Projekt "LebensLänger"

Unser Alltag ist voller Produkte: Smartphones, Waschmaschinen, Laptops, Sofas, Jeans oder Regale. Für ihre Herstellung werden Rohstoffe, Energie und Fläche benötigt. Wenn Produkte länger genutzt, repariert, geteilt, weitergegeben oder gebraucht gekauft werden, muss weniger Neues produziert werden.

Das schont Klima und Ressourcen und trägt langfristig zum Schutz der Gesundheit bei. LebensLänger arbeitet deshalb daran, Maßnahmen zur Reparatur, Wiederverwendung und gemeinsamen Nutzung von Produkten zu erleichtern und zu fördern.

Um wirksame Maßnahmen entwickeln zu können, ist es entscheidend, die zugrunde liegenden psychologischen Mechanismen zu verstehen: Wer nutzt Reparaturangebote und warum? Welche Hürden erleben Menschen beim Kauf von Second-Hand-Produkten? Und wie können Akzeptanz und Nutzung entsprechender Angebote erhöht werden?

Das Projekt verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit kommunaler Praxis, Unternehmensperspektiven, Bildungsarbeit, Reparaturförderung und Kommunikation.

Es ist unter anderem dafür gedacht, Akteur*innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft jeweils untereinander zu vernetzen. 

Das Wissenschaftsnetzwerk freut sich sehr über Zuwachs aus diesem oder angrenzenden Forschungsfeldern. Dort kann Wissen geteilt und vertieft werden, um Praktiken der nachhaltigen Ressourcennutzung erfolgreich voranzutreiben. 

Sie forschen auch zu längerer Nutzungsdauer? Dann melden Sie sich jetzt an:

Anmeldung LebensLänger - Netzwerk Wissenschaft

Weitere Informationen und die Anmeldung zu den anderen Netzwerken finden Sie auf der Projektwebsite

Projektbündnis: WWF Deutschland, Wuppertal Institut, Universität Bamberg, Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) sowie der Runde Tisch Reparatur.

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)