Was erfolgreiche KI-Nutzung mit Selbstzweifeln zu tun hat: ISHANDS präsentiert Studie auf der I3E 2026

Was passiert, wenn KI die Arbeit erleichtert, Beschäftigte aber zugleich ihre eigene Kompetenz hinterfragen? Dieser Frage widmete sich der ISHANDS-Beitrag auf der diesjährigen I3E in Tampere, Finnland.

Vom 15. bis 17. September 2026 brachte die 25th IFIP Conference on e-Business, e-Services, and e-Society (I3E) Forschende in Tampere zusammen. Unter dem Leitthema „Work, Life, and Society in a Sustainable, Intelligent Future“ standen aktuelle Fragen rund um digitale Arbeit, KI und gesellschaftlichen Wandel im Mittelpunkt. 

Mit dabei war auch der ISHANDS-Lehrstuhl, vertreten durch Marieke Fiala. Sie präsentierte die gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Maier entstandene Studie „Technostress Responses in AI-Augmented Work: Emotional Exhaustion, Performance, and AI-Related Impostorism“. Darin wurde untersucht, wie Beschäftigte KI-gestützte Arbeit als hilfreich oder belastend erleben und welche Rolle AI-related Impostorism spielt. Dieses Konstrukt verdeutlicht, wie durch eigentlich erfolgreiche Nutzung von KI gleichzeitig Zweifel an der eigenen Kompetenz entstehen können.

Die I3E bot nicht nur die Gelegenheit, Ergebnisse vorzustellen und neue Impulse für die weitere Arbeit mitzunehmen, sondern passend zur berühmten finnischen Gelassenheit auch viel Raum für Austausch und neue Kontakte in entspannter Atmosphäre.