Digital Snacks
Themenbereich H5P
H5P ist die Abkürzung für HTML5 Paket. Damit können interaktive Inhalte in VC-Kursen erstellt werden, die zum Teil ansprechender sind als vergleichbare Moodle-Aktivitäten. In unserer Digital Snack-Serie zum Themenbereich H5P stellen wir verschiedene Funktionalitäten von H5P in komprimierter und praxisorientierter Form vor und vergleichen diese mit den reinen Moodle-Funktionalitäten im Virtuellen Campus.
In diesem ersten Digital Snack zu H5P werfen wir als Einstieg einen Blick auf die ersten Schritte mit H5P in Moodle, erläutern, wie diese Aktivität genutzt werden kann, um die virtuelle Lehre zu bereichern, und wo Sie Hilfestellung finden etc.
Ganz praktisch geht es darum, wie ein H5P-Inhaltselement angelegt werden kann. Dies zeigen wir am Beispiel von H5P-Elementen, die Sie zur Gestaltung und zur Informationsvermittlung einsetzen können. Darüber hinaus werfen wir einen kurzen Blick auf Lumi – einem Programm, mit dem Sie offline H5P-Inhaltselemente erstellen und bearbeiten können.
Gemeinsam diskutieren wir die möglichen Einsatzgebiete von H5P-Inhaltselementen sowie die Vor- und Nachteile gegenüber Moodle-Material.
Schwerpunkte:
- H5P-Aktivitäten in einem Moodle-Kurs anlegen, veröffentlichen, exportieren und wiederverwenden
- H5P-Inhaltstypen offline im Programm Lumi anlegen und speichern sowie in einen Moodle-Kurs importieren
- Überblick über verschiedene H5P-Inhaltstypen hinsichtlich des Einsatzbereiches „Gestaltung und Informationsvermittlung“ – mögliche Einsatzgebiete, mögliche Vorteile und Stolpersteine gegenüber den Arbeitsmaterialien in Moodle
Seminarleitung: Cordula Schwiderski
Die Teilnehmenden wählen H5P-Inhaltstypen für die Informationsvermittlung aus, legen sie an und gestalten somit Moodle-Kurse mit H5P-Elementen selbständig.
Wollen Sie mehr Interaktivität ins Onlinegeschehen Ihrer Moodle-Kurse bringen und damit die Lernprozesse online noch attraktiver gestalten? In diesem Digital Snack zeigen wir Ihnen, welche H5P-Inhaltstypen Ihnen für interaktive visuelle und auditive Medien zur Verfügung stehen.
Gemeinsam diskutieren wir anhand möglicher Einsatzgebiete in der Lehre den didaktischen Nutzen sowie die Vorteile und Nachteile des jeweiligen Inhaltstyps. Im Anschluss daran erfolgt eine kurze Demonstration der grundlegenden Schritte zur Einrichtung dieser Inhaltstypen.
Schwerpunkte:
- Überblick über ausgewählte H5P-Inhaltstypen für interaktive Bilder, Videos und auditive Elemente
- Einsatzmöglichkeiten in Lehr-/Lernszenarien diskutieren
Seminarleitung: Cordula Schwiderski
Die Teilnehmenden wählen geeignete H5P-Inhaltstypen für den interaktiven Einsatz von Bildern, Videos und auditiven Elementen aus und legen diese an.
Sie haben Lerninhalte, die Sie online schrittweise vermitteln möchten und fragen sich, ob sich dafür besser die Aktivität „Lektion“ oder der H5P-Inhaltstyp „Branching Scenario“ eignet?
Nach der Demonstration eines Beispiels als „Lektion“ und „Branching Scenario“ diskutieren wir gemeinsam Vor- und Nachteile der beiden Elemente und die jeweiligen Einsatzgebiete. Im Anschluss daran erfolgt eine kurze Demonstration, wie diese Inhaltstypen eingerichtet werden.
Nach diesem Digital Snack können Sie leichter entscheiden, wann eine „Lektion“ und wann ein „Branching Scenario“ für Ihre Lehre geeigneter ist.
Seminarleitung: Cordula Schwiderski
Die Teilnehmenden
- unterscheiden die beiden Aktivitäten „Branching Scenario“ und „Lektion“ hinsichtlich der Vor- und Nachteile und der möglichen Einsatzgebiete
- wissen, wie sie die Elemente „Branching Scenario“ und „Lektion“ konzipieren und einrichten.
In diesem Digital Snack geht es um das „Buch“ in Moodle und den H5P-Inhaltstypen „Interactive Book“, mit denen Sie Lerninhalte strukturieren können. Beide Tools haben unterschiedliche Stärken und Einsatzbereiche. Anhand von Praxisbeispielen stellen wir das „Buch“ und das „Interactive Book“ vor. Gemeinsam diskutieren wir Vor- und Nachteile der beiden Elemente und die jeweiligen Einsatzgebiete. Im Anschluss daran erfolgt eine kurze Demonstration, wie diese beiden Elemente eingerichtet werden.
Nach diesem Digital Snack können Sie leichter entscheiden, wann ein „Buch“ und wann ein „Interactive Book“ für Ihre Lehre geeigneter ist.
Seminarleitung: Philipp Schubert
Die Teilnehmenden
- unterscheiden die beiden Elemente „Interaktive Book“ und „Buch“ hinsichtlich der Vor- und Nachteile und der möglichen Einsatzgebiete
- wissen, wie sie ein „Interaktive Book“ und ein „Buch“ einrichten.
Sie wollen Studierenden Möglichkeiten der Selbstüberprüfung mit unmittelbarem Feedback im VC-Kurs zur Verfügung stellen? Hierfür steht sowohl die grundlegende Moodle-Aktivität „Test“ zur Verfügung als auch mehrere H5P-Inhaltstypen, mit denen Sie moderner erscheinende Testfragen erstellen können. Nach der praxisorientierten Demonstration der Umsetzungsmöglichkeiten diskutieren wir gemeinsam Vor- und Nachteile der beiden Elemente und die jeweiligen Einsatzgebiete. Im Anschluss daran erfolgt eine kurze Demonstration, wie diese Elemente eingerichtet werden.
Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie KI als Co-Creator nutzen können, um Testfragen zu erstellen. Diese lassen sich direkt in H5P und die Fragensammlung importieren, wenn sie im richtigen Format erstellt sind.
Nach diesem Digital Snack können Sie leichter entscheiden, wann ein Moodle-Test und wann ein H5P-Test für Ihre Lehre geeigneter ist.
Seminarleitung: Philipp Schubert
Die Teilnehmenden
- unterscheiden die beiden Testfragen in H5P und in Moodle hinsichtlich der Vor- und Nachteile und der möglichen Einsatzgebiete
- wissen, wie sie Testfragen in H5P und in der Fragensammlung einrichten und wo sie jeweils die Ergebnisse nach dem Testabschluss einsehen können.
- erstellen Testfragen in H5P und in der Fragensammlung mit Hilfe von KI gleich im richtigen Format
Themenbereich Digitale Barrierefreiheit
Barrierefreiheit klingt nach Extra-Arbeit für wenige – dabei profitieren alle davon! Klare Strukturen, starke Farbkontraste und flexibel nutzbare Medien machen Moodle-Kurse, Präsentationen und Videos für jede und jeden besser nutzbar. Unsere Digital Snacks zeigen Ihnen die konkreten Schritte – kompakt, praktisch und leicht in Ihren Arbeitsalltag integrierbar.
Ob Moodle-Kurs, PDF, Video oder Präsentation – digitale Inhalte sollten für alle Menschen zugänglich sein. Doch was bedeutet Barrierefreiheit in der Praxis, und wie lässt sie sich ohne großen Aufwand umsetzen?
In diesem Digital Snack zeigen wir Ihnen anschaulich, welche Prinzipien hinter der digitalen Barrierefreiheit stecken und welche Grundregeln für verschiedene Medienformate gelten. Ziel ist es, Lerninhalte von Anfang an so zu gestalten, dass sie für alle Menschen nutzbar sind. Mit konkreten Beispielen und praktischen Tipps machen wir deutlich, wie kleine Anpassungen eine große Wirkung entfalten können.
Schwerpunkte:
- Prinzipien digitaler Barrierefreiheit
- Grundregeln für gängige Medienformate im Überblick
- Erste konkrete Schritte, die Sie direkt umsetzen können
Seminarleitung: Cordula Schwiderski
Die Teilnehmenden
- kennen die wichtigsten Prinzipien digitaler Barrierefreiheit
- überprüfen bestehende digitale Inhalte auf häufige Barrieren und erkennen konkretes Verbesserungspotential.
Ein gut strukturiertes Dokument, eine ansprechend gestaltete Präsentation – und trotzdem für manche Menschen eingeschränkt nutzbar. Fehlende Alternativtexte, ungünstige Farbkontraste oder eine unklare Gliederung können schnell zur Hürde werden. Dabei lässt sich das mit wenigen Handgriffen vermeiden.
In diesem Digital Snack zeigen wir Ihnen, worauf es bei der Erstellung barrierearmer Dokumente und Präsentationen ankommt. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis lernen Sie, wie Sie Word- und PowerPoint-Dateien so gestalten, dass sie für möglichst viele Menschen zugänglich sind – ohne großen Mehraufwand.
Schwerpunkte:
- Grundregeln für barrierearme Dokumente und Präsentationen
- Praktische Tipps zu Struktur, Kontrast, Schrift und Alternativtexten
Seminarleitung: Cordula Schwiderski
Die Teilnehmenden
- benennen häufige Barrieren in Dokumenten und Präsentationen und schätzen deren Auswirkungen für verschiedene Nutzergruppen ein
- wenden die zentralen Gestaltungsregeln für barrierearme Word- und PowerPoint-Dateien gezielt an
- nutzen MS Office-eigene Funktionen zur Überprüfung der Barrierefreiheit.
Moodle bietet vielfältige Möglichkeiten, Lernumgebungen zu gestalten – doch sind diese auch für alle Lernenden wirklich zugänglich? Eine klare Struktur, gut gewählte Getaltungselemente sowie verständlich aufbereitete Inhalte machen den Unterschied zwischen einer Lernumgebung, die alle einbezieht, und einer, die manche ausschließt.
In diesem Digital Snack zeigen wir Ihnen, wie Sie die Prinzipien der digitalen Barrierefreiheit gezielt auf Ihre Moodle-Lernumgebung anwenden.
Gemeinsam diskutieren wir anhand konkreter Beispiele, worauf es ankommt.
Schwerpunkte:
- Grundregeln für barrierearme digitale Lernumgebungen
- Praktische Tipps zu Struktur, Kontrast, Schrift und Alternativtexten
Seminarleitung: Cordula Schwiderski
Die Teilnehmenden
- benennen häufige Barrieren in Moodle-Kursen und schätzen deren Auswirkungen für verschiedene Nutzergruppen ein
- wenden die zentralen Gestaltungsregeln für barrierearme Web-Elemente gezielt an
- nutzen Moodle-eigene Funktionen zur Überprüfung der Barrierefreiheit.

