DeGPT 2026 Berlin

Das Team des Lehrstuhls für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat mit mehreren aktiven Beiträgen die diesjährige DeGPT-Konferenz in Berlin mitgestaltet.

Team des Lehrstuhls für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie auf der DeGPT-Konferenz 2026 in Berlin (https://www.degpt-jahrestagung.de/)

 

Das Team des Lehrstuhls für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat mit mehreren aktiven Beiträgen die diesjährige DeGPT-Konferenz in Berlin mitgestaltet. Unter dem Kongresstitel „Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftliche Ungleichheit – Psychotraumatologie intersektional gedacht“ wurden wichtige Themen zur Psychotraumatologie diskutiert. Die Konferenz beschäftigte sich unter anderem mit der Frage, wie strukturelle und interpersonelle Diskriminierung zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Traumafolgestörungen beitragen. Darüber hinaus wurde erörtert, welche Rolle gesellschaftliche Machtverhältnisse in der Wahrnehmung und Behandlung von Traumata spielen und wie therapeutische Prozesse angemessen auf diese Dynamiken eingehen können. Das Team konnte sich aktiv an den Diskussionen beteiligen und neue Perspektiven entwickeln, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Diskriminierung, Traumata, Traumafolgestörungen und gesellschaftlicher Ungleichheit zu beleuchten. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis stand dabei im Fokus, um die psychotraumatologische Versorgung, Forschung und gesellschaftspolitische Ansätze miteinander zu verknüpfen.

 

Die Mitarbeitenden des Lehrstuhls präsentierten ihre aktuellen Forschungsprojekte:

Hamide Atilgan: „Die mediierenden Effekte von Diskriminierungserfahrungen auf den Zusammenhang zwischen belastenden Kindheitserfahrungen und posttraumatischen Stresssymptomen“.

Jacob Keller: „Machine learning and Risk Prediction - Transportability and Harmonization“.

Jenny Eglinsky: „Psychische Gesundheit und Inanspruchnahmeverhalten von Gesundheitsleistungen bei unbegleiteten jungen Geflüchteten in Deutschland“.

 

Zu unserer großen Freude gewann Magdalena Schmoll mit ihrem Poster „Prävalenz von potenziell traumatischen Ereignissen, PTBS, Depressionen, Ängsten und Suizidalität bei Kindern in Fremdunterbringung: Eine Meta-Analyse“ den Posterpreis auf der DeGPT 2026.

 

Wir freuen uns darauf, die vielschichtigen Themen im Nachgang an die Konferenz in Berlin weiter zu vertiefen und gemeinsam neue Konzepte für die Forschung und klinische Praxis zu entwickeln!