bildungsforschung)

Vorlesung “Pädagogische Psychologie II” (Bachelor Psychologie, Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt, Master Empirische Bildungsforschung, Beratungslehrkraft)

Wintersemester 2025/2026

Seminar “Einführung in die systemische Beratung in Erziehung und Unterricht (A)” (Bachelor Psychologie, Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt)

Seminar “Einführung in die systemische Beratung in Erziehung und Unterricht (B)” (Bachelor Psychologie, Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt)

Seminar “Zwischen Kohäsion und Konflikt - Soziale Gruppenprozesse verstehen und begleiten” (Bachelor Psychologie, Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt, Master Empirische Bildungsforschung)

Beschreibung

Geschlechterstereotype prägen individuelle Einstellungen, Verhalten und Präferenzen von Kindern bereits ab der frühesten Kindheit. Dabei lernen Kinder, was bei einer bestimmten geschlechtlichen Zuschreibung erwünschtes, sozial akzeptiertes oder sanktionierbares Verhalten ist. Dieses Wissen beeinflusst individuelle Handlungspräferenzen und -wahrscheinlichkeiten schon in der Kindheit und somit auch spätere gesellschaftliche Teilhabe entlang der Kategorie Geschlecht. Vermittelt wird dieses Wissen seltener über bewusster Instruktion, häufiger jedoch implizit über die Beobachtung des sozialen Umfelds und somit über Modelllernen. Als Modelle fungieren hierbei Bezugspersonen aber auch andere Quellen sozialer Informationen, etwa Bilderbücher und Geschichten. 

Das Promotionsprojekt von Noemi Göltenboth befasst sich dabei insbesondere mit der Frage, wie kindliche Geschlechterstereotype beeinflusst werden und welche Aspekte z.B. gender-nonkonforme Informationen und Praktiken Auswirkungen auf die kindlichen Geschlechterstereotype haben. 

So untersucht Paper 1 wie Kinder durch nicht-stereotype Kurzgeschichten geschlechtsbezogene Assoziationen und Präferenzen verändern und wie diese Veränderungen in Abhängigkeit zum Alter der Kinder und der geschlechtertypischen oder atypischen Beschreibung der Hauptperson in der Geschichte stehen.

Veröffentlichungen & Konferenzbeiträge

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Projektmitarbeiterin

Noemi Göltenboth, M.Sc.