Forschungsprojekte
Hier finden Sie Informationen über Forschungsprojekte an der Juniorprofessur für Soziologie, insb. Arbeit und Gesundheit
Aktuelle Forschungsprojekte
Fields of Education as New Drivers of Health Inequalities (FIELDS)
Projektförderer: European Research Council
Laufzeit: 2027 bis 2032
The project FIELDS is funded with a ERC Starting Grant and investigates the relationship between fields of education, such as study majors and vocational training programmes, and physical and mental health over the life course. Moving beyond the well-established educational gradient in health, the project examines how educational fields contribute to health inequalities within educational levels.
FIELDS uses longitudinal data from six major household panel studies from Germany (SOEP), the United States (PSID), the Netherlands (LISS), Switzerland (SHP), South Korea (KLIPS), and Australia (HILDA), covering more than 2.3 million observations. A core component of the work responsibilities is the harmonisation of these data and their analysis using advanced longitudinal methods.
Berufsepidemiologische Analysen zu ausgewählten Infektionskrankheiten basierend auf Längsschnittdaten der NAKO Gesundheitsstudie (BAuA F2597)
Auftraggeber: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Projektpartner: infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft, Institut für Medizinische Soziologie (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin (Technische Universität Dresden)
Laufzeit: 2025 bis 2028
Infektionskrankheiten behalten trotz medizinischen Fortschritts und verbesserter Hygiene- sowie Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz eine hohe gesundheitliche und ökonomische Bedeutung. Die COVID-19-Pandemie hat dies eindrücklich gezeigt. Gleichzeitig existiert bislang vergleichsweise wenig Forschung dazu, wie sich Infektionsrisiken in modernen Arbeitswelten verteilen und welche Beschäftigtengruppen besonders betroffen sind. Ziel des Projekts ist es, auf Basis der Längsschnittdaten der NAKO Gesundheitsstudie berufliche Ungleichheiten im Infektionsrisiko in der deutschen Erwerbsbevölkerung zu identifizieren und systematisch zu untersuchen. Im Mittelpunkt stehen bislang wenig beachtete Risikogruppen sowie soziale Unterschiede im Auftreten von Infektionen. Analysiert werden Infekte der oberen und unteren Atemwege, Magen-Darm-Infektionen und ausgewählte seltenere Erkrankungen wie Tuberkulose, HIV und Hepatitis B oder C. Die Ergebnisse sollen einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des beruflichen Infektionsschutzes leisten und Handlungsmöglichkeiten zur Prävention aufzeigen.