Die Archäologie-Lehrstühle der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften (GuK) bieten Lehrgrabungen sowie das Bärnau-Praktikum als Pflichtmodul – Feldarbeit ist Teil des Studiums, nicht optional.
Archäologie der Römischen Provinzen
Materielle Hinterlassenschaften der römischen Provinzen analysieren – von Siedlungswesen und Militär bis zu Kulturtransfer und Alltagskultur.
Überblick
Sie möchten die römischen Provinzen in ihrer materiellen, kulturellen und historischen Vielfalt erforschen, anhand echter Funde, Architektur und Geländestrukturen sowie einer Vielzahl an schriftlichen und bildlichen Quellen? Dann passt dieser Master ideal.
Besonderheiten und Schwerpunkte
- Fokus auf der Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen zwischen dem 2. Jh. v. Chr. und dem 5. Jh. n. Chr.
- Zentrale Themen: Siedlungswesen, Infrastruktur, Militär- und Befestigungswesen, Wirtschaft, Religion, Sepulkralwesen, Bevölkerungsgeschichte, Kunst, Alltagskultur
- Starker interdisziplinärer Ansatz mit Anknüpfungen zu Ur- und Frühgeschichte, Klassischer Archäologie, Historischer Geographie, Alter Geschichte und Denkmalpflege
- Arbeit mit Originalfunden, Bauwerken, antiken Schriftquellen sowie naturwissenschaftlicher Analytik
- Hoher Praxisbezug mit Exkursionen, Archäologischer Feldarbeit, Praktikum und Materialübungen
- Breiter Wahlpflicht- und Erweiterungsbereich zur individuellen Profilbildung – z.B. mit Kulturinformatik, Islamischer Kunstgeschichte und Archäologie oder Latinistik
Voraussetzungen
- Bachelorabschluss in Archäologie oder vergleichbarem Fach mit Gesamtnote 2,5 oder besser oder Zugehörigkeit zu den besten 50% des Abschlussjahrgangs
- Frist- und formgerechte Bewerbung
Bewerbungsfrist für den Studienstart im Wintersemester 2026/2027: 02.10.2026
Weitere Hinweise
Eine frühere Bewerbung wird empfohlen, damit Sie das Studium rechtzeitig zum Vorlesungsbeginn aufnehmen können. Bitte beachten Sie die studiengangsspezifischen Details auf der Studiengangsseite. Details zum Ablauf, zu abweichenden Fristen und zu den Regelungen für internationale Studieninteressierte finden Sie im Abschnitt zur Bewerbung am Seitenende.
Beispiele für Module, die Sie belegen können
Grundlagenmodule (zwei Themenblöcke) Breit gefasst in zwei großen Themenblöcken – „Siedelwesen, Infrastruktur, Militärgeschichte“ bzw. „Religion, Sepulkralwesen, Kulturgeschichte, Wirtschaft, Architektur“. Studierende erarbeiten Quellen-, Literatur- und anwendungsorientierte Methodenkenntnisse zu städtischen Siedlungen, ländlichem Siedlungswesen, Militär- und Befestigungswesen sowie zur Bevölkerungsgeschichte der römischen Provinzen zwischen Atlantik und Euphrat, Schottland und Maghreb.
Quellenkunde und Quellenkritik Studierende erlernen die zeitliche und funktionale Einordnung provinzialrömischer Funde und bestimmen römische Fundgruppen eigenständig mithilfe einschlägiger Fachliteratur.
Vertiefungsmodule (zwei Themenblöcke) In den Vertiefungsmodulen werden die Themen der Grundlagenmodule überregional vergleichend und unter diskursiver Hinzuziehung aktueller Forschungen vertieft. Im Zentrum stehen Fragen zu Kulturtransfer und Romanisierung sowie zum Kulturwandel am Beginn und am Ende der römischen Herrschaft.
Archäologische Feldarbeit und Praktika Studierende erwerben praktische Kompetenzen in Prospektion, Ausgrabung, Dokumentation und Archivierung durch Feldarbeit und begleitende Praktika.
Exkursionen Studierende lernen provinzialrömische Stätten, Denkmäler und Museen durch geführte Exkursionen direkt vor Ort kennen.
Masterarbeit Studierende verfassen eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema der Archäologie der Römischen Provinzen über einen Zeitraum von sechs Monaten.
Nach dem Studium
Typische Berufsfelder
- Grabungsfirmen/Praktische Bodendenkmalpflege
- Museen und Sammlungen
- Verlags- und Bibliothekswesen
- Wissenschaft/Forschung
- Öffentlichkeitsarbeit/Kulturvermittlung
Der Masterabschluss eröffnet zudem die Möglichkeit zur Promotion im Bereich Archäologie bzw. in altertumswissenschaftlichen Disziplinen.
Wie sieht das Studium aus?
Lehre und Ort
Im 3D-Scanning-Labor der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie erfassen Studierende Knochen, Kleinfunde und Verhüttungsmaterialien selbst digital – Praxis am eigenen Material statt Demonstration am Whiteboard.
Bamberg war die erste Universität in Deutschland mit einem eigenen Studiengang Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und lange Zeit die einzige mit zertifiziertem Abschluss in Neuzeitarchäologie.
Die Archäologie-Lehrstühle der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften (GuK) bieten Lehrgrabungen sowie das Bärnau-Praktikum als Pflichtmodul – Feldarbeit ist Teil des Studiums, nicht optional.
Im 3D-Scanning-Labor der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie erfassen Studierende Knochen, Kleinfunde und Verhüttungsmaterialien selbst digital – Praxis am eigenen Material statt Demonstration am Whiteboard.
Bamberg war die erste Universität in Deutschland mit einem eigenen Studiengang Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und lange Zeit die einzige mit zertifiziertem Abschluss in Neuzeitarchäologie.
Häufige Fragen
AllgemeinWas kostet das Studium pro Semester?
AllgemeinWie finde ich ein Zimmer oder eine Wohnung in Bamberg?
Quelle Wohnen in Bamberg
AllgemeinWie kann ich die Universität Bamberg vor der Bewerbung kennenlernen?
Quelle Zentrale Studienberatung ·Öffentliche Vortragsreihen und Ringvorlesungen ·Gaststudium ·Studieninfotag ·Angebote für Schülerinnen und Schüler
AllgemeinWie hoch ist die Arbeitsbelastung pro Woche?
Quelle Vollzeitstudium an der Universität Bamberg ·Teilzeitstudium an der Universität Bamberg
AllgemeinWie kann ich das Studium finanzieren?
Quelle BAföG-Hinweis der Universität Bamberg ·Stipendien für alle Studierenden
Dokumente und offizielle Quellen
Hinter dem Studiengang
Frage zum Studiengang?
Schreiben Sie der Zentralen Studienberatung – sie leitet Ihre Frage weiter und meldet sich schnellstmöglich bei Ihnen.
- Telefonisch über die Zentrale Studienberatung: 0951 863-1422
So bewerben Sie sich
Zulassungsfrei mit Zugangsvoraussetzungen – Sie bewerben sich übers Hochschulportal, Ihre Unterlagen werden formal und fachlich geprüft.
-
1
Voraussetzungen prüfen
Klären Sie, ob Ihr Bachelor-Abschluss (Fachrichtung, ECTS-Punkte, Mindestnote) sowie Ihre Sprachkenntnisse (Deutsch, ggf. Englisch) zum Studiengang passen. Die Details stehen in der Studien- und Fachprüfungsordnung.
-
2
Unterlagen zusammenstellen
Bereiten Sie Zeugnisse, Notenübersicht, Sprachnachweise und ggf. weitere geforderte Unterlagen vor. Für die Bewerbung reichen einfache Kopien; beglaubigte Originale brauchen Sie erst bei der Einschreibung.
-
3
Online bewerben
Bewerben Sie sich über das Hochschulportal. Ihre Unterlagen werden formal und fachlich geprüft.
-
4
Zugangsbescheid abwarten
Nachdem die Prüfung Ihrer Bewerbung abgeschlossen ist, erhalten Sie einen Zugangs- oder Ablehnungsbescheid. Im Hochschulportal können Sie den Bescheid abrufen.
-
5
Einschreibung vornehmen
Bei einem Zugang schreiben Sie sich im Hochschulportal ein und reichen die amtlich beglaubigten Originaldokumente fristgerecht bei der Studierendenkanzlei ein.
Internationale Studieninteressierte mit einem im Ausland erworbenen Zeugnis: Ihre Bewerbung für diesen Master läuft wie für alle Bewerberinnen und Bewerber über die Studierendenkanzlei. Das International Office unterstützt Sie bei Visum, Anreise und allgemeiner Beratung. Hinweise für internationale Studieninteressierte