La Dolce Vita meets Science auf der ECIS 2026 in Mailand

Mit zwei Papern war der ISHANDS-Lehrstuhl im Juni auf der European Conference on Information Systems (ECIS) in Mailand, Italien, vertreten.

In seinem Short Paper „The Janus Face Of AI Anthropomorphism – Building and Threatening Users' Identities“ untersuche Vinzenz Wolf, wie menschenähnliche Eigenschaften von KI das Nutzungsverhalten beeinflussen. Einerseits steigert Anthropomorphismus die Verbundenheit sowie die Absicht, die KI weiter zu verwenden. Andererseits kann er durch das Gefühl, im Vergleich weniger „menschlich“ zu sein, die Identität belasten und dadurch die Weiterverwendungsabsicht senken.

Christina Seibel und Christian Maier stellen in ihrem Short Paper „Perceived Mystique in generative AI“ ein Messkonstrukt für „wahrgenommene Mystik“ vor, also die Zuschreibung transzendenter, über reine algorithmische Handlungsfähigkeit hinausgehender Agency an generative KI.

Neben wissenschaftlichen Vorträgen, spannenden Panels und Networking genossen die Teilnehmenden in Mailand natürlich auch ein bisschen italienisches „Dolce Vita“ dank tollem Wetter, Eis und Kaffee sowie einem italienisches Dinner als Social Event.