Michael Hafner-Gries (Berufliche Bildung Sozialpädagogik, Huwi) erhielt 2024 den Bayerischen Preis für gute Lehre. Sein Lehrprofil umfasst Rollenspiele und True-Crime-Podcasts zur Vermittlung rechtlicher Inhalte.
Berufliche Bildung/Sozialpädagogik
Berufspädagogik und Sozialpädagogik vereint: Grundlagen für das Lehramt an beruflichen Schulen mit sozialpädagogischer Fachrichtung.
Überblick
Sie möchten Lehrerin oder Lehrer für Sozialpädagogik werden? Im Bachelor Berufliche Bildung lernen Sie, wie Theorie und Praxis ineinandergreifen: Pädagogik, Didaktik, Psychologie und Sozialpädagogik.
Berufliche Bildung wirkt wie normales Lehramt mit anderer Schulform.
Das Studium verbindet Sozialpädagogik, Psychologie, Recht und Erziehungswissenschaft. Es qualifiziert für die Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte, nicht für den klassischen Klassenraum.
Besonderheiten und Schwerpunkte
- Fächer: Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik, Berufspädagogik
- Drei Praktika während des Studiums
- Zweites Unterrichtsfach frei wählbar
- Enge Verbindung von Theorie, Forschung & Praxis
- Dieser Studiengang kann in Bayern nur in Bamberg studiert werden.
Wählbare Unterrichtsfächer
Neben der Fachrichtung Sozialpädagogik studieren Sie ein zweites Unterrichtsfach, das Sie später an beruflichen Schulen unterrichten.
An der Universität Bamberg
- Deutsch
- Englisch
- Evangelische Religionslehre
- Katholische Religionslehre
- Kunst Eignungsprüfung vor Studienbeginn
- Musik Eignungsprüfung vor Studienbeginn
- Politik und Gesellschaft
In Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg
- Biologie Studienbeginn nur zum Wintersemester
- Mathematik
- Sport Eignungsprüfung vor Studienbeginn
Voraussetzungen
- Zulassungsfrei: allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis
- Vierwöchiges Vorpraktikum (mindestens 150 Stunden) in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe; Nachweis bis zum Ende des ersten Semesters
- Eignungsprüfungen, falls Kunst, Musik oder Sport als Unterrichtsfächer gewählt werden (Sport im Rahmen der FAU-Kooperation)
Beispiele für Module, die Sie belegen können
Berufspädagogisches Propädeutikum I Überblick über die verschiedenen Bildungswege an den beruflichen Schulen für Sozialpädagogik – von Berufsfachschulen über Fachakademien bis FOS/BOS.
Berufspädagogisches Propädeutikum II Modelle der Unterrichtsplanung, Unterrichtskonzeptionen und didaktisch-methodische Grundlagen, um Unterrichtsprozesse einschätzen und Unterricht planen zu können.
Organisation und Qualitätsentwicklung in der Sozialpädagogik Organisation und Qualitätsentwicklung sozialpädagogischer Institutionen, einschließlich Trägerstrukturen und Finanzierungsgrundlagen.
Rechtliche Grundlagen der Sozialpädagogik Die wesentlichen Rechtsgrundlagen der Sozialpädagogik und ihre Aufbereitung für den Unterricht.
Grundlagen Psychologie I Psychologische Fachinhalte und Methoden aus Allgemeiner, Persönlichkeits- und Sozialpsychologie als Grundlage für den späteren Unterricht in Pädagogik/Psychologie.
Basismodul: Grundlagen der frühkindlichen Bildung und Erziehung Historische, theoretische und gesellschaftliche Aspekte von Familie und Kindheit sowie die Entwicklung von Institutionen der frühkindlichen Bildung und Erziehung.
Basismodul: Grundlagen sozialpädagogischen Handelns Aufgaben, Funktionen und Strukturen der Sozialpädagogik sowie Grundfragen und Lebenslagen im Generationengefüge von Kindheit bis Erwachsenenalter.
BA Soz A.2 Sozialstruktur im internationalen Vergleich I und II Grundbegriffe, Konzepte und Theorien der Sozialstrukturanalyse und ihre Anwendung.
Nach dem Studium
Typische Berufsfelder
Nach dem Bachelor können Sie den Master of Education erwerben – Ihr Weg zum Lehramt an beruflichen Schulen. Alternativ steht Ihnen der Berufseinstieg in den Bereichen Bildung oder Sozialarbeit offen.
Wie sieht das Studium aus?
Ich hatte die Chance, über den zweiten Bildungsweg in der Fachoberschule mein Abitur abzulegen. Hierbei entdeckte ich die Leidenschaft für die Fächer Pädagogik, Psychologie und Religion. Schon lange war es mein Traum gewesen, Berufliche Bildung zu studieren. Und meine Schullaufbahn gab mir vor, welche Fachrichtung ich einschlagen wollte. Mittlerweile studiere ich seit einem Jahr in der zauberhaften Stadt Bamberg. Ich könnte mir keinen besseren Ort für mein Studium vorstellen: Die Dozentinnen und Dozenten bringen voller Freude den Studierenden ihr Wissen nahe. Verschiedenste Vereinigungen, wie beispielsweise der AK Berufliche Bildung, stehen einem tatkräftig zur Seite. Auch die Kommilitoninnen und Kommilitonen, die immer füreinander da sind und sich gegenseitig helfen, bestätigen mir einfach: Hier bin ich richtig!
Nach meinem Bachelorstudium Berufliche Bildung kann ich sagen: Ich habe es keinen Moment bereut, diesen Studiengang zu absolvieren. Deshalb habe ich mich hier auch für das Masterstudium eingeschrieben. Wichtig ist für mich, neben einer ausgewogenen und vielseitigen Theorie- und Praxiserweiterung vor allem eine gute und sichere Perspektive für meine berufliche Zukunft zu haben. Gerade die Berufliche Bildung ist hoch gefragt und lässt durch das Bachelor- und Mastersystem alle Möglichkeiten offen. Studieren ist jedoch mehr als wissenschaftlich fundiertes Arbeiten und Lernen. Bamberg bietet auch die einmalige Gelegenheit, sehr viele nette und hilfsbereite Menschen an den unterschiedlichsten Orten zu treffen, ein familiäres Miteinander und ein stetiges Gefühl von Heimat erleben zu dürfen.
Die Sportkultur in Bamberg ist breit aufgestellt, sodass jeder eine Sportart finden oder eine neue entdecken kann. Durch die verschiedenen Angebote trifft man immer neue Menschen, so lässt der Sport das soziale Leben im Studium noch mehr aufblühen. Die Bewegung ist für mich der optimale Ausgleich zu den geistigen Anstrengungen. Dadurch kann ich super den Stress in anstrengenden Phasen abbauen und die Konzentration aufrechterhalten.
An der Universität Bamberg mag ich das breit gefächerte Studienangebot und die schönen Gebäude der Altstadt. Außerdem findet man schnell Anschluss und neue Freunde, weil Bamberg eine Stadt mit vielen jungen Menschen ist.
Lehre und Ort
Bamberg bietet seit Wintersemester 1978/79 das Lehramt an beruflichen Schulen mit Fachrichtung Sozialpädagogik an und gilt damit als bayernweit einziger Universitätsstandort für dieses Profil. Der konsekutive Studiengang führt zum Ersten Staatsexamen für Berufsschulen, Fachakademien für Sozialpädagogik und Fachoberschulen Sozialwesen; rund ein Drittel der Studierenden bringt eine berufliche Vorqualifikation mit.
Gilt als bayernweit einziger Universitätsstandort für dieses Studienangebot.
Michael Hafner-Gries (Berufliche Bildung Sozialpädagogik, Huwi) erhielt 2024 den Bayerischen Preis für gute Lehre. Sein Lehrprofil umfasst Rollenspiele und True-Crime-Podcasts zur Vermittlung rechtlicher Inhalte.
Bamberg bietet seit Wintersemester 1978/79 das Lehramt an beruflichen Schulen mit Fachrichtung Sozialpädagogik an und gilt damit als bayernweit einziger Universitätsstandort für dieses Profil. Der konsekutive Studiengang führt zum Ersten Staatsexamen für Berufsschulen, Fachakademien für Sozialpädagogik und Fachoberschulen Sozialwesen; rund ein Drittel der Studierenden bringt eine berufliche Vorqualifikation mit.
Gilt als bayernweit einziger Universitätsstandort für dieses Studienangebot.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zum Studium Soziale Arbeit an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften?
Welche Unterrichtsfächer kann ich neben der Sozialpädagogik wählen?
Kann ich zusätzlich das Fach Mathematisch-Naturwissenschaftliche Erziehung (MNE) unterrichten lernen?
Quelle Studien- und Fachprüfungsordnung Bachelor Berufliche Bildung/Sozialpädagogik (§ 36)
AllgemeinWas kostet das Studium pro Semester?
AllgemeinWie finde ich ein Zimmer oder eine Wohnung in Bamberg?
Quelle Wohnen in Bamberg
Dokumente und offizielle Quellen
Hinter dem Studiengang
Frage zum Studiengang?
Schreiben Sie der Zentralen Studienberatung – sie leitet Ihre Frage weiter und meldet sich schnellstmöglich bei Ihnen.
- Telefonisch über die Zentrale Studienberatung: 0951 863-1422
So bewerben Sie sich
Zulassungsfrei – eine Eignungsprüfung brauchen Sie nur, wenn Sie Kunst, Musik oder Sport als Unterrichtsfach wählen (siehe Abschnitt Voraussetzungen). In allen anderen Fächern schreiben Sie sich direkt ein.
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1
Unterrichtsfach prüfen
Nur für die Unterrichtsfächer Kunst, Musik und Sport ist eine Eignungsprüfung Voraussetzung. Für alle übrigen Fächer gehen Sie direkt zur Einschreibung (Schritt 3).
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2
Ggf. Eignungsprüfung anmelden und absolvieren
Wenn Ihr Wunschfach Kunst, Musik oder Sport ist: Melden Sie sich fristgerecht zur Eignungsprüfung an und absolvieren Sie sie. Nach dem Bestehen erhalten Sie eine Bescheinigung für die Einschreibung.
Eignungsprüfungen finden meist nur einmal jährlich statt. Anmeldefrist verpassen heißt: ein Jahr warten.
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3
Online einschreiben
Schreiben Sie sich im Hochschulportal innerhalb der zentralen Einschreibungsfrist ein und reichen Sie Ihre Unterlagen (Hochschulzugangsberechtigung, ggf. Eignungsprüfungs-Bescheinigung) bei der Studierendenkanzlei ein.
Internationale Studieninteressierte mit einem im Ausland erworbenen Zeugnis: Für Sie gelten eigene Fristen und ein verpflichtender Bewerbungsschritt über das International Office – auch bei zulassungsfreien Studiengängen. Hinweise für internationale Studieninteressierte