Qualifikationsziele Nebenfach Soziologie

Die Qualifikationsziele stellen dar, welche Kompetenzen sich Absolventinnen und Absolventen mit einem Bachelorabschluss mit Nebenfach Soziologie im Umfang von 30 bzw. 45 ECTS-Punkten an der Universität Bamberg angeeignet haben.

Die genannten Kompetenzen gehen auf den Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (HQR) zurück.

Qualifikationsziele – Nebenfach Soziologie 30 ECTS-Punkte

Wissenschaftliche Befähigung

  • Die Absolventinnen und Absolventen besitzen nach einem erfolgreichen Bachelorstudium ausgewählte grundlegende Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und kennen Methoden, die erforderlich sind, um gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen mit sozialwissenschaftlichen Methoden und Theorien zur Analyse sozialer und politischer Sachverhalte zu erfassen und zu erklären und deren Zusammenhänge in bestimmten Bereichen zu überblicken.
  • Die Absolventinnen und Absolventen können soziologische Publikationen unter Anwendung grundlegender wissenschaftlicher Methoden und mit Berücksichtigung allgemein anerkannter Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis verstehen und ihre Inhalte darlegen, wie sie es bereits im Rahmen von Referaten und Seminararbeiten gezeigt haben. Die Studien können dabei aus den folgenden Bereichen stammen: Bildungssoziologie, Familiensoziologie, Gesundheitssoziologie, Migrationssoziologie, Arbeitswissenschaft, Demografie, Europäische und globale Studien oder Soziologie digitaler Medien.

Befähigung zu einer qualifizierten Erwerbstätigkeit

  • Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, das theoretisch erworbene grundlegende Wissen und die erlernten grundlegenden Methoden der empirischen Sozialforschung auf ähnlich gelagerte Problemstellungen im beruflichen Kontext anzuwenden.
  • Durch die theoretische und methodische Ausbildung können Absolventinnen und Absolventen Verfahren sozialwissenschaftlicher Datenerhebung und -analyse verstehen und kritisch reflektieren.
  • Absolventinnen und Absolventen können fachübergreifende Probleme erkennen, mögliche Beiträge der Soziologie zur Lösung solcher Probleme darlegen und grundlegendes Wissen zu politischen und gesellschaftlichen Prozessen und Institutionen in beruflichen Kontexten anwenden.

Persönlichkeitsentwicklung

  • Die Absolventinnen und Absolventen haben durch die eigenständige Auswahl von Lehrveranstaltungen ihre individuelle Lern- und Studienorganisation entwickelt.
  • Sie haben in Gruppenarbeiten und durch die Erstellung von Haus- und Seminararbeiten gelernt, ihr Thema nachvollziehbar und sachlich zu vertreten. Dabei berücksichtigen sie die Sichtweisen anderer Personen.
  • Sie können in Gruppen zusammenarbeiten, Entscheidungen treffen, Schwerpunkte setzen, Aufgaben verteilen und dabei Verantwortung für sich bzw. die eigene Aufgabe in der Gruppe übernehmen, wie sie in Gruppenarbeiten und durch die Erstellung von Haus- und Seminararbeiten gezeigt haben.
  • Die Absolventinnen und Absolventen können die eigenen Fähigkeiten einschätzen und haben ein berufliches Selbstbild (z. B. in Kombination mit dem jeweiligen Hauptfach) entwickelt.
  • Die Absolventinnen und Absolventen können sich auch über ihr Studium hinaus selbstständig Informationen beschaffen, Wissen aneignen und dieses vertiefen.
  • Die Absolventinnen und Absolventen haben die Fähigkeit erworben, auf der Grundlage wissenschaftlicher Evidenz gesellschaftliche Herausforderungen kritisch zu bewerten.
  • Nach dem Abschluss des Bachelorstudiengangs Soziologie als Nebenfach (30 ECTS) haben die Absolventinnen und Absolventen gelernt, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen und zu reflektieren, sodass sie als handlungsfähige Akteure in der Gesellschaft mitwirken und gesellschaftliche Prozesse mit Verantwortungsbewusstsein und in demokratischem Gemeinsinn maßgeblich mitgestalten können.

Qualifikationsziele – Nebenfach Soziologie 45 ECTS-Punkte

Wissenschaftliche Befähigung

  • Die Absolventinnen und Absolventen besitzen nach einem erfolgreichen Bachelorstudium ausgewählte grundlegende Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und kennen Methoden, die erforderlich sind, um gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen mit sozialwissenschaftlichen Methoden und Theorien zur Analyse sozialer und politischer Sachverhalte zu erfassen und zu erklären und deren Zusammenhänge in bestimmten Bereichen zu überblicken.
  • Durch das Absolvieren vertiefender Seminare verfügen die Absolventinnen und Absolventen über fortgeschrittene Fachkenntnisse aus mindestens zwei ausgewählten Teilgebiete der Soziologie und können diese darlegen.
  • Die Absolventinnen und Absolventen können soziologische Studien unter Anwendung grundlegender wissenschaftlicher Methoden und mit Berücksichtigung allgemein anerkannter Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis erläutern und vergleichen, wie sie im Rahmen von Referaten und Seminararbeiten gezeigt haben.
  • Die Studien können dabei aus den folgenden Bereichen stammen: Bildungssoziologie, Familiensoziologie, Gesundheitssoziologie, Migrationssoziologie, Arbeitswissenschaft, Demografie, Europäische und globale Studien oder Soziologie digitaler Medien.

Befähigung zu einer qualifizierten Erwerbstätigkeit

  • Absolventinnen und Absolventen sind durch die Bearbeitung von einzelnen soziologischen Fallstudien in der Lage, das theoretisch erworbene grundlegende Wissen und die erlernten grundlegenden Methoden auf ähnlich gelagerte Problemstellungen im beruflichen Kontext anzuwenden. Sie haben gelernt, eigenständig analytisch und problemlösend zu denken.
  • Durch die theoretische und methodische Ausbildung können Absolventinnen und Absolventen Verfahren sozialwissenschaftlicher Datenerhebung und Datenanalyse verstehen, kritisch reflektieren und haben erste Erfahrungen mit deren Anwendung gesammelt.
  • Absolventinnen und Absolventen können fachübergreifende Probleme erkennen, mögliche Beiträge der Soziologie zur Lösung solcher Probleme skizzieren und grundlegendes Wissen zu gesellschaftlichen Prozessen und Institutionen in beruflichen Kontexten anwenden.

Persönlichkeitsentwicklung

  • Die Absolventinnen und Absolventen haben durch die eigenständige Auswahl von Lehrveranstaltungen ihre individuelle Lern- und Studienorganisation entwickelt.
  • Sie haben in Gruppenarbeiten und durch die Erstellung von Haus- und Seminararbeiten gelernt, ihr Thema nachvollziehbar und sachlich zu vertreten. Dabei berücksichtigen sie die Sichtweisen anderer Personen.
  • Sie können in Gruppen zusammenarbeiten, Entscheidungen treffen, Schwerpunkte setzen, Aufgaben verteilen und dabei Verantwortung für sich bzw. die eigene Aufgabe in der Gruppe übernehmen, wie sie in Gruppenarbeiten und durch die Erstellung von Haus- und Seminararbeiten gezeigt haben.
  • Die Absolventinnen und Absolventen können die eigenen Fähigkeiten einschätzen und haben ein berufliches Selbstbild (z. B. in Kombination mit dem jeweiligen Hauptfach) entwickelt.
  • Die Absolventinnen und Absolventen können sich auch über ihr Studium hinaus selbstständig Informationen beschaffen, Wissen aneignen und dieses vertiefen.
  • Die Absolventinnen und Absolventen haben die Fähigkeit erworben, auf der Grundlage wissenschaftlicher Evidenz gesellschaftliche Herausforderungen einzuordnen und kritisch zu bewerten.
  • Nach dem Abschluss des Bachelorstudiengangs Soziologie als Nebenfach (45 ECTS) haben die Absolventinnen und Absolventen gelernt, ihr eigenes Handeln zu hinterfragen und zu reflektieren, sodass sie als handlungsfähige Akteure in der Gesellschaft mitwirken und gesellschaftliche Prozesse mit Verantwortungsbewusstsein und in demokratischem Gemeinsinn maßgeblich mitgestalten können.