Von Vorlesungen zu Spruchdichtung und Minnesang im Mittelalter bis zu Übungen zur Zukunft des Feuilletons, von Referaten zur Ambiguität des deutschen Kommas bis zu Seminaren zur Gegenwartsliteratur samt Exkursion zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb: Das Germanistikstudium in Bamberg hat keinen Wunsch unerfüllt gelassen. Überaus wertvolle berufliche Netzwerke nahmen hier ihren Anfang; allein bei C.H.Beck tummeln sich fünf ehemalige Kommilitonen. Manche sprechen daher nicht ganz zu Unrecht von einer regelrechten Unterwanderung des Literaturbetriebes durch Bambergianer.
Germanistik
Germanistik von Althochdeutsch bis Gegenwartsliteratur – Sprach- und Literaturwissenschaft in einem forschungsorientierten Gesamtstudium.
Überblick
Sie interessieren sich für Sprache und Literatur – von den ersten deutschsprachigen Texten bis zur Gegenwartsliteratur und Medienkultur? Dann ist der Masterstudiengang Germanistik genau das Richtige für Sie.
Besonderheiten und Schwerpunkte
- Setzen Sie eigene Schwerpunkte in den drei Fachteilen Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Ältere deutsche Literaturwissenschaft und Deutsche Sprachwissenschaft
- Schärfen Sie Ihr Profil durch praxisnahe Angebote in Literaturvermittlung, Fachdidaktik und Deutsch als Fremdsprache
- Breites Methodenspektrum: sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche Analyse; historische und systematische Zugänge
- Erweiterungsbereich von 20 ECTS für eigene Schwerpunkte und Interessen, auch außerhalb der Germanistik
- Literatur in der Universität und Bamberger Poetikprofessur bringen namhafte Autorinnen und Autoren nach Bamberg und in den direkten Austausch mit den Studierenden
Voraussetzungen
- Bachelorabschluss mit mindestens Note 2,5 oder Zugehörigkeit zu den besten 50% des Abschlussjahrgangs
- Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH-3 (Nachweis: C2 GER)
- Frist- und formgerechte Bewerbung
Bewerbungsfrist für den Studienstart im Wintersemester 2026/2027: 02.10.2026
Weitere Hinweise
Eine frühere Bewerbung wird empfohlen, damit Sie das Studium rechtzeitig zum Vorlesungsbeginn aufnehmen können. Bitte beachten Sie die studiengangsspezifischen Details auf der Studiengangsseite. Details zum Ablauf, zu abweichenden Fristen und zu den Regelungen für internationale Studieninteressierte finden Sie im Abschnitt zur Bewerbung am Seitenende.
ECTS-Verteilung
Hier dargestellt: MA Germanistik (120 ECTS, 4 Semester). Drei Modulgruppen aus den Fachteilen Neuere/Ältere deutsche Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft, ergänzt um Fachdidaktik/Literaturvermittlung/DaF und Erweiterungsbereich.
Beispiele für Module, die Sie belegen können
Neuere deutsche Literatur: Literaturgeschichte Studierenden erarbeiten einen vertieften Überblick über Werke, Epochen und Autoren der deutschen Literatur vom 17. bis 21. Jahrhundert und üben selbstständig wissenschaftliche Methoden der Literaturgeschichtsschreibung ein.
Neuere deutsche Literatur: Literaturwissenschaft Studierende vertiefen forschungsorientiert literaturwissenschaftliche und literaturtheoretische Ansätze und wenden wissenschaftliche Methoden kritisch-reflektiert auf Texte der Neueren deutschen Literatur an.
Neuere deutsche Literatur: Kulturwissenschaft und Literaturtheorie Studierende setzen sich systematisch mit der Geschichte der Literaturtheorie und Kulturwissenschaft auseinander und untersuchen das Verhältnis von Literatur zu anderen Diskursen und Wissensformen.
Ältere deutsche Literaturwissenschaft (Mastermodul) Studierende vertiefen ihre Kenntnisse der mittelhochdeutschen und mittelalterlichen deutschen Literatur und analysieren Texte des Mittelalters mit fachwissenschaftlichen Methoden.
Deutsche Sprachwissenschaft (Mastermodul) Studierende erarbeiten vertiefte systematische und historische Kenntnisse der deutschen Sprache und erproben sprachwissenschaftliche Methoden an konkreten Fragestellungen.
Wahlpflichtmodul Fachdidaktik Deutsch Studierende erwerben vertiefte Einblicke in die Theorie und Praxis des Deutschunterrichts und reflektieren fachdidaktische Konzepte für den schulischen Einsatz.
Wahlpflichtmodul Theorie und Praxis der Literaturvermittlung Studierende beschäftigen sich mit Konzepten und Praxisfeldern der Literaturvermittlung außerhalb der Schule und bereiten sich auf entsprechende Berufsfelder für Germanistinnen und Germanisten vor.
Modul Masterarbeit Studierende verfassen eine eigenständige wissenschaftliche Abhandlung, die vertiefte Fachkenntnisse und die Fähigkeit zur methodischen Bearbeitung einer konkreten Forschungsfrage unter Beweis stellt.
Nach dem Studium
Typische Berufsfelder
- Sprachvermittlung im In- und Ausland
- Lehre und Forschung an Universitäten
- Literatur- und Kulturvermittlung in Verlagen, im Buchhandel oder im Kulturmanagement
- Arbeit in Medien (Print, Fernsehen, Radio, online)
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Coaching, Sprach- und Schreibberatung
Wie sieht das Studium aus?
Lehre und Ort
Die Schönheit der Stadt hat neben der neugierigen, offenen und sympathischen Atmosphäre in der Germanistik der Universität das Studium in Bamberg zu einem Genuss gemacht.
Das Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAS) wurde 1998 gegründet und ist seit April 2002 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität anerkannt. Es bündelt rund 80 Mediävistinnen und Mediävisten aus etwa 48 Fachgebieten, trägt den Studiengang 'Interdisziplinäre Mittelalterstudien', betreibt eine Handbibliothek und veranstaltet eine Mediävistische Ringvorlesung sowie ein interdisziplinäres Oberseminar.
Von Vorlesungen zu Spruchdichtung und Minnesang im Mittelalter bis zu Übungen zur Zukunft des Feuilletons, von Referaten zur Ambiguität des deutschen Kommas bis zu Seminaren zur Gegenwartsliteratur samt Exkursion zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb: Das Germanistikstudium in Bamberg hat keinen Wunsch unerfüllt gelassen. Überaus wertvolle berufliche Netzwerke nahmen hier ihren Anfang; allein bei C.H.Beck tummeln sich fünf ehemalige Kommilitonen. Manche sprechen daher nicht ganz zu Unrecht von einer regelrechten Unterwanderung des Literaturbetriebes durch Bambergianer.
Die Schönheit der Stadt hat neben der neugierigen, offenen und sympathischen Atmosphäre in der Germanistik der Universität das Studium in Bamberg zu einem Genuss gemacht.
Das Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAS) wurde 1998 gegründet und ist seit April 2002 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität anerkannt. Es bündelt rund 80 Mediävistinnen und Mediävisten aus etwa 48 Fachgebieten, trägt den Studiengang 'Interdisziplinäre Mittelalterstudien', betreibt eine Handbibliothek und veranstaltet eine Mediävistische Ringvorlesung sowie ein interdisziplinäres Oberseminar.
Häufige Fragen
AllgemeinWas kostet das Studium pro Semester?
AllgemeinWie finde ich ein Zimmer oder eine Wohnung in Bamberg?
Quelle Wohnen in Bamberg
AllgemeinWie kann ich die Universität Bamberg vor der Bewerbung kennenlernen?
Quelle Zentrale Studienberatung ·Öffentliche Vortragsreihen und Ringvorlesungen ·Gaststudium ·Studieninfotag ·Angebote für Schülerinnen und Schüler
AllgemeinWie hoch ist die Arbeitsbelastung pro Woche?
Quelle Vollzeitstudium an der Universität Bamberg ·Teilzeitstudium an der Universität Bamberg
AllgemeinWie kann ich das Studium finanzieren?
Quelle BAföG-Hinweis der Universität Bamberg ·Stipendien für alle Studierenden
Dokumente und offizielle Quellen
Hinter dem Studiengang
Frage zum Studiengang?
Schreiben Sie der Zentralen Studienberatung – sie leitet Ihre Frage weiter und meldet sich schnellstmöglich bei Ihnen.
- Telefonisch über die Zentrale Studienberatung: 0951 863-1422
So bewerben Sie sich
Zulassungsfrei mit Zugangsvoraussetzungen – Sie bewerben sich übers Hochschulportal, Ihre Unterlagen werden formal und fachlich geprüft.
-
1
Voraussetzungen prüfen
Klären Sie, ob Ihr Bachelor-Abschluss (Fachrichtung, ECTS-Punkte, Mindestnote) sowie Ihre Sprachkenntnisse (Deutsch, ggf. Englisch) zum Studiengang passen. Die Details stehen in der Studien- und Fachprüfungsordnung.
-
2
Unterlagen zusammenstellen
Bereiten Sie Zeugnisse, Notenübersicht, Sprachnachweise und ggf. weitere geforderte Unterlagen vor. Für die Bewerbung reichen einfache Kopien; beglaubigte Originale brauchen Sie erst bei der Einschreibung.
-
3
Online bewerben
Bewerben Sie sich über das Hochschulportal. Ihre Unterlagen werden formal und fachlich geprüft.
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4
Zugangsbescheid abwarten
Nachdem die Prüfung Ihrer Bewerbung abgeschlossen ist, erhalten Sie einen Zugangs- oder Ablehnungsbescheid. Im Hochschulportal können Sie den Bescheid abrufen.
-
5
Einschreibung vornehmen
Bei einem Zugang schreiben Sie sich im Hochschulportal ein und reichen die amtlich beglaubigten Originaldokumente fristgerecht bei der Studierendenkanzlei ein.
Internationale Studieninteressierte mit einem im Ausland erworbenen Zeugnis: Ihre Bewerbung für diesen Master läuft wie für alle Bewerberinnen und Bewerber über die Studierendenkanzlei. Das International Office unterstützt Sie bei Visum, Anreise und allgemeiner Beratung. Hinweise für internationale Studieninteressierte